#1 12.06.2015, 14:56
Luchs-ohr-iös Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 27.03.2014
Beiträge: 48


Betreff: Tests - Oticon-HG
Guten Tag!

Hier "mein" threat. Zur Einleitung nochmal ein Teil meines Beitrags:
Meine letzten Ergebnisse:
li.: KL LL
125 50
250 45 50
500 45 50
750 50 55
1000 50 55
1500 55 60
2000 55 60
3000 60 65
4000 60 75
6000 60 70
8000 ./. 75

Verständlichkeit:
Zahlen: 50 dB -- 0%, 60 dB -- 70%
Wörter: 30% -- 60 dB, 75% -- 80 dB und 90% -- 100 dB

re.: KL LL
500 20 25
1000 20 20
2000 20 20
3000 20 20
4000 20 20
6000 20 25
8000 30



Ich teste gerade ein neues HG (links). Am 24.06.2015 habe ich meinen nächsten Termin bei "meinem" HGA. Habe gerade knapp 3 Wochen das Oticon Get mit Otoplastik zur Probe, nachdem ich meinen Test mit dieser Variante begonnen habe und zwischenzeitlich das Oticon Ino mit Ex-Hörer getestet habe. Das Get ist zuzahlungsfrei - für das Ohrstück bleibt ein Eigenanteil von 25,50€. Für das Ino beträgt der Eigenanteil 280,-€ und der Ex-Hörer wird von dem KK-Anteil abgedeckt.

@Mats81:
Ich hoffe, dass Du mir eine spezielle Frage beantworten kannst - wie gesagt: Ich gehe davon aus, dass Du HGA-(Meister?) bist.
"Mein" HGA sagte mir, dass ich bei der Maßotoplastik mit folgenden Kosten innerhalb der nächsten 6 Jahre rechnen muss: Austausch von Filter und Schlauch etwa alle 3 Monate, wobei Kosten in Höhe von ca. 7,50€ (Schlauch 2,50€ + Filter 5,-€) entstehen würden. Diese Kosten sind nicht über die Reparaturkostenpauschale abgedeckt. Ist das korrekt? Außerdem hat er mir ein elektronischen Trockenetui (Kostenpunkt: 55,-€) empfohlen. Mich würde Deine Meinung dazu interessieren (tut es auch eine Trocknungsdose mit Silikatkapsel?). Wir sind auf dieses Thema zu sprechen gekommen, da es ja in den letzten Wochen sehr heiß war, ich dementsprechend geschwitzt habe und der HGA meinte, dass Schweiß (allg. Flüssigkeiten) das HG schädigen würden und ich die Kosten für eine Reparatur selbst tragen müsse. Das leuchtet mir ein: Wenn ich meine, mit dem HG duschen oder schwimmen gehen zu müssen und das dem HG nicht gut tut, sehe ich ein, dass ich für meine Dusseligkeit aufkommen muss. Allerdings würde mir dieses Verständnis fehlen, wenn dass HG versagt, da es durch Schweiß geschädigt worden ist. Gibt es eine DIN-Vorschrift oder Ähnliches (in Dtl. ist ja schließlich alles durch Richtlinien geregelt), nach der HGs eine gewisse Flüssigkeit aushalten müssen? Verzeiht bitte meine Fragerei, aber ich möchte heute die Weichen für die nächsten 6 Jahre (ohne größere Folgekosten) stellen bzw. nicht in Kostenfallen zu tappen, die umgänglich wären.

Gruß
Luchs-ohr-iös
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können (Mark Twain) Smiling
↑  ↓

#2 12.06.2015, 17:01
Mats81 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 28.05.2015
Beiträge: 40


Betreff: Re: Tests - Oticon-HG
Hallo Luchs-ohr-iös.

