#1 07.02.2014, 22:24
Jeanny
Gast


Betreff: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Hallo,
Nach einiger Suche habe ich mich nun entschlossen hier bei euch mal anzufragen!
Es geht um meinen Sohn. Er ist jetzt im Januar 3 Jahre alt geworden und ist sprachverzögert.
Er spricht jetzt grad mal 3o Wörter und geht deswegen seit Anfang Januar zur LOGO.
Er plappert ohne Ende aber eben nur in seinen bekannten Wortschatz.

Zudem wurde jetzt ebenfalls im Januar eine geringradige schallempfindungsSchwerhörigkeit festgestellt wo im Moment noch nicht mit HG versorgt werden wird.

Jetzt hatte ich gestern im kiga unser erstes entwicklungsgespräch und die Erzieherin meinte das er evtl in einen sprachheilkindergarten besser aufgehoben wäre, grad jetzt auch wegen der Schwerhörigkeit. (Die sich ja wohl evtl auch noch verschlechtern wird??)

Ich bin jetzt sehr hin und her gerissen, einerseits möchte ich meinen Sohn das beste ermöglichen aber anderseits will ich ihn ungern aus dem kiga rausreißen wo er sich doch recht wohl fühlt.
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#2 07.02.2014, 23:14
tschilly Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.03.2013
Beiträge: 260


1  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Hallo Jeanny,

hm...direkt kann ich Dir die Frage nicht beantworten....kann aber sagen, dass ich selber von meinem 2. bis zu meinem 6.Lebensjahr in einem Sprachheilkindergarten war und dazu auch noch Logopädie außerhalb dessen bekommen habe.

Mir hat es sehr viel gebracht und ich hab mittlerweile eine fast normale Sprache.
Manche Fehler unterlaufen mir immer noch...aber man versteht mich.

Du kannst ja mal mit Deinem Sohn in einem SHK hospitieren....ihn also einfach mal einen Tag bzw. ein paar Stunden dort lassen und eventuell mit den Erziehern reden was sie denn dazu meinen.

Meiner Meinung nach kann man mit einem SHK nicht wirklich viel falsch machen.

Lieben Gruß
Kim
Trage bilateral Naida Q70 CI von Advanced Bionics - CCIC Tübingen -
Deutsche Gebärdensprache und Lautsprache vorhanden
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#3 08.02.2014, 12:35
paulaa Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.05.2012
Beiträge: 11


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Hi Jeanny,

als gelernte Erzieherin habe ich eine andere Meinung und würde den Jungen im Regelkindergarten lassen.Dort wird er mit größerem Wortschatz konfrontiert, den er sich auch aneignen wird.Nebenbei hört er auch die Aussprache des Gesagtem in Liedern, Texten usw. OK, natürlich sind Ferndiagnosen nicht möglich und die Kollegin vor Ort kann sich ja am ehesten ein Bild machen, worin die Schwierigkeiten bestehen und die Situation anders einschätzen.

Je nach Schweregrad der Hörminderung ist es auch möglich eine Zusatzkraft für ihn im Kindergarten zu beantragen.Erkundige dich mal beim Träger oder der örtlichen Frühförderstelle, Kinderarzt (wie schätzt er/sie die Situation ein?) etc. Innerhalb des regulären Kiga Alltages würde dein Sohn mit dieser Kraft zusätzliche Übungen für Sprachentwicklung und Hörverständnis.

Kinder lernen ja sehr schnell und oftmals hat man schon erlebt, daß Kinder mit Sprachstörungen im Kontakt mit Gleichaltrigen innerhalb kürzester Zeit die richtige Aussprache entwickeln.

SHK finde ich im Prinzip sehr gut, denn viele Aktivitäten, sowie Lernmaterial sind speziell auf die Sprach- und/ oder Hörstörung ausgerichtet.Oftmals sind auch Logopäden mit im Team.

Schau dir mit deinem Sohn die Variante SHK an.Frage ihn, wo er sich am wohlsten fühlt und besprich das auch mit den jeweiligen Teams, wie sie den Jungen einschätzen.Ganz wichtig ist auch die Meinung des Kinderarztes.

