#41 10.07.2013, 17:11
Franki Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Fast Foot oh jaaa ich höre den Bass mühelos und kann mühelos Halbtonschritte unterscheiden .Wenn Du mir das nicht glaubst kannst Du gerne meine Logopädin kontaktieren.

Und meine weiteren Aussagen beziehen sich auch auf andere Aussagen in diesem Thread wo vom Recht auf körperliche Unversertheit gesprochen wird.
progredient ertaubt durch Otosklerose
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#42 10.07.2013, 17:16
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Zitat:
Fast Foot oh jaaa ich höre den Bass mühelos und kann mühelos Halbtonschritte unterscheiden .

Lannst Du Harmonien erkennen?

(
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#43 10.07.2013, 17:22
Franki Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
,,, ja kann ich ebenfalls .
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#44 10.07.2013, 17:30
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Ich habe mir ein mal angesehen, wie viele Informationen pro Zeit von einem CI an den Hörnerv weiter gegeben werden. Das Resultat weiss ich nicht mehr, ich weiss nur noch, dass nur schon auf Grund des betreffenden Sachverhalts die Annahme, Hören mit CI sei vergleichbar mit normalem Hören, einer Beleidigung für die Natur gleich kommt (aus menschlicher Sicht betrachtet, was streng genommen keinen Sinn ergibt).
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#45 10.07.2013, 17:46
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Hallo maryanne,

Zitat von maryanne:
Und für all diejenigen, die Taubheit nicht am eigenen Leib erfahren haben: für Menschen, die vorher mal gut gehört haben ist das CI auch dann ein Fortschritt, wenn der Erfolg nicht so überragend ist. Ich zitiere meine inzwischen verstorbene Freundin, die nach 50 Jahren Taubheit in den 1980ern mit CI versorgt wurde: "alles ist viel einfacher, ich habe zwar kein freies Sprachverstehen, aber mit dem CI ist das Absehen vom Mund nicht so anstrengend und ich höre vieles, wenn ich auch nicht alles verstehe".


Unglaublich, was sich manch einer anmaßt!

Damit beschreibst Du ja gerade, was ich aufzeigen will. Die Person hatte trotz CI kein freies Sprachverstehen.

Ich sehe nicht ein, inwiefern nur schon der Hinweis auf Tatsachen anmassend sein soll.

Mir ist es scheissegal, ob sich jemand ein CI implantieren lässt oder nicht. Ich mache lediglich ein paar Aussagen in Bezug auf das CI und die DGS.

Als anmassend empfinde ich es hingegen, wenn versucht wird, zu suggerieren, jeder, der taub ist, müssse sich ein CI implantieren lassen.

Gruss fast-foot
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#46 10.07.2013, 17:54
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
"(2) Universitäts-HNO-Klinik, Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke
Universität Magdeburg

Nach wie vor stellt das Hören von Musik mit dem Cochlea-Implantat (CI) eine Herausforderung dar. Die grobe spektrale Abbildung limitiert die präzise Wahrnehmung von Tonhöhen, Melodien und Klangfarben. Die Wahrnehmung von Harmonien ist ebenfalls deutlich eingeschränkt. Damit ist auch das Nachvollziehen der auf harmonischem Fortschreiten basierenden Spannungsentwicklung in einem Musikstück wesentlich erschwert.In der vorgestellten Studie wird die Konsonanz typischer Akkorde einzeln und im Zusammenhang von Kadenzen psychoakustisch untersucht. Versuchspersonen waren Träger eines MED-EL-Implantates mit zeitliche Feinstrukturinformation sowie Normalhörende. Die musikalischen Erfahrung der Versuchspersonen wurde mit dem MuMu-Fragebogen [1] klassifiziert. Verwendet wurden konsonante sowie dissonante Akkorde, aufgebaut aus vier synthetischen Tonkomplexen. Im ersten Experiment war aus Akkordpaaren der angenehmere zu wählen.
Normalhörende bevorzugten wie erwartet konsonante Akkorden. CI Nutzer bewerteten die Akkorde sehr ähnlich.Im zweiten Experiment wurden Folgen (Kadenzen) aus vier Akkorden dargeboten. In der Hälfte der Darbietungen erzeugten sie die Empfindung eines musikalischen Abschlusses. In der anderen Hälfte wurde diese Empfindung durch Abänderung des letzten Akkordes gestört. Die Versuchspersonen mussten entscheiden, ob es sich um eine ge-wöhnliche oder eine „offene“ Kadenz handelt. Die meisten Normalhörenden lösten diese Aufgabe in beiden Bedingungen sehr sicher. Die CI-Nutzer zeigten hier stark reduzierte Leistungen nur eine Versuchsperson löste die Aufgabe reproduzierbar.Für die Erklärung der in beiden Experimenten unterschiedlichen Ergebnisse spielt musikalische Erfahrung eine wesentliche Rolle. Während sich die Empfindung von Konsonanz zum Teil perzeptuell erkären lässt, ist die Einordnung von Kadenzen im wesentlichen erlernt [2]. Die zum intuitiven Erleben musikalischer Harmonie benötige Erfahrung kann CI-Trägern im Rahmen der Rehabilitation vermittelt werden."

