#1 25.06.2013, 15:09
blacky_kyra Abwesend
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Beiträge: 289


Betreff: CI und Paukenröhrchen - problematisch?
Ist das Risiko das sich die Entzündung aufs Innenohr legt mit Paukenröhrchen erhöht wenn man ein Implantat hat?

Wäre der Nutzen des Röhrchens dann nicht fraglich?

Hoffe jemand kann mich dazu mal aufklären!

LG Bettina
Happy Sohnemann (geb. 2011)
trägt links ein HG Phonak-Q50 UP bei 91% HV
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#2 25.06.2013, 20:02
JND Abwesend
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Beiträge: 286


Betreff: Re: CI und Paukenröhrchen - problematisch?
Hallo blacky_kyra,

erstmal: Was sagt die CI-Klinik?

die CI-Elektrodenträger gehen durch das Mittelohr in das Innenohr. Es besteht also ein Pfad durch das Promotorium/runde Fenster.
D.h. Bakterien und Viren, die im Mittelohr sind können prinzipiell leichter ins Innenohr gelangen.

Bei Paukenröhrchen ist der Viren/Bakterienweg allerdings eher umgekehrt: Vom Mittelohr in den Gehörgang! Im Mittelohr sind die Viren/Bakterien ohnehin vorhanden, es geht also darum, so schnell wie möglich diese aus dem Mittelohr zu kriegen (Je länger die drin bleiben, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Infektion ins Innenohr ausbreitet, egal ob CI oder nicht.)
Problematisch sehe ich eher die Platzierung des Paukenröhrchens, da das Mittelohr mit dem Elektrodenstrang (vor allem bei Babys) schon sehr voll ist (Auch so ne Frage, die eigentlich besser direkt an die CI-Klinik gehört).

Anders ist es sicherlich, wenn eine Entzündung des äußeren Gehörganges vorliegt. Hier würde ich vom Paukenröhrchen abraten. (Und wird wohl auch kein HNO-Arzt machen, wenn das Mittelohr in Ordnung ist).

Schöne Grüße,
JND
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#3 26.06.2013, 07:55
blacky_kyra Abwesend
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Beiträge: 289


Betreff: Re: CI und Paukenröhrchen - problematisch?
Danke JND!

Also wäre ein Röhrchen schon von Vorteil, wenn ein Erguss sich nicht mit herkömmlichen Methoden zurückbildet. Die Klinik hat Nasentropfen und engmaschige Kontrolle angeordnet.

Einen Tag vor der CI-OP war die Tymp.-Kurve auch schon flach (ist jetzt 6 Wochen her). Habe dazu den Operateur befragt, der meinte das Gewebe wäre verdickt, keine Erguss zu sehen. Vermutlich hatte er vorher MOE. Eine Woche nach OP hatte er dann gleich ne Mandelentzündung und eben den Erguss bekommen.

In 2 Monaten sind wir wieder in der CI-Klinik, dann wird entschieden was gemacht wird. Er neigt leider zu häufigen MOE's und Infekten im Nasen-Rachen-Raum. Hat auch sehr enge Gehör-und Nasengänge, die Sekretabfluss erschweren.

Mal schauen wies sich entwickelt.

LG Bettina
Happy Sohnemann (geb. 2011)
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