#41 21.12.2017, 13:41
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Jein, Miriam. Der beste und genaueste Tester ist doch der Schwerhörige selbst, der mit den infrage kommenden HG´s raus in seinen Alltag geht und da testet wie er wann wo und zu welchen Bedingungen mit ihnen zurecht kommt oder auch nicht.
↑  ↓

#42 21.12.2017, 13:47
Faber
Gast


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von rabenschwinge:
Jein, Miriam. Der beste und genaueste Tester ist doch der Schwerhörige selbst, der mit den infrage kommenden HG´s raus in seinen Alltag geht und da testet wie er wann wo und zu welchen Bedingungen mit ihnen zurecht kommt oder auch nicht.

jepp:
und genau mit dieser Methode macht er sich selbst zum "draufzahlenden Dummen", welcher für bereits geleistete Kassenleistung ein zweites mal zahlt.
"Schlau" ginge deutlich anders Smiling
LG
Gewichtl
↑  ↓

#43 21.12.2017, 13:51
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Nö! Das ist das, was Du daraus mache möchtest, Gewichtl. Aber dem ist nicht so.
↑  ↓

#44 21.12.2017, 17:19
Lchtschwrhrg Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 28.01.2017
Beiträge: 456


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von Gewichtl:
Zitat von rabenschwinge:
Jein, Miriam. Der beste und genaueste Tester ist doch der Schwerhörige selbst, der mit den infrage kommenden HG´s raus in seinen Alltag geht und da testet wie er wann wo und zu welchen Bedingungen mit ihnen zurecht kommt oder auch nicht.

jepp:
und genau mit dieser Methode macht er sich selbst zum "draufzahlenden Dummen", welcher für bereits geleistete Kassenleistung ein zweites mal zahlt.
"Schlau" ginge deutlich anders Smiling
LG
Gewichtl

Diese Behauptung kann ich nicht so nachvollziehen, Gewichtl..
der Ablauf geht doch so:
A) lasse dir zunächst HGs ohne Aufpreis anpassen
B) Wenn die Geräte keine hinreichende Verstehensquote liefern - im Wort- VerstehensTest UND im Alltag, lasse dir Bessere zeigen -
C) Ergeben die tatsächlich besseres Hör/Verstehensquote --> siehe die Info zur Nichteinmischung in die Streitposition der Vertragpartner Aku und KK - und Hinweise zur Ausfüllung der Formulare zum Aufpreis-Auswahl, wegen Hör/Verstehensproblem
D) dann notfalls Einzelentscheidung erstreiten

abei gehe ich davon aus, dass B) & C) wesentliche Bedingungen sind.
Wobei B) effektiv kein Verstehen erfordert.

Was willst Du denn schlauerweise sonst machen?? Ohne Erklärung bekommst Du die HGs nciht -(siehe das von Rabenschwinge angehängte Infoblatt -)
↑  ↓

#45 21.12.2017, 17:30
Faber
Gast


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
moin Lchtschwrhrg,
ich KANN nichts "erstreiten" ohne "hieb und stichfeste Beweise".
"Beweise" sind "reproduzierbare Messungen und Tests".
ich finde aber keinen Hörakustiker, der mir hier hilft, "Beweise zu sichern".
DAS - genau DAS - ist meine "Endlosschleife" hier im Forum Smiling
mein Ziel:
Betroffene dazu ermuntern, ihre HörHilfeBehinderung derart aktiv anzugehen, dass der Hörakustiker IHNEN zu einem besseren Leben verhilft, und nicht - wie bisher - überwiegend umgekehrt. Smiling
Und seit Sommer diesen Jahres gibt es ja im SGB V die neuen §§ 127, 5a +b, welche die wunderbare Möglichkeit bieten, der eigenen Krankenkasse die Dokumentationspflicht zuzumuten, dass der Hörakustiker die aufzahlungsfreien Hörgeräte NICHT aushändigt, solange ich nicht wahrheitswidrig den Anhang 4.1 unterschreibe (wenn ich mich NICHT auf den Eigenzuzahlungsausweg einlasse).
Wenn DAS genügend HörHilfeBedürftige tun, dann wird sich das bisherige Blatt wenden.
auch DAS ist Ziel meiner provozierenden Propaganda hier. Smiling
verschtehscht?
LG
Gewichtl
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 21.12.2017, 17:45 von Gewichtl. ↑  ↓

#46 21.12.2017, 17:52
Treehugger Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.08.2017
Beiträge: 290


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Jetz passiert es wieder und ich bin der Auslöser.

Kann ein Moderator nicht ab Post 24 oder 25 abtrennen und einen Neuen Faden darum schmieden.
Der Teil ab da an sich ist Ebenso Interessant und aufschlussreich und sollte nicht verschwinden.

Aber der Teil davor ist eben sehr hilfreich für andere Betroffene, eben aber zu einem anderen Thema.

Weil so ist beides zusammen unbrauchbar für neue Leser, die wieder mal ein interessantes auffindbares Thema mit gutem Titel Lesen und ab dann gar nichts mehr verstehen.
Aber wie gesagt der Teil ist auch für sich eine Sehr spannende Lektüre, aber eben nur für permanente Mitleser.

Treehugger
↑  ↓

#47 21.12.2017, 19:50
muggel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 701


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von rabenschwinge:
Jein, Miriam. Der beste und genaueste Tester ist doch der Schwerhörige selbst, der mit den infrage kommenden HG´s raus in seinen Alltag geht und da testet wie er wann wo und zu welchen Bedingungen mit ihnen zurecht kommt oder auch nicht.