(http://www.uzh.ch/...ckmann.pdf)
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#47 10.07.2013, 18:11
Ele44 Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Zitat von fast-foot:
Zitat:
Ich bin bekennender Christ, aber damit kann ich nix anfangen!

Und ich bin nicht bekennender Nicht-Christ, und kann mit dem Christentum nichts anfangen (heisst aber nicht, dass dies ebenfalls für alle Aussagen Jesu Christi (sofern er sie wirklich so gemacht hat) gilt...)

Gruss fast-foot

Hä, was soll das jetzt? Ich verstehe deine Aussage wirklich nicht, aber danke, dass du sie mir nicht erklärst! Warum auch immer!
Ist das Leben auch mal trübe - immer hoch die Gelbe Rübe!
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#48 10.07.2013, 18:22
Karin Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Hi Gabi, was bitte sonst als eine Verletzung ist denn eine OP.
Jeder mag es machen wie er will, aber die Kinder haben wie gesagt ein Recht auf unverletzten Körper. So steht es im Gesetz. Wenn sich Eltern anders entscheiden, dann ist das okay, ist eben ihre Entscheidung. Und ich sprach nicht davon, dass ich das Eltern vorhalte, sondern habe die Rechtslage zitiert!

Und auch noch mal eins: Es ist tatsächlich umgekehrt, die Eltern, die ihre Kinder nicht implantieren lassen, müssen sich rechtfertigen.

Wie immer hab ich eine kleine Story:

Gesundheitsamtarzt fragt Kindergarten, ob die Eltern sich einig sind, kein CI zu machen? (alles hinter dem Rücken der Eltern) Der KIGA hat es mir gemeldet. Ich rufe den guten Arzt an... er meinte, dass wenn die Eltern nicht einer Meinung seien, andere die Entscheidung treffen müssten. Anfangs war er noch überheblich, aber nicht mehr, als ich seinen Vorgesetzen - Landrat angerufen hatte. Der Arzt hat sich dann noch mal bei mir gemeldet und sich entschuldigt... Leute so geht es nicht!

Gruß Karin
http://www.kestner.de/ - alles rund um die Gebärdensprache
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#49 10.07.2013, 18:25
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
So geht es wirklich nicht.
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#50 10.07.2013, 18:29
Ele44 Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Ich komme da noch mal mit meiner Lobby Geschichte ums Eck!
Leider ist es in der Medizin oft - sogar meist so - wenn etwas "erfunden" und "entwickelt" wurde, der Druck auf die, die nach Ansicht der Medizin und Forschung davon profitieren könnten, Betonung auf könnten, dann bitte auch mal zackig davon Gebrauch machen! Hat ja schließlich alles einen Batzen Geld gekostet!

Und das geht ja wohl gar nicht! Jeder muss selbst entscheiden dürfen!
Ist das Leben auch mal trübe - immer hoch die Gelbe Rübe!
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#51 10.07.2013, 19:51
Maximilian Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Den Ansatz der letzten 3 Post kann ich verstehen.
Zwang ist nicht gut.

Unabhängig davon kann ich die Eltern nicht verstehen, die von sich aus die Implantation nicht wollen.
Aber es darf ja jeder seine Meinung haben, meine ist das Maximale rauszuholen.

Wer weiß wie man tickt, wenn man einmal in der Lage stecken sollte.

