#21 30.07.2015, 18:00
Norbert_S Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.02.2008
Beiträge: 222


Betreff: Re: Nachteilsausgleich auf Gymnasium
Hallo Linika!
Freut mich für dich, wenn du hier Hilfe für deinen roten Faden finden konntest. Und auch, dass der Junior so gut einschlägt.
Klar, fragen darf man/frau immer, überall und zu jederzeit.
Du schreibst: „Ich empfinde die Stimmung hier als sehr angespannt.“ Nee, finde ich gar nicht, sonst wäre ich hier schon längst weg. In Internet-Foren kennt man sich nicht, sieht und hört man sich nicht. Die Mimik und die feinen Zwischentöne fehlen völlig. Das ist eine ganz flache Kommunikationsschiene mit massenhaften Möglichkeiten zu völlig unbeabsichtigten Missverständnissen. Da muss man eben manchmal einfach nachhaken, wie das jetzt gemeint war ...
Was ich hier aber gerne noch loswerden möchte: Dies ist im Netz eines der wenigen sachlichen Foren, wo es nicht ständig drüber und runter und daneben geht. Und otoplastik macht einfach eine vorbildliche Moderation! Hut ab!
Nette Grüße
Norbert_S
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#22 30.07.2015, 18:30
otoplastik Abwesend
Moderator
Dabei seit: 12.01.2011
Beiträge: 497


Betreff: Re: Nachteilsausgleich auf Gymnasium
Du hast Recht, Linika, danke für die Rückmeldung.
Die Anspannung hat eine längere Geschichte.
Brauchst Du noch genauere Infos zu einer Soundfieldanlage mit Lautsprecher und Schülermikros, dann melde Dich.
Ansonsten ist das auch auf der Website des Herstellers zu finden, bei Phonak.
Im Grunde hilft die Anlage jeder Klasse bei der Reduktion der Lautstärke und der Verbesserung der Gesprächsdisziplin sowie der Aufmerksamkeit.
Wir haben sie erst spät (8.Klasse) bekommen, aber ich kenne auch Kinder, die sie schon in der Grundschule hatten.

Danke Norbert Smiling Du hast auch Recht, bezüglich der "flachen" Kommunikation!

Herzliche Grüße, otoplastik
otoplastik
Sohn, 17 Jahre, mit 14 Monaten Meningitis, seitdem re. hochgradig und links taub,
rechts HG (Naida S IX UP), links CI seit 01/14 (Naida Q70), vorher links viele Jahre PhonakCros Smiling
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 30.07.2015, 18:33 von otoplastik. ↑  ↓

#23 30.07.2015, 18:40
Wallaby Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.06.2015
Beiträge: 178


Betreff: Re: Nachteilsausgleich auf Gymnasium
Hallo,

ich finde es gut, wenn Eltern sich für Ihre Kinder einsetzen. Man sollte aber nach wie vor individuell schauen, inwiefern das jeweilige Kind Nachteilsausgleich braucht.
Wir die ältere Generationen können aus unsere Erfahrungen sprechen, egal ob früher selbst auf Regelschule oder Hörgeschädigte Schule ginge. Inwiefern die im positiven/negativen Förderungen etc. sich entwickelten.
Man sollte bedenken, dass früher vor 20 Jahren oder noch länger das Netz über Fördermassnahmen, Nachteilsausgleiche, Hilfsmittel, Mobilen Dienst, Austausch über Internet usf. nicht so ausgebaut war wie heutzutage es ist. Heute kann man an vielen Stellen Hilfen/Beratungen einholen und warum sollten die Eltern dies nicht nutzen nur weil das Kind eh gute Noten mit nachhause nimmt. Es wird manchmal vergessen zu welchem Preis das Kind leistet! Egal ob möglicherweise Druck von draussen kommt auch durch Eltern, damit das Kind dies und jenes leisten kann/muss!
Früher taten die Eltern Ihr bestes für Ihr Kind, Heutzutage tun ebenso die Eltern das beste für Ihr Kind!
Man kann die Erfahrungen früher/heute gegenseitig austauschen - aber finde es gewagt zu sagen früher ging es auch ohne bzw. heute braucht das Kind dies und jenes nicht.

Egal welche Kommunikationsweg und ob Regel-/Hörgeschädigte Schule das Kind besucht, wünsche allen alles Gute für Eure Entscheidungen mit diesen Ihr vereinbaren könnt. Letztendlich sollte auch an das Kind gedacht werden, ob damit nicht Über-/Unterfordert wird.
Kenne einige Regelschülern die erzählten wg. Lerniveau war es gut eine Regelschule besucht zu haben, aber aufgrund Kommunikation und Spielgefährten wäre eine Hörgeschädigte Schule vielleicht besser..... Im Umkehrschluss weite Schulwege ggf. Internat/keine Freunde am Heimatort, werden ggf. ab Berufseinstieg mit Hörende Umfeld konfrontiert etc.
Bzgl. Begründungen sind das einige Beispiele und es wir immer Pro/Contra Gründe geben!

Alles Gute wünscht
Reiselustig
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