Eine gute Methode zur Stärkung der Zungenmuskulatur/Sprachentwicklung sind auch Pustespiele, z.B. mit Wattebällchen, TT-Bälle, Seifenblasenpusten, Trinken mit Strohhalm oder intensives Kauen von Äpfeln.Seitens der Logopädie bekommst du da bestimmt eine Menge Anregungen, die sich auch zuhause oder im Regel-Kiga problemlos umsetzen lassen.

SHK oder sogenannte Sonderkindergärten empfinde ich persönlich immer ein Stück weit als Stigma.

Alles Gute für Euch, paulaa
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 08.02.2014, 12:42 von paulaa. ↑  ↓

#4 08.02.2014, 14:47
Nemoela Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 30.01.2014
Beiträge: 17


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Liebe Jeanny
meine kinder haben alle sprchversögerung waren in ein regel kindergarten die haben da logopädischen unterreicht bekommen
nach dem kindergarten sind die auf eine sprachheil schule gekommen
zwei kinder sind jetzt auf einer sekundarschule kommen gut klar jetzt eine kan jetzt sogar das abi machen
die kleinen sind noch auf der sprachheil schule aber die wegseln nach der 6 klasse auch die schule
ich würde es klären ob es gehen könnte das eine logopädin in der kita kommt.
Manuela
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#5 08.02.2014, 15:57
Momo Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.07.2002
Beiträge: 5.158


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Hallo
ich finde so ganz pauschal kann man dazu nichts sagen. man muss schon immer ganz genau sich das jeweilige Kind ansehen um dann individuell zu entscheiden was das bessere ist. Wichtig wäre jetzt einmal zu wissen warum die Hörschädigung nicht mit Hörgeräten versorgt werden soll vor allem vor dem Hintergrund dass es bereits sprachliche Probleme gibt. Darüber hinaus hätte er einen Anspruch auf Hör-Frühförderung bei festgestellter Hörschädigung. Das würde bedeuten dass ihn jemand begleiten würde der sich mit der Thematik Hörschädigung auskennt und auch die Erzieherinnen im jetzigen Kindergarten beraten könnte. Außerdem hätte man dann jemanden an der Seite der auch Ahnung von dem Thema Schwerhörigkeit hätte und der wirklich dazu beraten kann ob er Regel Kindergarten oder eher ein anderer Kindergarten angebracht wäre. Es hat sicherlich beides so seine Vor- und Nachteile aber die hängen eben auch von den individuellen Voraussetzungen, den Fördermöglichkeiten im jetzigen Kindergarten und dem jeweiligen Kind und seinen Fähigkeiten und den (akustischen) Rahmenbedingungeng ab.
Lg
Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#6 08.02.2014, 18:44
Nina M. Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 09.07.2002
Beiträge: 1.513


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Ich fände es auch interessant, wieso die Hörschädigung nicht mit Hörgeräten versorgt werden soll.
Wer hat denn die Hörschädigung festgestellt und wie wurde der Hörtest durchgeführt? War es ein erfahrener Pädakustiker/eine Klinik? Man sollte die Diagnose auf jeden Fall nochmal absichern und dann je nach genauem Hörverlust entscheiden wie man weiter vorgeht.

Wie Momo, denke ich auch, dass vor allem bei einer bereits vorliegenden verzögerten Sprachentwicklung genau geschaut werden sollte ob die Hörgeräte nicht doch Sinn machen. Ich kenne einige Kinder, deren Hörverlust so an der Grenze liegt, dass sie die Hörgeräte kaum zwingend brauchen würden, die aber trotzdem sehr davon profitieren! Man sollte das Ganze also auf jeden Fall zumindest testen!!

Weiterhin ist der Hinweis mit der Frühförderung wichtig, wenn er hörgeschädigt ist, steht euch Frühförderung zu. Diese ist meistens angegliedert an die nächstgelegenen Hörgeschädigtenschulen. Wenn du schreiben magst wo ihr wohnt, kann dir vielleicht auch direkt jemand sagen wer für euch zuständig ist. Unabhängig ob ihr sofort die Frühförderung wollt, könnt/solltet ihr euch da auf jeden Fall mal zu einem Erstgespräch/Beratung vorstellen.

