#21 20.12.2017, 17:33
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Hmm, im Internet hab ich nun gar nicht geschaut. Ich bin einfach bei dem Aku vorbei, hab dem erklärt was ich will und brauch und dann geschaut: Wie geht man mit mir um.


Danach entschied sich alles andere.
↑  ↓

#22 20.12.2017, 17:59
Faber
Gast


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
moin,
bei mir war es bisher so, dass ich aus Redlichkeitsgründen stets gleich ansagte, dass bei mir nur "aufpreisfrei" infrage käme.
Immer wurde das auch sofort akzeptiert.
es wurde regelmäßig erst dann spannend, wenn:
...der eine Akustiker mit Kabeldirektverbindung firstfit als "Kassenleistung" ansah und den Einsilbertest OHNE Störgeräusch als "Beweis" für "Bestmöglichkeit" ausgab, und ich das dann anders einschätzte Smiling
... ein anderer Akustiker mir erst alles versprach - z.B. "Lautheitsskalierung" - und dann im entscheidenden Moment "zurückruderte" - und mich das wenig amüsierte Smiling
... ein dritter Akustiker von mir einen Versicherungsabschluss für die Geräte in der Ausprobezeit erwartete und mir ein Servicepaket mit 45 Batterien verkaufen wollte, und ich ihn auf den Vertrag mit dem vdek hinweisen musste, was die Batterien betrifft. Da war DER dann nicht mehr amüsiert Smiling
... und das setzt sich fort:
zur Zeit bin ich ja bei einem Optiker - anstelle Akustiker - der mir sehr anständige Hörgeräte-Technik an´s Ohr bringt, aber auch DER will vom Wortsinn des Anhangs 4.1 nichts verstehen und ist ebenfalls der - vorgeblichen - Überzeugung (im übertragenen Sinne "Autoindustrie") "was Schadstoffausstoß ist, das zeigen MEINE Messergebnisse, und nicht der tatsächliche Dreck im RealLife" Smiling
Ich habe - auch auf Basis des Vorgehens meines Threads "passt schon" unter der Überschrift "Leitfaden" - noch immer NICHT erlebt, dass mir ein Akustiker hilft, Hörsysteme so ans Ohr zu bekommen, wie es die deutsche Rechtsprechung erwartet. Und zwar auch DANN NICHT, wenn ich ihn bräuchte für eine rechtssichere Beweissicherung (Freiburger UND Olsa/Gösa) zum Zwecke der Kassenverpflichtung Smiling
Fazit:
"Ein HörakustikerFachgeschäft, welches nach Buchstaben und Geist für MEINE Interessen handelt, das handelt direkt proportional GEGEN seine".
Frage:
"warum sollte es"? Smiling
LG
Gewichtl
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 20.12.2017, 18:04 von Gewichtl. ↑  ↓

#23 20.12.2017, 19:55
Lazygirl Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.07.2017
Beiträge: 122


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Lieber Gewichtl,

ich lese ja viel mit, schreibe eigentlich selten. Aber hast du schon mal über folgendes nachgedacht: Vielleicht wird dein Hören/Verstehen nicht mehr besser, egal mit welchen Geräten!

Schönen Abend 🙋🏼

PS.: Das ist nicht böse gemeint, du hast auch vieles geschrieben dass schon Sinn macht, aber ich denke, es gibt einfach auch Dinge im Leben mit denen man sich abfinden muss. Verzweifeln nützt da nix und die Schuld bei anderen suchen auch nicht.
↑  ↓

#24 20.12.2017, 20:07
Faber
Gast


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von Lazygirl:
Lieber Gewichtl,

ich lese ja viel mit, schreibe eigentlich selten. Aber hast du schon mal über folgendes nachgedacht: Vielleicht wird dein Hören/Verstehen nicht mehr besser, egal mit welchen Geräten!

Schönen Abend 🙋🏼

PS.: Das ist nicht böse gemeint, du hast auch vieles geschrieben dass schon Sinn macht, aber ich denke, es gibt einfach auch Dinge im Leben mit denen man sich abfinden muss. Verzweifeln nützt da nix und die Schuld bei anderen suchen auch nicht.

hallo Lazygirl,
mal ganz ehrlich:
ich weiß, dass ich nerve, Smiling
es kann sein, dass ich aus "HirnGründen" schlecht verstehe, Smiling
ich weiß auch, das es "Dinge im Leben gibt, mit denen man sich abfinden muss", Smiling
aber:
1.
definiere mal ehrlich und konkret, welche "SCHULD" ich bei wem "suche"?
(geht es hier um "Schuld" - oder eher um "Betroffenenansprüche"?)
2.
beantwortet dein jetziger Beitrag auch nur EINE meiner gestellten FragWÜRDIGKEITEN?
wenn "ja" - welche???
LG
Gewichtl
↑  ↓

#25 20.12.2017, 20:13
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Lazygirl hat damit nicht unrecht. Akzeptanz und Annahme von eigenen Handicaps sind ganz wichtig, ebenso das Betrauern des Verlustes von Fähigkeiten.