Also die Preise die du zu den HG's nennst sind so marktüblich.
Um einschätzen zu können, ob das die richtigen HG für dich sind, bräuchte ich mehr Hintergrundwissen.
Vielleicht hat dir dein HGA ein wenig zu den verschiedenen Techniken erklärt. Solltest du das Ino wählen, wäre es gut zu wissen, dass es sich um Auslaufmodelle handelt. Hier wird noch der alte Chip von Oticon verbaut. Es gibt mittlerweile zwei Nachfolgemodelle (Ria und Ria 2). Diese beruhen auf der neuesten Chip-Technologie. Hat was mit Verarbeitungsgeschwindigkeit, der ankommenden Signale und somit mit der Automatik zu tun. Heißt wie schnell hat sich das HG auf deine akustische Umgebung eingestellt.
Eine andere Frage ist, wie lange unterstützt Oticon die Ino-Serie. Sollte es in 5 Jahren kaputt gehen. Gibt es dann noch Ersatzteile...so Sachen.

Sorry, aber ich schweife gern ab. ;-)
Zu deiner eigentlichen Frage.
Wenn du eine Zuzahlungsotoplastik wählst (das scheint bei dir ja der Fall zu sein, 25,50€ Eigenanteil), dann ist es rechtens, dass der HGA für Schlaucherneuerung auch einen Eigenanteil von dir verlangen darf. Gleichzeitig wird aber auch die Reparaturpauschale der Krankenkasse in Anspruch genommen.
Laut Repa-Liste der Kasse kostet ein Schlauchwechsel ca. 20 €, du zahlst 2,50€ und der HGA nimmt von der Pauschale in dem Beispiel hier 18,50€. Genauso verhält sich das ganze mit dem Sieb. Ich kann mir nur gerade nicht erklären wo in deiner Otoplastik ein Sieb sein sollte?
Also wählst du ein HG ohne Zuzahlung, darf der HGA dir auch keine Repakosten aufdrücken. Wählst du eine zuzahlungsfreie Otoplastik verhält sich das genauso. HG und Otoplastik sind getrennt zu betrachten.
Wählst du ein HG mit Zuzahlung, dann auch bei Repa Zuzahlung. Wählst du eine Otoplastik mit Zuzahlung, dann auch bei Schlauchwechsel eine Zuzahlung.

Elektronisches Trockensystem würde ich immer empfehlen. Silikatkapseln sind für mich keine alternative, dennoch besser als nix.
In den meisten Trockensystemen ist zudem noch ne UV Lampe integriert, die Keime abtötet. Das Geld ist gut investiert und beugt Feuchtigkeitsschäden wirklich vor.
Es gibt in Deutschland eine sogenannte IP-Liste, die trifft Aussagen über den Schutz vor Feuchtigkeit und Staub.
Die wasserbeständigsten HG haben heute eine IP57 Zertifizierung...man könnte angeblich damit schwimmen gehen. Ich rate aber jedem Kunden davon ab. Probiert haben wir es dennoch. Wasserglas, HG rein, nach ner Stunde wieder raus und es ging. Ino und Get zählen allerdings noch nicht dazu.

Grüße
↑  ↓

#3 12.06.2015, 17:50
Luchs-ohr-iös Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 27.03.2014
Beiträge: 48


Betreff: Re: Tests - Oticon-HG
Hallo Mats 81,

vielen Dank schon gleich am Anfang für Deine ausführlichen und kompetenten Antworten auf meine Fragen Happy . Ich finde gar nicht, dass Du abschweifst - ganz und gar das Gegenteil ist der Fall. Beispielsweise sagte mir mein HGA nicht, dass das Ino ein Auslaufmodell ist. Und vor dem von Dir beschriebenen Hintergrund, dass eine Ersatzteilschaffung in den nächsten 5 Jahren schwierig werden könnte, beeinflusst allein dieser Punkt meine Entscheidung. Zumal ein Sprachtest mit den beiden Modellen mit und ohne Störgeräusch und vertäubten rechten Ohr kaum Unterschiede ergeben hat. Meine Entscheidung steht für das Get. Was hälst Du von dem Modell?

Das von Dir angesprochene Sieb ist ein Filter. Dieser Filter sitzt am Ende des gekrümmten und durchsichtigen Anschlussstücks. Also: HG, durchsichtiges Anschlusstück und daran kommt dann der Schlauch mit Otoplastik am Ende. Gibt es auch eine zuzahlungsfreie Maßotoplastik (ich meine ein Ohrstück, für das ein Abdruck genommen wird)?