Was den Kindergarten angeht würde ich jetzt auf keinen Fall überstürzt handeln! Sprich: erstmal die Diagnose abklären, dann abklären ob Hörgeräte Sinn machen und sich mit der zuständigen Frühförderstelle in Verbindung setzen. Und dann kann man immer noch entscheiden ob ein Kindergartenwechsel Sinn macht.
Bis dahin wenn möglich Logopädie.

Gruß,
Nina
Schwerhörig seit dem 11. Lebensjahr, beidseitig mit CI's versorgt (1. CI 6/2003, 2.CI 10/2006)
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#7 08.02.2014, 19:43
Karin Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 1.783


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Nina, du weißt aber auch, dass die HG FF so überlastet ist, dass kaum mal jemand vorbei schaut. Ich würde Budget für die FF beantragen und mir selbst Leute suchen, die mein Kind sprachlich fördern können. Das kann auch eine Logopädin sein.

Ich würde, wenn sich mein Kind gut fühlt, aber Unterstützung braucht, einen Assistenten für den KIGA beantragen und mein Kind weiter mit gut sprechenden Kindern zusammen lassen. Sie sind die Vorbilder.
LG
Karin
http://www.kestner.de/ - alles rund um die Gebärdensprache
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#8 08.02.2014, 21:46
Jeanny
Gast


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Vielen lieben dank euch allen!
Das ist echt toll das ihr mir hier so toll helfen tut!

Ich lese jetzt hier immer Frühförderung, was ist das?
Gibt's da extra eine Stelle wo man sich hinwendet?
Wir waren bisher nur beim KIA der auch im U-Heft vermerkt hat das er sprachentwicklungsverzögert ist, daher auch die Logo
Muss ich das mit der Frühförderung bei ihn ansprechen? Ich wohne übrigends in Nürtingen bei Stuttgart.
Dann eben beim HNO wo die BERA durch geführt hat mit den Ergebnis. Der ARzt kennt sich wohl gut mit der Thematik aus, hat wohl mal im SPZ gearbeitet.
Und er meinte das wir jetzt noch den Audiotest im Mai abwarten und dann über die HG entscheiden.

Sollte ich da mal genauer nachhaken?
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#9 08.02.2014, 21:49
Jeanny
Gast


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Achso, ich sollte noch hinzufügen, das habe ich im ausgangstext ganz vergessen, das die Schwerhörigkeit sich nur auf das linke Ohr bezieht! Das ändert vermutlich einiges oder?
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#10 09.02.2014, 09:51
paulaa Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.05.2012
Beiträge: 11


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Hallo Jeanny,

Frühförderung ist hier vor Ort eine Maßnahme der Lebenshilfe e.V., die Kindern und Erwachsenen mit körperlich, geistigen oder seelischen Defiziten in Form von zusätzlichen Programmen wie Krankengymnastik, Logopädie oder auch mal (entlastende) Freizeitaktivitäten für Angehörige, aber auch Fortbildungen anbieten.

Schau mal z.B. hier:[url=http://www.fruehfoerderstellen.de/] oder hier
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChf%C3%B6rderung]

Erkundige dich mal im Telefonbuch, per google oder auch beim HNO, wo die Institutionen zu finden sind, um dann evtl. weitere Maßnahmen einzuleiten.Die Thematik ist ja doch spezieller als gedacht (wie ist die Sprachverzögerung entstanden?sind zusätzliche Untersuchungen notwendig?).

Natürlich will jede Mutter/Vater/Eltern das Beste für ihr Kind und die Aussicht auf erneute Arztbesuche sind wenig erquickend.Trotzdem würde ich das Thema schnellmöglichst ansprechen, denn auch die Bearbeitungszeit der Ämter hat seine Zeit.

Über die Zusammenarbeit Kiga und Frühförderstelle kann ich nur Positives berichtigen.Die Fachleute können gezielt fördern und auch den sonstigen Beteiligten gute Tipps geben.


