#1 09.02.2005, 23:00
Dabei seit: 21.05.2004
Beiträge: 11


Betreff: Einstieg in den Kindergarten - Eure Erfahrungen zur Integration
Liebe Leser,

unsere Tochter soll bald in den Kindergarten kommen. Es wird ein Antrag auf Integration gestellt, dem voran geht eine ärztliche Untersuchung. Kann mir jemand sagen welche Aspekte in der ärztlichen Untersuchung besonders relevant sind. Wird die Sprache, der Wortschatz, die motorische Entwicklung bewertet?
Welche Erfahrungen habt ihr als Eltern hörgeschädigter Kinder bzgl. der Integration gemacht?
Innenohrhochtonschwerhörigkeit
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#2 21.02.2005, 21:42
Kirstin Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.01.2005
Beiträge: 211


Betreff: Re: Einstieg in den Kindergarten - Eure Erfahrungen zur Integration
Hallo Famile Feuerstein:-)

Da sich keiner dazu geäußert hat kann ich vielleicht als Sonderpädagogin etwas dazu sagen. Allerdings nicht aus der Arbeitmit Schwerhörigen, aber ich denke, das wird kein großer Unterschied sein.
Man bekommt als Pädagoge nachher i.d.R ein DinA4-Blatt auf dem etwas zur Anamnese, zum allgemeinen Gesundheitszustand, Seh- und Hörfähigkeit, sowie evtl medizinische Zusammenhänge zwischen dem Zustand des Kindes und evtl Schwierigkeiten in der Schule (in dem Fall vielleicht im KiGa?)aufgeführt sind.
Das ist keine große Sache und ich habe noch nicht erlebt, dass es irgendwie relevant gewesen wäre. Für die Pädagogen ist eher von Interesse, was in irgendwelchen pädagogischen Gutachten steht. Vielleicht von der Frühförderung oder so.
Wie gesagt, diese Infos sind aus dem Bereich der Einschulung, ich denke aber, dass das beim Kindergarten ähnlich sein wird.

Ich hoffe, das war wenigstens etwas hilfreich...

Kirstin
Jannik * 2004 Er trägt Hörgeräte, seit er vier Monate alt ist.
Sinje * 2009
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#3 22.02.2005, 09:19
rhae Abwesend
Administrator
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Beiträge: 1.139


Betreff: Re: Einstieg in den Kindergarten - Eure Erfahrungen zur Integration
Oh, auch noch ein Hallo von mir, hatte eigentlich vor gleich auf die Frage zu antworten, hatte es dann aber leider vergessen.

Also wir haben für unsere Marlene (bald 5 Jahre alt) auch eine Integrationshilfe im Kindergarten und mussten deswegen auch schon zweimal beim Gesundheitsamt vorstellig werden. Medizinische Untersuchungen wurden in beiden Fällen keine gemacht, es wurde anscheinend die allgemeine Entwicklung des Kindes beurteilt, also Sprache und Wortschatz (sie sollte Tiere auf Bildern benennen), motorische Fähigkeiten (sie sollte aus Bausteinen etwas bauen) und anderes (Bild malen, Name schreiben usw.). Dazu wurde ich befragt, wie sich Marlene im Kindergarten verhält, ob sie Freunde hat, welche Fördermassnahmen wir sonst noch machen usw.

Also alles nichts weltbewegendes und nichts worauf man sich besonders vorbereiten könnte/sollte.

Viele Grüße Ralph Computer
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#4 04.03.2005, 16:08
tascha Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 5


Betreff: Re: Einstieg in den Kindergarten - Eure Erfahrungen zur Integration
HALLO
MEIN SOHN KAM MIT 3 JAHREN IN EINEN REGELKINDERGARTEN MIT EINZELINTEGRATION,dort wurde dann eine integrationskraft eingestellt die kosten trug damals der lwv.
die kraft war 15 std in der woche da,1 mal die woche kam die frühförderung in die kita und dann sind wir noch 1 mal die woche ale er dann 4 war zur logopädie.
die integration hat so eigentlich gut geklappt trotz der komunikations probleme alle waren positiv zu unsrem gehörlosen sohn eingestellt.
mit 5 kam er in die vorklasse an einer schule für hörgeschädigte ging aber mittags und in den ferien weiterhin in seinen kiga.
mit 6 kam er in die 1 klasse der schule für hörgeschädigte und in einen regelhort mit einzelintegration
jetzt ist er fast 11 und immer noch im hort.es klappt ganz toll da er so die möglichkeit hat in der welt der gehörlosen und hörenden zu leben.er kann relativ gut sprechen und wird sehr in gebärdensprache von der schule und von familie gefördert.
grüße tascha
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