#1 18.01.2015, 13:37
Kathrin87 Abwesend
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Betreff: Implantierbare Knochenleitungshörgeräte
Hallo liebe User,
ich möchte mich gerne operieren lassen! Setze mich gerade das erste mal in meinem Leben damit auseinander und wäre um jede Information dankbar. Aber bitte schmeißt nicht mit irgendwelchen Begriffen um euch Grinning Bitte bedenkt das das Thema Neuland für mich ist.
Zu meiner Situation: ich war letztes Jahr in Recklinghausen, eigentlich wegen der Rekonstruktion meines Ohres. Dann wurde mir das Alpha 2 ? vorgestellt und ich war begeistert das es soetwas gibt. Da ich mich für mein "Problem" sehr schäme und dieses "Gerät" unter meinen Haaren verstecken kann und endlich auch links hören kann, dachte ich perfekt! Natürlich wurde mir nichts Von Alternativen gesagt. Vorgestern googlte ich das Alpha 2 und entdeckte das Ponto, das Bonebridge, das Baha...... dachte bis dahin es gibt nur das Alpha

Der Unterschied zwischen dem Ponto und Alpha wurde mir bereits von einem netten User erklärt. Danke!!!!

Wenn ich das Bonebridge betrachte ist es glaube ich noch kleiner als das Ponto?????? Wird dieses bonebridge auch durch einen Druckknopf wie das Ponto befestigt oder wie das Alpha 2????? Habe viel gelesen aber die beiden Fragen sind noch offen und natürlich interessieren mich eure Erfahrungen und ich freue mich über jede wichtige Information!

Danke für jede Antwort!!!!!

Liebe Grüße
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#2 18.01.2015, 14:21
EinOhrHase Abwesend
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Beiträge: 616


Betreff: Re: Implantierbare Knochenleitungshörgeräte
Hallo Kathrin87

also, beginnen wir von ganz vorne........ Smiling Smiling

Zuerst wird ein Hörtest durchgeführt, bei dem auch die Knochenleitung geprüft wird. Im Computertomographen (MRT / CT) wird dann die optimale Stelle für das Implantat festgestellt.
In der OP selbst wird das Implantat gesetzt (die kleine Schraube), die Haut ausgedünnt und dann die Kupplung (was Du als "Druckknopf" bezeichnet hast) aufgeschraubt. Die Einheilungsphase dauert ca 3-4 Monate.

Zum Gerät selbst:
Wenn Du dich für das BAHA entscheiden solltest, wirst Du immer an diesen Hersteller gebunden sein, da er nur hauseigene Kupplungen / Geräte verkauft.
Beim Ponto (welches ich habe) hast Du weit mehr Möglichkeiten. Die Einstellungen lassen sich da viel feiner vornehmen wie zB beim BAHA.
Ob das Bonebridge kleiner ist wie das Oticon Ponto kann ich leider nicht sagen.

Schämen.......brauchst Du dich nicht für dein "Problem". Es ist zwar unangenehm, ständig nachfragen zu müssen, aber das geht auch den normalhörenden so.

In anderen Threads und Postings ist auch was über das BAHA, & co zu lesen (Bei der Suche oben in der Leiste BAHA oder Ponto eingeben).

Grüssle
Wer nicht hören will, sollte genauer hinsehen Wink
Manchmal ist das Hören von nichtgesprochenen Worten wichtiger als Gefasel.

BAHA-Träger seit 1998
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#3 18.01.2015, 14:47
Easy Abwesend
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Betreff: Re: Implantierbare Knochenleitungshörgeräte
Hallo Kathrin,

es gibt mittlerweile richtig coole designs, besonders bei bonebridge die Reihe "Samba" sind echt sehenswert. Und du kannst die Samba-Schale sogar wechseln, wie beim Handy, je nach Laune!

Auch baha bietet ja viele verschiedene coole Farben an!

Und Ponto ist besonders formschön,
hat aber nicht so eine große Farbauswahl.

Also, schämen muss man sich heute nicht mehr dafür!

Liebe Grüße, Charlotte
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#4 18.01.2015, 14:57
Easy Abwesend
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Beiträge: 34


Betreff: Re: Implantierbare Knochenleitungshörgeräte
.....aber ich kann verstehen, dass es manchmal sicher störend ist,
wenn Leute erst mal gucken, was man da am Kopf hat.
Ist ja schon eher weniger im Umlauf als eine Brille auf der Nase.
Aber zum Schämen finde ich die Dinger wirklich nicht mehr!
Eher der Hammer, was es heute für tolle Technik u Designs dafür gibt.
Ich glaub, bei baha gibts sogar nen Gerät, worüber man sein smartphone anschließen kann und es darüber regeln kann. Hammer!!! Surprised Happy
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#5 18.01.2015, 17:13
Easy Abwesend
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Beiträge: 34


Betreff: Re: Implantierbare Knochenleitungshörgeräte
@Kathrin

Wirst du dir dein Ohr nun rekonstruieren lassen?

LG, charlotte
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#6 19.10.2015, 10:11
Kathrin87 Abwesend
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Beiträge: 7


Betreff: Re: Implantierbare Knochenleitungshörgeräte
Hallo, da bin ich wieder.
Habe etliche Untersuchungen hinter mir und letzte Woche kam die Zusage über die Kostenübernahme der Krankenkasse für die Ohrmuschelrekonstruktion.
Das Bonebridge wurde leider abgelehnt.
Kostet wohl 3 mal soviel, wie das Baha Attract und Sophono Alpha 2.
Jetzt steht mir nur noch das Baha Attract und das Sophono Alpha 2 zur Wahl.
Bin am überlegen, ob ich Einspruch einlegen soll. Fraglich nur, was ich da für ein Begründung angeben soll.
Ich hatte mich jetzt irgendwie total aufs Bonebridge versteift, weil das so schön klein ist und ich nicht möchte das man das Hörgerät sieht.
Ich bin ratlos Helpless

Liebe Grüße
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#7 19.10.2015, 10:36
fast-foot Abwesend
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Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Implantierbare Knochenleitungshörgeräte
Hallo Kathrin87,

nur ein kurzer Hinweis:

Zitat:
...und endlich auch links hören kann...

Wer sagt dies? Eine Indikation für ein knochenverankertes Hörgerät kann auch gegeben sein, ohne dass man auf der implantierten Seite etwas hören wird. Letzteres hängt von den Knochenleitungshörschwellen ab.

Je nachdem wird trotz knochenverankerten Hörgeräts nichts oder nur ein Teil des gesamten akustsichen Inputs auf der implantierten Seite (bewusst) gehört.

Wie es bei Dir aussieht, kann ich ohne Knochenleitungsaudiogramme nicht sagen.


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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