Ich habe gestern nach meiner Fragerei noch ein wenig bei dem großen Internetanbieter "ama" am Anfang und "zon" am Ende gestöbert und 2 empfehlenswerte Trocknungsetuis gefunden: Cedis und die Amplicom Dry Box, die Dir sicherlich beide bekannt sind. Bei meinem HGA wurde mir das Cedis angeboten.

Ich bin total begeistert, von Dir hilfreiche Tipps zu bekommen - deshalb löchere ich Dich auch so. Eine letzte Frage: Kommst Du zufällig aus Norddeutschland? Ich frage, weil ich aus dem Raum Kiel/Neumünster komme - Du arbeitest dort nicht zufällig als HGA?

Gruß und schönes, sonniges Wochenende sowie nochmals herzlichen Dank für Deine Informationen.

Luchs-ohr-iös

P.S.: Habe den Eindruck, dass es Schicksal ist, dass ich Deine Tipps vor Abschluss meiner endgültigen Entscheidungen bekomme .....
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können (Mark Twain) Smiling
↑  ↓

#4 12.06.2015, 18:57
Mats81 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 28.05.2015
Beiträge: 40


Betreff: Re: Tests - Oticon-HG
Hallo,

danke für die Blumen.

Aber wieder zur Sache. Mit dem Get verhält es sich ähnlich. Ist auch der alte Chip drin. Wenn du mich nach meiner Meinung zwischen den beiden HG's fragst, dann nimm das Ino, dann aber mit Miniotoplastik. Sollte vom Tragekomfort besser sein. (ist doch das Ino mini Ex-Hörer über das wir hier sprechen. Oder sieht das Gehäuse fast wie das Get-Gehäuse aus?) Wenn du sehr aufs Geld schauen musst, dann nimm das Get.
Und ja, es gibt eine Zuzahlungsfreie Maßotoplastik. Der unterschied besteht in der Form (Schale, oder Ring).
Die beiden Trockenboxen sind mir bekannt. Von den beiden würde ich das Cedis wählen. Wir verkaufen hier Hadeo, die haben diese UV Lampe mit drin. Denke aber, bei sowas kann man nichts falsch machen. Ist ja nur ne "Heizspule" die ein wenig Wärme erzeugt und so die Feuchtigkeit abdampft. Wichtig wäre ne automatische Abschaltung, nicht das du dir den Wecker stellen musst um das Ding noch auzumachn.

Ich komme zufällig aus Norddeutschland, aber nicht aus der Ecke. Hab in Kiel aber mal Praktikum gemacht. HGA's kennen sich in der Regel aber untereinander, da es nur einen Ausbildungsstandort in Deutschland gibt (Lübeck). Solltest du zu deinem Akustiker kein Vertrauen haben, könnt ich bestimmt mal schauen wer in deiner Nähe arbeitet den ich kenne. Aber bitte gib deinem jetzigen HGA ne Chance. All diese Informationen in 1 oder 2 Gespräche zu packen ist nicht immer sinnvoll. Gerade weil auch Messungen gemacht werden.

Grüße zurück!

PS: sei dir sicher bei deiner Entscheidung, lieber jetzt ein paar Mark mehr in die Hand nehmen, als in 2 Jahren denken, ach hätte ich mal...
Zur Not nochmal 3 Monate sparen und dann kaufen, was sind schon 3 Monate gegen 6 Jahre.
↑  ↓

#5 12.06.2015, 22:44
Ele44 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 02.07.2013
Beiträge: 71


Betreff: Re: Tests - Oticon-HG
So, ich bin jetzt auch hier und pass mal genau auf - hilft mir dann bestimmt auch weiter
Ist das Leben auch mal trübe - immer hoch die Gelbe Rübe!
↑  ↓

#6 15.06.2015, 20:07
Luchs-ohr-iös Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 27.03.2014
Beiträge: 48


Betreff: Re: Tests - Oticon-HG
Guten Abend!