Wäre schön, wenn du von den weiteren Schritten berichtest.Euch einen schönen Sonn(en)tag, paulaa
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#11 09.02.2014, 12:00
Nina M. Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 09.07.2002
Beiträge: 1.513


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Die Frühförderung für Hörgeschädigte Kinder ist eine spezielle und hat in diesem Falle nichts mit der Lebenshilfe o.ä. zu tun, sondern ist angegliedert an die jeweiligen Hörgeschädigtenschulen oder Beratungszentren.
Wenn ihr bei Stuttgart wohnt, sind die vermutlich zuständig, schau mal hier:
http://www.immenhoferschule-stuttgart.de/...de/18.html
(Ansonsten evtl. auch Heilbronn, je nachdem wo genau ihr wohnt, aber falls Stuttgart nicht zuständig ist, werden die euch weiter verweisen.)

Da kannst du anrufen und dich informieren lassen, du kannst auch um ein erstes unverbindliches Beratungsgespräch bitten.
Wenn dein Kind hörgeschädigt ist, dann steht ihm die Frühförderung zu, dabei ist unerheblich ob er einseitig oder beidseitig betroffen ist.

Hier auch nochmal die Adresse von der Schule in Stuttgart:
Pädagogisch- Audiologische Beratungsstelle
Immenhofer Str. 70
70180 Stuttgart
Tel.: 0711 / 216-96956 (Beratungsstelle der Frühförderung)

Du schreibst es steht noch ein "Audiotest" an, was genau soll da nochmal gemacht werden?

Gruß,
Nina
Schwerhörig seit dem 11. Lebensjahr, beidseitig mit CI's versorgt (1. CI 6/2003, 2.CI 10/2006)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 09.02.2014, 12:02 von Nina M.. ↑  ↓

#12 09.02.2014, 12:35
Jeanny
Gast


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Vielen dank :-)

Ich wohne direkt in Nürtingen, da gibt's wohl auch verschiedene frühförderstellen. Wohl auch direkt eine an der schwerhörigenschule wo dann auch der sprachheilkindergarten wäre.
Aber wie ist das mit den SPZ? Da hatte ich jetzt auch drüber gelesen und auch das die einen dann an eine geeignete Stelle weiterleiten? Oder ist das unabhängig? Und wäre dasSPZ auch eine Option?

Wegen den Audiotest, das kann ich gar nicht genau sagen, er meinte nur das dass der nä Punkt wäre.
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#13 09.02.2014, 13:00
Nina M. Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 1.513


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Ich würde mich bzgl. der Hörschädigung wirklich direkt an die zuständige Frühförderung wenden. Wenn Nürtingen sogar eine eigene hat, dann dort, ansonsten in Stutgart. Die sind einfach spezialisiert auf das Thema! Die würde ich daher jetzt auch als erste Anlaufstelle zur Beratung angehen, weil die euch auch beraten können was die weitere Diagnostik und Vorgehensweise angeht.

Und nichts gegen den Sprachheilkindergarten, aber auch Sprachheilkindergarten kennen sich oft nicht wirklich differenziert mit der Problematik einer Hörschädigung aus!

SPZ wäre sicher nochmal eine Möglichkeit bzgl. der verzögerten Sprachentwicklung, allerdings würde ich eben erstmal die Hörstörung genau abklären, da eben eine mögliche Hörschädigung auch die Sprachentwicklung verzögern kann.

Gruß,
Nina
Schwerhörig seit dem 11. Lebensjahr, beidseitig mit CI's versorgt (1. CI 6/2003, 2.CI 10/2006)
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#14 09.02.2014, 13:13
Katja_S Abwesend
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Dabei seit: 22.07.2012
Beiträge: 292


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Hallo Jeanny,
ich würde mich auch an eine Hörfrühförderstelle wenden. Ich habe auch schon von anderen Eltern gehört, dass Nürtingen da eine eigene hat. Wir wurden damals von der Immenhoferschule betreut, die sind wohl aber (inzwischen) ziemlich überlastet.
Im Normalfall brauchst du da keine Genehmigung, du rufst einfach an und machts ein beratungstermin aus und dann wird entschieden, wie es weiter geht. So war es bei uns: Anruf bei der FF-Stelle und 2-3 Wochen später war die HörFF das 1. mal bei uns (nach der Diagnose "an Taubheit grenzend schwehörig im Alter von korr. 4-5 Monaten).
Gruß,
Katja
Katja
mit
Erik (geb. 2008), mehrfachbehindert, u.a. sehbehindert und gehörlos
1. CI: 2009
2. CI: 2012
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#15 10.02.2014, 11:01
Jeanny
Gast