Normal wenn man leben und nicht zugrunde gehen möchte.
↑  ↓

#26 21.12.2017, 09:01
Treehugger Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.08.2017
Beiträge: 290


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von Gewichtl:
sagen wir mal so:
lt der Aussage von Muggel hier im Forum ist ein gesetzlich Versicherter als Betroffener bei Hörakustiker nicht einmal "Auftraggeber" Smiling
"Kunde" wirst du also offenbar ohnehin erst durch MEHR als 1.600.- € in dieser Branche Smiling
und ab DEM Niveau, gilt dann auch alles was @rabenschwinge, @svenyeng, und @treehugger hier an Eindrücken erwecken wollen, nämlich:
"wer so "vernagelt" ist wie "Gewichtl" - der hat schon gleich seinen Anspruch auf Vertragseinhaltung verwirkt Smiling
stimmt aber nicht Smiling
eigentlich ganz einfach Smiling
LG
Gewichtl

Nein das habe ich so gar nicht geschrieben, ich habe dich bewusst nicht angesprochen, und mache nun eigentlich genau das worum ich gebeten habe.

Hier geht es darum, wie und wieso man seinen AKU auswählt.

Aber Du lässt auch diesen Beitrag wieder in deine missionarische Haltung abdriften. Die darfst du haben, ich finde es nur unpassend das du fast jeden Beitrag dazu benutz und somit viele Diskussionen in genau jenes Fahrwasser bringst.
Du wirst auch wieder auf meine Antwort einen passenden Bezug zu Deinem Thema finden. Nur auf das Kernthema des Beitrags wird bald keiner mehr Antworten und das Thema ist "erledigt".

Ich verstehe sogar dein Anliegen, möglichst viele Betroffene davon zu überzeugen, aber doch bitte nicht überall und in jedem Beitrag.

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es Dir mehr Spass macht sich einfach nur mit anderen zu Streiten, als an sachlichen Themen. Das gelingt Dir sehr gut.
Du ignorierst auch jegliche Warnung / Ermahnung seitens der Modoratoren nicht grad jedes Thema in deine Grunddiskussion zu bringen.

Alles worum ich Dich bitte:
Behalt deine Meinung, äussere dich in den passenden Beiträgen, aber zieh nicht jeden Beitrag in den Keller, damit man von den vielen guten Inputs die man hier holen kann auch noch was hat.

Und nein damit meine ich nicht das dein Input bezüglich Zuzahlungsfreie Versorgung schlecht wäre.
Aber jedes Thema in seinem Beitrag.

Treehugger
↑  ↓

#27 21.12.2017, 11:25
Lchtschwrhrg Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 28.01.2017
Beiträge: 456


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Hallo Baumknutscher - wie Du siehst, wirst auch du uns Gewichtl und seinen Sendungsauftrag nicht ändern.
Das Schlimme daran ist aber die Reaktion auf sein "Beaharrungsvermögen" für ihn selbst:
- es ist wie die Geschichte von dem Hütejungen der öfters schrie " Der Wolf koommt" - obwohl kein Wolf da war - doch als der Wolf tatsächlich kam, hörte keiner mehr drauf - Gewichtl erweist sich und seiner Stimme hier im Forum damit selbst einen Bärendienst -
Und er hat einen gewichtigen Fehler in seiner Argumentation, wenn er behauptet, dass irgendwelche Tests (alle Quantitativ) irgendwas nachweisen würden und er selbst nicht sagen könne, ob er am besten hört oder nicht - Wer, wenn nicht der SH selbst kann am besten sagen, ja ich höre und verstehe in meinen normalen Lebenssituationen bei der zusammen mit dem Aku gefundenen Einstellung und dem Gerät xyz am Bestem??
↑  ↓

#28 21.12.2017, 11:54
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Lchtschwrhrg, ich könnte dich grad für den letzten Absatz Deines Postes knutschen. Genau das trifft es so genial auf den Punkt und macht eigentlich jede Diskussion um Tests und Definition von bestmöglich überflüssig.
↑  ↓

#29 21.12.2017, 12:22
muggel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 701


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Hallo,

ich glaube, ich verstehe Gewichtls Argumentation (und der Intention) anders:
Er empfindet, dass er mit einem zuzahlungs-Hörgerät besser als mit einem Festbetragsgerät versteht, aber die Tests eben dieses "Empfinden" nicht zeigen, sondern vielmehr das Gegenteil: nach Tests versteht er mit den Festbetragsgeräten besser....
Also sind die Tests falsch, daher "verlangt" er andere Tests... und falls dieses dann auch nicht das "gewünschte" Resultat liefern, liegt es daran, dass der Akustiker betrügt....
↑  ↓

#30 21.12.2017, 12:28
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von rabenschwinge:
Wer, wenn nicht der SH selbst kann am besten sagen, ja ich höre und verstehe in meinen normalen Lebenssituationen bei der zusammen mit dem Aku gefundenen Einstellung und dem Gerät xyz am Bestem??