Zitat:
Wenn du mich nach meiner Meinung zwischen den beiden HG
's fragst, dann nimm das Ino, dann aber mit Miniotoplastik. Sollte vom Tragekomfort besser sein. (ist doch das Ino mini Ex-Hörer über das wir hier sprechen. Oder sieht das Gehäuse fast wie das Get-Gehäuse aus?)


Ja, ich hatte das Ino Mini Ex M (lt.Kostenvoranschlag) zum Test. Fand den Tragekomfort nicht bemerkenswert besser als beim Get mit Otoplastik. Vorteilhaft ist allerdings, dass das Ino kleiner als das Get ist. Das ist mir persönlich aber nicht eine Zuzahlung von 280,-€ und nach Deinen Ausführungen einem Eigenanteil bei Reparaturen wert. Noch ein weiterer Punkt ist für mich entscheidend zwischen Maßotoplastik und Ex-Hörer mit Dome: Hatte bisher das Unitron Next Moda II E mit Schirmchen (nach Angaben des jetzigen HGA ist bei meiner Hörfähigkeit ein Schirmchen nicht sinnvoll, sondern ein Bass-Dome notwendig). Bei dem Schirmchen ist es mir zweimal passiert, dass sie sich vom Schlauch abgelöst haben und in meinem Gehörgang gefallen sind: 1. sehr unangenehmes Gefühl und 2. kostspielig, da Besuch der Notaufnahme (da HNO-Praxis Feierabend hatte). Außerdem ist eine "Fummelei", das Schirmchen ins Ohr zu schieben. Aber, das ist wohl Ansichtssache.

Nach den Angabe auf dem Kostenvoranschlag für das Get ist das Ohrpassstück ein SE Stöpsel mit Abstützung.

Zitat:
Um einschätzen zu können, ob das die richtigen HG
für dich sind, bräuchte ich mehr Hintergrundwissen.


Welche Angaben benötigst Du denn?
Ich trage nur links ein HG.

Liebe Grüße und schönen Abend
Luchs-ohr-iös
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können (Mark Twain) Smiling
↑  ↓

#7 19.06.2015, 09:36
Mats81 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 28.05.2015
Beiträge: 40


Betreff: Re: Tests - Oticon-HG
Sorry, mußte kurz arbeiten. ;-)

Das Ino hat im Vergleich zum Get einen entscheidenden Vorteil, es hat eine Automatik verbaut, heißt, das Ino schaltet selbstständig die 2 Mikrofone. "Ein Mikrofon nimmt 360° auf, wenn zuviele Nebengeräusche kommen, dann stellt das HG durch das 2. Mikrofon in eine Richtwirkung nach vorne". Somit soll ein besseres Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung stattfinden. Macht sich bei die vielleicht nicht bemerkbar, weil deine andere Seite besser ist.
Beim Get müßtest du das durch Tastendruck selbst einstellen.

Das Ino überträgt Frequenzen bis 8000Hz, das Get nur bis 6000 Hz.
Ino ist ein Ex-Hörer HG, deshalb kann man variabler auf eventuelle Hörverschlechterungen eingehen (Stichwort: Lautsprecher tauschen)...

Das mit dem Schirmchen ist sehr ärgerlich, deshalb ist meine Meinung auch, Schirm ab, und MiniOtoplastik drauf. Die ollen Schirmchen sind nicht dafür gebaut, dauerhaft getragen zu werden. Da gehört ne individuelle Maßotoplastik drauf. Die ist dann auch nicht größer als der Schirm.
Einsetzen viel leichter, Sitz viel besser und vor allem in der gleichen Position. (Abstand zum Trommelfell, strahlt Lautsprecher auf Trommelfell, oder auf die Gehörgangswand, beim nächsten Einsetzen vielleicht anders, dadurch der Klang ein anderer). Hört sich vielleicht banal an, macht aber viel aus!!

Zu den Notaufnahmebesuchen...ein guter Akustiker schaut ins Ohr und wenn er es verantworten kann, dann holt er dir den Schirm da auch raus! ;-)

SE Stöpsel mit Abstützung ist Zuzahlungspflichtig, aber er hätte dir eine sogenannte "Basis-Schale" anbieten müssen, die wäre Zuzahlungsfrei. Dann ist auch für Schläuche keine Zuzahlung fällig.