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Ok, ich werde das Thema dann mal am Donnerstag bei den Termin sprachheilkindergarten ansprechen.
Habe jetzt heute morgen die Erzieherin im kiga auf Frühförderung angesprochen. Sie hat das ganze abgewiegelt und gemeint das ich ja schon alles in die Wege geleitet habe.
Der Kia weiß Bescheid, wie waren schon beim HNO und die schwerhörigkeit ist nun bekannt und er bekommt ja logo.
Mehr würden die wohl auch nicht machen..
Stimmt das denn so?
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#16 10.02.2014, 11:56
Momo Abwesend
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Beiträge: 5.158


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Zitat von Jeanny:
O....die schwerhörigkeit ist nun bekannt und er bekommt ja logo.
Mehr würden die wohl auch nicht machen..
Stimmt das denn so?
Nein, das stimmt nicht.
Logo zielt in der Regel auf die Therapie von Sprachstörungen ab.
Eine FF aus dem bereich Hören zielt darüber hinaus auch auf das Hörtraining und vor allem die Kommunikationsfähigkeit und Beobachtung der Hörentwicklung ab.

Grüße
Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#17 10.02.2014, 15:14
Nina M. Abwesend
Mitglied
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Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Bitte wende dich an die zuständige Frühförderstelle für Kinder mit Hörschädigung! Ruf einfach an und schildere eure Problematik und bitte um ein Beratungsgespräch!

Die machen sehr viel mehr als das was bisher passiert, z.B. beraten sie euch eben auch bei allen Fragen rund um die Hörgeräteversorgung, die Förderung, den Kindergarten (und auch welcher möglicherweise der richtige ist), usw...
Und wie Momo schrieb haben sie Augenmerk auf die Kommunikation Zuhause, im Kindergarten, im sozialen Umfeld...

Zögere nicht und melde dich einfach bei denen! Das ist für euch Eltern kostenfrei und deinem Kind steht es zu!
Schwerhörig seit dem 11. Lebensjahr, beidseitig mit CI's versorgt (1. CI 6/2003, 2.CI 10/2006)
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#18 10.02.2014, 21:02
Jeanny
Gast


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Vielen dank euch beiden! Sowas habe ich mir schon gedacht!
Ich versteh nur echt nicht warum die das so sagt?? Haben da wohl noch keine Erfahrung oder keine Lust sich drum zu kümmern?
Für die bedeutet das ja dann auch eine gewaltige Veränderung!

Werde am Donnerstag im sprachheilkindergarten alles ansprechen. Ist nämlich die gleiche Nummer wie die FFS! Wenn nicht dann mach ich da gleich einen Termin!
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#19 10.02.2014, 21:26
otoplastik Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.01.2011
Beiträge: 497


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Hallo Jeanny,
die Schwerhörigkeit muss überhaupt nicht schlechter werden. Sie kann. Sie kann aber auch Jahrzehnte gleich bleiben. Ich hoffe nicht, dass die Erzieherin das behauptet hat!
Alles andere ist ja schon gut beschrieben worden.
Herzliche Grüße, otoplastik
otoplastik
Sohn, 17 Jahre, mit 14 Monaten Meningitis, seitdem re. hochgradig und links taub,
rechts HG (Naida S IX UP), links CI seit 01/14 (Naida Q70), vorher links viele Jahre PhonakCros Smiling
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#20 10.02.2014, 23:03
Jeanny
Gast


Betreff: Re: Sprachheilkindergarten? Ja oder nein?
Hallo otoplastik

Nein nein, das hat mein HNO erwähnt, das es sich evtl verschlechtern könnte da es bei den meißten wohl so wäre.
Hab das jetzt auch schon öfters gelesen, weiß natürlich nicht wieviel da wirklich dran ist.
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