#1 25.09.2013, 16:29
sina Abwesend
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Betreff: Diagnose nach 10 Monate Mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit
Hallo ihr Lieben

Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie weiter helfen. Und zwar geht es um meine 11 Monate alte Tochter. Ich habe nach 5 Beras eine Diagnose erhalten. Mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit 50db. Im Krankenhaus hat der Hörtest nicht geklappt weil sie Flüssigkeit im Ohr hatte. Meine Tochter wurde dann ans SpZ überwiesen. Dort wurden 5 Beras gemacht. Bei jede wurde mir gesagt kommen sie in 2 Monaten wieder. Sie hat viel Ohrenschmalz und Flüssigkeit im Ohr. Die haben mich immer vertröstet nie einen Verdacht geäußert das meine Tochter schwerhörig sein könnte. Und vor 2 wochen die schlimme Diagnose. Ich war am Boden zerstört. Mir ist nie was aufgefallen weil sie eigentlich auf jeder Geräusch reagiert. Sie hört fast alles. Bei Bauchgefühl sagt das sie gut hört. Sie hat jetzt seit 6 Tagen HG drin.Sie nimmt sie ständig raus und weigert sich beim reinmachen. Das macht mich fertig, sie lässt sie keine 10 min drin. Mir ist auch was aufgefallen. Sie
erschreckt sich wenn sie die HG drin hat. Auch wenn ich sie anspreche (normale Lautstärke ) geht sie vor schreck an die Decke. Was soll ich tun? Sie akzeptiert die HG absolut nicht. Wie genau sind den solche Beras. Die Ärztin war sich ja anscheinend auch nicht sicher , erst nach der 5 Bera obwohl sie bei jeder Bera geschlafen hat. Ich kann die Diagnose einfach nicht glauben weil meine Tochter für 50db sehr gut hört.Was könnt ihr mir raten

Lg sina
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#2 25.09.2013, 23:32
Mac Raggy Abwesend
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Beiträge: 20


Betreff: Re: Diagnose nach 10 Monate Mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit
Unbedingt beim Akkustiker neu einstellen lassen. Die HG's sind vermutlich für den Anfang viel zu laut. Kennt sich der Akkustiker mit Kindern aus? Außerdem auch noch mal einen anderen Arzt und / oder Krankenhaus aufsuchen. Am besten Phoniatrie, also speziell für Kinder. 5x Bera ist schon mehr als ungewöhnlich.
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#3 26.09.2013, 06:45
Momo Abwesend
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Betreff: Re: Diagnose nach 10 Monate Mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit
hallo sina
wer genau hat die diagnose gestellt?
ich würde auf jeden fall dazu raten -ganz dringend- einen pädaudiologen 8auf kindliche Hörstörung spezialisierter HNO arzt) aufzusuchen, um sicher zu gehen, dass es keine fehldiagnsoe ist.
ein kind, das hgs verweigert hat immer recht und es ist ein deutliches anzeichen "da stimmt was nicht", vor allem wenn die verweigerung eindeutig auch auf erschrecken zurückzuführen ist, spricht viel dafür , dass die hgs zu laut sind. von daher gehört die hg anpassung, vor allem bei kleinkindern immer in die hände eines erfahrenen akustikers (leider sind die empfehlungen von kliniken oder ärzten nicht unbedingt ein qualitätsmerkmal- besser manf fragt andere eltern).
hilfe bekommt ihr auch in einer der zuständigen sh schule angeschlossenen beratungsstelle.
ich würde die hgs bis zu klärung, wegen der gefahr der schädigung durch zu laute einstellung, nciht einsetzen.

wo kommt ihr denn her, vielelicht hat jemand eine idee?
Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#4 26.09.2013, 11:43
sina Abwesend
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Beiträge: 2


Betreff: Re: Diagnose nach 10 Monate Mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit
Hallo

Die endgültige Diagnose haben wir nach 10 Monaten vom SPZ Duisburg St. Anna Malteser Krankenhaus bekommen. Sie wird schon von Geburt an dort behandelt deswegen verstehe ich ja auch nicht warum die Diagnose so lange gedauert hat. Die sind ja spezialisiert auf Phoniatrie und Pädaudiologie. Uns wurde der Akkustiker Bagus enpfohlen Die sind auf Kinder spezialisiert. Die Marke von den Hörgeraten ist Phonak. Der Akkustiker meinte das die Geräte schon sehr leise eingestellt sind anfangs. Aber wie kann das sein das sie sich immer erschreckt obwohl sie eigentlich noch lauter sein sollten? Wir sind aus Oberhausen und würden uns gerne eine 2 Meinung einholen weil meine Tochter die Hg absolut nicht akzeptiert. Es ist jeden Tag ein Kampf, kann sie kaum aus den Augen lassen. Kennt ihr sehr gute HNO Ärzte? Wir haben im Moment 2 im Auge. Einmal die Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln und Dr. Baschik aus Gelsenkirchen. Hat jemand schon Erfahrung mit ihnen gehabt? Ich wäre für jede Antwort dankbar.
Lg sina
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#5 26.09.2013, 12:34
fast-foot Abwesend
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Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Diagnose nach 10 Monate Mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit
Hallo sina,

wurden TEOAEs/DPOAEs durchgeführt?

Wie sehen die Resultate der Reflexaudiomtrie aus?

Wurde eine Tympanometrie durchgeführt?


Bei Interesse kannst Du sämtliche Befunde anonymisiert hier hochladen, so dass ich mir ein genaueres Bild machen kann.

Insbesondere die Potentialkurven der BERAs könnten aufschlussreich sein.

Vielen Dank.


Eine Möglichkeit könnte sein, dasss die Verstärkung zwar inetwa dem Hörverlust entspricht, die Begrenzung jedoch zu hoch angesetzt ist.

Ausserdem könnte theoretisch eine sehr unruhige Hörkurve vorliegen, so dass das Hörgerät zwar "insgesamt im Durchschnitt" inetwa angemessen eingestellt ist, bei einzelnen Frequenzen jedoch die Abweichung zu gross ist.

Wurde denn eine in situ-Messung durchgeführt? Möglicherweise kommen beim Trommelfell höhere Pegel an, als sie eigentlich sollten. Dies müsste dann korrigiert werden.


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#6 26.09.2013, 13:02
Momo Abwesend
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Betreff: Re: Diagnose nach 10 Monate Mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit
hallo
ok, dann seid ihr in einer pädaudiologie und bei einem auch bekannten akusitker mit (eigentlich) gutem ruf. eine zweite meinung kann aber sicher nicht schaden.
datteln hat -so weit ich bisher gehört und gelesen habe- einen guten ruf, den anderen arzt kenne ich nicht.
grüße
Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#7 26.09.2013, 13:21
fast-foot Abwesend
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Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Diagnose nach 10 Monate Mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit
...und noch die Frage, ob das Problem beim Tragen nur eines Hörgerätes nicht besteht...
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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