Grüße
↑  ↓

#8 20.06.2015, 12:46
Luchs-ohr-iös Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 27.03.2014
Beiträge: 48


Betreff: Re: Tests - Oticon-HG
Hallo!

Sorry, mußte kurz arbeiten. ;-)
Dann sind wir quitt - ich musste auch arbeiten! Grinning

Zu den Notaufnahmebesuchen...ein guter Akustiker schaut ins Ohr und wenn er es verantworten kann, dann holt er dir den Schirm da auch raus! ;-)
Leider war das in den Fällen so, wie es dann meistens ist: Es ist am Sonntag passiert!


SE Stöpsel mit Abstützung ist Zuzahlungspflichtig, aber er hätte dir eine sogenannte "Basis-Schale" anbieten müssen, die wäre Zuzahlungsfrei. Dann ist auch für Schläuche keine Zuzahlung fällig.
Interessant, das hat mir der HGA nicht erzählt, obwohl die Beratung nach meinem bisherigen Gefühl gut war. Ich habe am 24.06.15 meinen nächsten Termin (ich dachte, dass es evtl. der letzte Termin ist) und werde die "Basis-Schale" ansprechen. Ist Basis-Schale die genaue Bezeichnung oder gibt es noch eine andere Bezeichnung?

Vielen Dank schon einmal bis hierher für Deine Tipps!! Da nehme ich doch auch hin, dass Du arbeiten musst ;).
Alle Deine Kunden können sich glücklich schätzen.

Gruß
Luchs-ohr-iös
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können (Mark Twain) Smiling
↑  ↓

#9 20.06.2015, 14:29
Mats81 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 28.05.2015
Beiträge: 40


Betreff: Re: Tests - Oticon-HG
Hallo.

Tja Sonntag ist natürlich Mist...aber unter uns, ich würd dann Montag hingehen. Da passiert so schnell nix. Ausser du hast kein Trommelfell, oder operierte Ohren, dann wär ich auch vorsichtiger.

Andere Bezeichnung wäre vielleicht noch Basis-Otoplastik. Lass dir dann auch die Vorteile der Zuzahlungsotoplastik erklären. Der HGA sollte auch Muster da haben, dann kannste die Unterschiede gleich sehen.

Auch meine Kunden sind nicht alle Glücklich. Es gibt immer Menschen mit denen kommt man besser aus, und welche mit denen kommt man schlechter aus. Wenn wir sowas erkennen, dann versuchen wir hier im Team zu tauschen. Denn die Betreuung, auch über den Abschluß hinaus, sollte ja funktionieren!

Ich ertappe mich manchmal auch dabei, dass ich bestimmte Dinge voraussetze und erst später merke, dass ich nach dem oder dem nicht gefragt habe. Das ist aber keine böswillige Absicht, sondern passiert. Beim Ersttermin spielt Zeit und Ausdauer des Kunden eine große Rolle. Ich weiß nicht wie es bei dir war,

bissl offTopic

wir machen eine komplette Audiometrie (Ton und Sprache), je nach Fitness des Kunden kann das schon zwischen 20 und 45 min dauern. Eine ausführliche Beratung, liegt auch in etwa bei 30 min. Hat man nen technisch interessierten Kunden kann das bis zu ner Std. dauern. Wenn man weiß, dass der Kunde von außerhalb kommt, oder schwer zu Fuß ist, dann versucht man auch gleich HG´s mitzugeben. Sprich eine Anpassung dauert im Normalfall auch min. 30 Minuten. Zusammen wären das im schlechtesten aller Fälle 2,5 Stunden. Für alle Kunden viel zu lange. Deshalb versucht man zu Filtern und zu schauen was primär wichtig ist. Da gehen manche Dinge unter, die dir dann hier vielleicht ein Akustiker erklärt. Verstehst worauf ich hinaus will?

Grüße und viel Erfolg bei der Hörgerätewahl!
↑  ↓

Seiten (1): 1

Interessantes für Gäste und User ohne Beitrag in den letzten 100 Tagen ...



Alle Zeitangaben in GMT +02:00. Aktuelle Uhrzeit: 23:41.