Also ist bei der Beurteilung der Frage, ob der zuzahlungsfrei Versorgte auch im Störschall bestmöglich versteht etc., einzig und alleine die Aussage des Schwerhörigen relevant?

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
↑  ↓

#31 21.12.2017, 12:29
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
hmmm, dem kann ich folgen, Miriam, und ich glaube, mit der Argumentation liegst Du bei Gewichtl sehr richtig.
↑  ↓

#32 21.12.2017, 12:47
Lchtschwrhrg Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 28.01.2017
Beiträge: 456


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Na Miriam, ich würde da nieanden etwas unterstellen wollen oder Böswilligkeit erwarten.
Es ist ein Problem der Semantik: "bestmöglich" ist ein umfassender, ohne kritische Parameter undefinierter Zustand der sowohl quantitaive wie auch viel qualitative Bedingungen erfüllen muss. Aber sämtliche Testverfahren sind rein quantitativer Art x-Worte von y Worten unter Bedingung A oder B ermittelt.

Und ich muss zugeben, dass die universitären Marketingfritzen von Ölsa und Gösa ihre schweineteuren Testverfahren (nach us-vorbildern) sehr gut vermarkten. Sie verschleiern z.B. den Fakt, dass man von einem Satz aus fünf Worten mehrere Worte logisch ergänzt - Ungefähr so "schwierig", wie US-seitig verbreitet wurde, dass Multiple-Choice-Tests sinnvoll Wissen abprüfen würden. Fakt ist, das Multiple Choice Aufgaben dann schwierig sind, wenn ganz bestimmte Wortelemente Verwendung finden, die z.B. von Zertifizierungunternehmen lizensiert sind. Das hat aber keinerlei "inhaltliche" Aussage, die der Prüfling anders als bei Selbstformulierten antworten auch nicht treffen muss, da vorformuliert, aber zeigt, ob der Kandidat genau im Wortgebrauch des Testunternehmens arbeitet . Und vereinfacht die Auswertung - wenn a angekreuzt ist und das richtig ist, dann passts scho.
Mir persönlich hat der Freiburger mehr Sinn gemacht - die kurzen Worte zeigten mir und dem Aku klar meine Problemkonsonanten - die kurzen Worte waren eine echte Hürde, wenn ich nicht verstanden hatte - kein Problem bei Verstehen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 21.12.2017, 12:48 von Lchtschwrhrg. ↑  ↓

#33 21.12.2017, 12:47
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von muggel:
ich glaube, ich verstehe Gewichtls Argumentation (und der Intention) anders:
Er empfindet, dass er mit einem zuzahlungs-Hörgerät besser als mit einem Festbetragsgerät versteht, aber die Tests eben dieses "Empfinden" nicht zeigen, sondern vielmehr das Gegenteil: nach Tests versteht er mit den Festbetragsgeräten besser....
Also sind die Tests falsch, daher "verlangt" er andere Tests...

Das stimmt insofern mit der Aussage von rabenschwinge überein, als laut Gewichtl zumindest nicht jeder Test (gleich gut) geeignet ist, das Verstehen mittels Hörgerät zu ermitteln:

Zitat von rabenschwinge:
Wer, wenn nicht der SH selbst kann am besten sagen, ja ich höre und verstehe in meinen normalen Lebenssituationen bei der zusammen mit dem Aku gefundenen Einstellung und dem Gerät xyz am Bestem??

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
↑  ↓

#34 21.12.2017, 12:51
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Und die Tests, welche meinen Informationen zu Folge verwendet werden, halte ich für einen Witz, da das Störgeräusch einem konstanten Rauschen aus einer fixen Richtung entspricht.

Das ist ein Test für vorsteinzeitliche Geräte, welcher bei aktuell steinzeitlichen Geräten angewendet wird Laughing

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
↑  ↓

#35 21.12.2017, 12:58
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Hmm, Hörgeräte teste ich persönlich effizienter im Alltag als denn unter Laborbedingungen.

Sprich, ich persönlich nutze die Testphase tatsächlich und gehe mit den zu testenden HG´s gezielt in die Situationen wo es erfahrungsgemäß schwierig wird.

Ein Test unter Laborbedingungen ( und da ist es egal welcher ) bringt mir nicht die ehrlichen und unverfälschten Ergebnisse wie der Umgang mit den HG´s in meinem Alltag und das Messen der Fähigkeiten der HG´s an meinen Ansprüchen und meine Bedürfnisse.
↑  ↓

#36 21.12.2017, 13:13
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.382


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Hallo!