Vielleicht sieht man das auch anders, wenn man sich selbst dafür entscheidet (und das unter anderen Voraussetzungen).
Links: normalhörend
Rechts: MED-EL Concerto, FlexSoft OP 23.07.2013, EA 22.08.2013
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#52 10.07.2013, 21:44
KatjaR Abwesend
Moderator
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Ich bin wirklich schockiert darüber was ich hier immer wieder lese.
Eine CI OP als Körperverletzung hinzustellen finde ich genauso anmaßend und unpassend wie das Unterlassen der OP als solche hinzustellen.
Spinnen wir den Faden doch mal weiter, das Kind bekommt kein CI, lernt keine Lautsprache dafür perfekt Gebärdensprache. Es kommt (wie vielerorts bereits üblich)in eine einzelintegrative Beschulung, in der der Unterricht über Gebärden parallel zum lautsprachlichen Unterricht gedolmetscht wird. Dieses Kind kann dann nur über den Dolmi mit seinen Klassenkameraden kommunizieren und außerhalb der Schule in der Freizeit hat es somit kaum Möglichkeiten mit seinen Freunden sich normal zu verabreden und miteinander was zu unternehmen da die Mitschüler kaum Gebärden lernen werden nur weil ein gehörloses Kind in der Klasse ist. Untersuchungen dazu wurden in der Schweiz durchgeführt, selbst in Klassen in denen alle in Gebärden geschult wurden, waren die Kinder nicht so gebärdenkompetent um mit ihrem gehörlosen Mitschüler angemessen kommunizieren zu können. Ist das Kind dann wirklich inkludierd?
Das geht doch weiter über alle Lebensbereiche wie Sportverein, Nachbarschaft etc. Ohne Lautsprache bleit das Kind auf einen immer kleiner werdenden Personenkreis beschränkt, mit allen anderen kann es nur über Dolmetscher kommunizieren, wodurch viel Persönliches auch garnicht erst thematisiert wird. Ich kann mir kaum vorstellen dass über Dolmetscher die typischen Kinder oder Teeniegespräche geführt werden.
Ohne lautsprachliche Fähigkeiten in einer (durch Inklusion) lautsprachlichen Welt verbanne ich ein Kind meiner Ansicht nach in eine Isolation die durch ein CI vermeidbar wäre. Ich habe Jugendliche kennen gelernt die bereits als Kinder früh implantiert wurden, diese sind auch ohne Hilfe wunderbar in der Lage sich lautsprachlich zu verständigen und in ihrem hörenden Umfeld ohne Probleme klar zu kommen.
Ich selbst höre seit 17 Jahren mit CI (nach postlingualer Ertaubung) und kenne ebenfalls die Unterschiede. Musik ist nicht so wie früher, aber ich kann sie wieder genießen, Melodien wahrnehmen und auch neue Lieder lernen. Dieser Prozess der Adaption an die neuen Höreindrücke muss aber aktiv trainiert werden, daher bleiben einige CI-Träger der Meinung es ginge dauerhaft nicht.
Ich finde es immer wieder traurig wenn Eltern von welcher Seite auch immer unter Druckgesetzt werden. Vielleicht sollten sich alle in diesem Forum einmal klar machen was damit den Eltern für ein (zusätzlicher) Stress zugemutet wird, wenn behauptet wird der eine oder andere Weg schade dem Kind unausweichlich.
Ich selbst bin der Meinung dass jedes Kind die Chance auf Hören verdient hat, kann aber nachvollziehen dass Ängste und Bedenken von diesem Schritt abhalten können und ein Kind auch ohne hören zu können ein glückliches Leben führen kann.
Langjährige CI-Trägerin (AB) "Nehmt nur mein Leben hin in Bausch und Bogen, wie ich´s führe; Andre verschlafen ihren Rausch, Meiner steht auf dem Papiere." Laughing
Johann Wolfgang von Goethe
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#53 10.07.2013, 23:12
Franki Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
...danke Katja, wunderbar geschrieben und genau so wie ich es auch sehe !! Smiling
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#54 10.07.2013, 23:25
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Zitat von KatjaR:
Eine CI OP als Körperverletzung hinzustellen finde ich genauso anmaßend und unpassend wie das Unterlassen der OP als solche hinzustellen.

Zitat Wikipedia:

"Auch jede ärztliche Behandlung zu Heilzwecken, bei der auf irgendeine Weise in den Körper des Patienten eingedrungen wird, ist nach herrschender Meinung eine Körperverletzung."

Die Rechtslage scheint ja klar zu sein, was soll daran anmassend sein, wenn man diese zitiert (Karin hat das StGB nicht geschrieben, nehme ich an)?

Falls jemanden die Frage interessiert, ob diese Körperverletzung strafbar ist, kann er sich hier informieren:

"Im deutschen Strafrecht wird die Körperverletzung in § 223 bis § 231 (Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit) sowie § 340 (im Abschnitt über Straftaten im Amt) StGB geregelt."


Wem das nicht passt, kann beim Bundestag eine Petition zwecks Gesetzesänderung einreichen, sollte aber folgendes beachten:

"Eine Petition, die veröffentlicht werden soll, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören vor allem:

•Das Anliegen muss von allgemeinem Interesse sein.
•Es darf keine persönlichen Bezüge enthalten.
•Anliegen und Begründung müssen knapp und allgemein verständlich formuliert sein.
•Es werden nur Themen veröffentlicht, bei denen eine sachliche Diskussion zu erwarten ist."

Link:

https://epetitionen.bundestag.de/...ichen.html

Gruss fast-foot
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#55 10.07.2013, 23:28
smallhexi79 Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Heute kann man gleich nach der Geburt feststellen, ob das Baby gut hört oder nicht.
Da kann man mit der Frühförderung sehr früh anfangen und hat sicher gute Chancen einen guten Wortschatz zu erreichen. Es sollte von beiden sein Lautsprach und Gebärdensprache

ich kenne Gehörlose aus meiner Schulzeit, die mit HG versorgt wurden und konnten sprechen, der/die eine besser und der/die andere schlechter von der Stimme her. Das war sicher als die ersten stärksten HG( HdO auf dem Markt in Anfang der 80ziger Jahre kamen und wurden bei vielen hochgradige SH, an der taubheitsgrenzende SH und GL (bei minimalen Hörreste).

Da ich das CI nur als Gerät seit 1985 kenne. Ich kenne min. 3 Leute die mit CI nicht glücklich damit waren. warum, weiß ich nicht. Das ist sicherlich bei vielen GL auch so, dass sie irgendwann ihre HG in die Schublade legen.


Ich selbst trage kein CI
LG smallhexi
Hörgeschädigt seit 1980 durch Meningitis
links: +/- 80 dB
rechts: gehörlos
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#56 10.07.2013, 23:33
Gabriele Abwesend
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Beiträge: 501


Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Danke Katja
Theresa 25, beids. CI ´08 u.´10 (N5)
Reimplantation re,2011 u. 2012
Lorenz 23, beids. Hg
Sophia 21, beids. CI ´09 u.11 (Hybrid L )u.Kolobom
Alle Kinder progredient.
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#58 13.07.2013, 14:34
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Reinste CI-Propaganda auf BILD-Niveau (völlig undifferenziert, stellt das CI als Wunderlösung hin, lenkt von den wahren Begebenhaiten ab), vermutlich gesponsert von de CI-Lobby...
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 13.07.2013, 14:38 von fast-foot. ↑  ↓

#59 13.07.2013, 15:46
Rosemarie Abwesend
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Na ja fast-foot,
was anderes konnte ja nicht von Dir kommen.
Rosemarie.
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#60 13.07.2013, 15:54
Maximilian Abwesend
Mitglied
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Betreff: Re: Technologischer "Genozid" an Gehörlosen?
Zitat von fast-foot:
Reinste CI-Propaganda auf BILD-Niveau (völlig undifferenziert, stellt das CI als Wunderlösung hin, lenkt von den wahren Begebenhaiten ab), vermutlich gesponsert von de CI-Lobby...

Ich habe mir den Film gerade komplett angesehen.
Das finde ich nicht.
Dort wird ausdrücklich und mehrfach erwähnt, das die DGS wichtig für Gehörlose oder hochgradig SH sind und kein CI kann das verhindern oder unnötig machen.

Der Grundtenor ist im Film natürlich eher pro CI, aber definitiv wird die DGS mindestens als genauso wichtig erwähnt.

Und nirgendwo wird gesagt, es muss implantiert werden. Die Implantation wird allenfalls als gute Möglichkeit oder Option dargestellt.
Links: normalhörend
Rechts: MED-EL Concerto, FlexSoft OP 23.07.2013, EA 22.08.2013
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 13.07.2013, 15:55 von Maximilian. ↑  ↓

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