@rabenschwinge:
100% Zustimmung. Genau das habe ich ja an verschiedenen Stellen auch schon gesagt. An sich kann man diese Labortests komplett abaschaffen, das sie rein gar nichts aussagen.

Gruß
sven
↑  ↓

#37 21.12.2017, 13:13
Lchtschwrhrg Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 28.01.2017
Beiträge: 456


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von fast-foot:
Also ist bei der Beurteilung der Frage, ob der zuzahlungsfrei Versorgte auch im Störschall bestmöglich versteht etc., einzig und alleine die Aussage des Schwerhörigen relevant?

Gruss fast-foot

Nicht nur bei Aufzahlungsfrei - in jedem Fall dürfte das so sein.
NUR: und das kommt bei fast allen Komfortgeräten zur Aussage:
Solange man ein HG NEU im Ohr hat, wird es immer "unangenehm" weil "anders"sein - oder aber so weichgespült, dass es nichts "bringt" - wenn man sich gleich wohlfühlt. Da liegt es tatsächlich am Aku, dass der aus Erfahrung gleich richtig einstellt. Sonst: am Ende versteht man nicht mehr - Leistung ist Kraft mal Weg denk ich - gilt auch bei HG
↑  ↓

#38 21.12.2017, 13:23
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Leistung = Kraft * Weg + Mitarbeit des Schwerhörigen

Denn wenn der Schwerhörige nicht mitarbeitet, die Teile nicht im Alltag trägt und bewusst in Situationen geht, die für die HG´s wie auch für den Träger grenzauslotend sind und dem AKU keine Feedbacks gibt werden HG und Träger höchstwahrscheinlich nicht wirklich zusammenpassen. Man wird zwar besser hören können aber dieses :" Ey, passt, das ist mein HG und es passt zu meinen Ansprüchen und Bedürfnissen!" , wird es nicht sein.
↑  ↓

#39 21.12.2017, 13:35
muggel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 701


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von fast-foot:
Und die Tests, welche meinen Informationen zu Folge verwendet werden, halte ich für einen Witz, da das Störgeräusch einem konstanten Rauschen aus einer fixen Richtung entspricht.
DAS sehen viele Betroffene ebenso, weswegen sie ja auch dagegen sind, dass solche Tests zur Bestimmung des GdB herangezogen werden.
Das Problem ist jedoch, dass es keine Tests gibt, die realitätsnäher sind und die Gütekriterien von standardisierten Tests erfüllen.
↑  ↓

#40 21.12.2017, 13:39
Faber
Gast


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
moin,
um mal den Spekulationen ein Ende zu bereiten, was "Gewichtl" meint,
hier die Stellungnahme von "Gewichtl":
"Gewichtl" meint:
1.
individuell!!! best-Mögliches Verstehen bei Umgebungsgeräuschen, in größeren Räumen und größeren Personengruppen: DAS ist KASSENLEISTUNG und hat auf dem Formblatt 4.1 des Versorgungsvertrages als "Bestätigung der Erreichung des Versorgungszieles nach Buchstaben und Geist der HilfsM-RL § 19" vom Betroffenen schriftlich bekundet zu werden.
2.
"Umgebungsgeräusche, größere Räume, und größere Personsengruppen" sind etwas völlig Anderes als 60dB Rauschen von hinten und 65dB Einsilber von vorn im "Ermessens-Spiel-Raum" des Hörgeräteanpassers.
3.
Problem der Festlegung was "bestmöglich" ist, das ist die BEWEISBARKEIT.
4.
Hier "mauern" die Hörakustiker "durch die Bank", diesbezüglich Hilfe zu leisten, indem sie - beispielsweise - VERGLEICHENDE Tests seitens Dritter, oder gar die - vom Gericht als Beweismittel akzeptierten und von den Krankenkassen ja auch ausdrücklich vorgesehenen Satztests adaptiver Art - schlicht verweigern.
DAS ist DAS was "Gewichtl" meint und anprangert.
"Gewichtl" unterstellt:
Dass die Hörakustiker Angst haben - aufgrund grottenschlechter biha- Verträge - am Ende die "draufzahlenden Dummen" zu sein, und schieben diesen "schwarzen Peter" dann lieber den HörHilfeBedürftigen zu.
"Gewichtl" meint:
DAS ist schäbig - und gehört beendet Smiling
LG
Gewichtl
↑  ↓

Seiten (6): 1, 2, 3, 4, 5, 6

Interessantes für Gäste und User ohne Beitrag in den letzten 100 Tagen ...



Alle Zeitangaben in GMT +01:00. Aktuelle Uhrzeit: 01:55.