Du hast das, was ich meinte falsch verstanden. Das Problem bei den standardisierten Testverfahren ist, dass sie eben nicht realitätsnah sind. Die Testverfahren, die heute angewendet werden (monotones Rauschen als Simulation von Störschall) sind eben nicht sinnvoll, da die Ergebnisse dieser oft nicht die Realität wiederspiegelt.

Auch Fakt ist, dass ein subjektiver Eindruck nicht unbedingt immer die Realität wiederspiegelt. So gibt es Personen, die den Klang von Hörgeräten gut finden und feste meinen, dass sie mit diesen am besten klarkommen, aber es dennoch Hörgeräte gibt, die zwar "schrecklich" klingen, jedoch ein besseres Sprachverstehen ermöglichen. Dieses Phänomen ist auch gar nicht mal so selten.

Grüße,
Miriam
↑  ↓

#48 21.12.2017, 20:05
Faber
Gast


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
moin,
von Harald Bonsel (EUHA) habe ich den sinngemäßen Satz:
"besseres verstehen" klingt aber auch plötzlich
oftmals laut und ziemlich schrecklich" Smiling
LG
Gewichtl
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 21.12.2017, 20:06 von Gewichtl. ↑  ↓

#49 21.12.2017, 20:10
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
ups, sorry Miriam. Da hast du natürlich recht,
↑  ↓

#50 21.12.2017, 20:23
KatjaR Abwesend
Moderator
Dabei seit: 27.08.2012
Beiträge: 765


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Das muss man(n) als Hörgeschädigter schon mal in Kauf nehmen, da es Teil der Einstellungen ist, die sprachlich relevanten Anteile zu vertärken und damit das SPrachverständnis zu optimieren. Das kann schon mal anfangs zu Gunsten der wahrgenommenen Klangqualität gehen, aber Letztere ist nicht primäres Versorgungsziel. Hilfsmittelversorgung via KK hat primär das Ziel die Grundbedürfnisse möglichst sicher zu stellen, nicht die subjektiv empfundene Klangqualität.
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
↑  ↓

#51 21.12.2017, 21:02

#52 21.12.2017, 21:11
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Zitat von KatjaR:
Das muss man(n) als Hörgeschädigter schon mal in Kauf nehmen, da es Teil der Einstellungen ist, die sprachlich relevanten Anteile zu vertärken und damit das SPrachverständnis zu optimieren.

Nein - die Akzeptanz ist ein Paradigma, welches unangetastet bleiben soll ("laut und schrecklich" darf es nur klingen, wenn es der zu Versorgende akzeptiert).

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
↑  ↓

#53 21.12.2017, 21:20
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
laut und schrecklich klingt erstmal jedes HG bis es auf seinen Träger optimal eingestellt ist.
↑  ↓

#54 21.12.2017, 21:40
KatjaR Abwesend
Moderator
Dabei seit: 27.08.2012
Beiträge: 765


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Das bleibt jedem frei ob er angenehm hören oder verstehen will. Nur für Letzeres ist die KK zuständig, für Ersteres nur bedingt.
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
↑  ↓

#55 21.12.2017, 21:47
KatjaR Abwesend
Moderator
Dabei seit: 27.08.2012
Beiträge: 765


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Ich kenne mittlerweile so ziemlich alle Möglichkeiten des (Nicht)Hörens. Guthörend, leicht, mittel, stark schwerhörig, ertaubt, Versorgung mit verschiedenen Hörgeräten und anschließend CI. Ohne Gewöhnung an neues Hören geht garnichts, und mindestens ebenso wichtig wie Einstellungen, ist die Anpassung an das neue Hören, was auch ein gewisses Maß an Geduld und anfänglicher Frustrationstoleranz voraussetzt. Wenn man sich aber darauf einlässt, kann man auch zu gutem Hörkomfort kommen, nur das geht nicht über Nacht, sondern nur mit Übernahme der Eigenverantwotung.
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
↑  ↓

#56 21.12.2017, 22:08
Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Das kann ich als mittelgradig schwerhörig nur unterschreiben.
↑  ↓

#57 21.12.2017, 23:48
muggel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 701


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Meine ganz persönliche Erfahrung: Eine Einstellung, die ich anfangs schrecklich fand. Hatte das Gefühl nichts zu verstehen. Nach einer Gewöhnungszeit von mehreren Tagen besserte es sich deutlich und im nächsten Test wars sogar besser als davor.
Resultat: auch wenns erst mal schlecht zu sein scheint, kann es nach einer gewissen Gewöhnungszeit besser sein. Wer allerdings sich nicht die Zeit nimmt oder alles ablehnt, was etwas anders als das gewohnte Klangbild ist, der wird wohl nie das Optimum erreichen.
↑  ↓

#58 22.12.2017, 03:22
Faber
Gast


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
moin,
meine ganz persönliche Einschätzung:
ein seit 2007 hörgerätetragender Leichtschwerhöriger, der regelmäßig 16 Stunden am Tag seine Hörgeräte trägt und seither stets gesagt bekommt: bessere Werte als xyz im Störschall "geht nicht" und der stets gleich schlecht bei Umgebungsgeräuschen, größeren Räumen und größeren Personengruppen versteht, die Störschalltests sich aber von 20% (besser geht´s nicht) über 30% (besser geht´s nicht) zu 50% (besser geht´s nicht) jetzt auf 60% (besser geht´s nicht) "entwickeln", der entwickelt eine ganz individuelle Haltung zu der Hörakustikeraussage "besser geht´s nicht". Smiling
LG
Gewichtl
↑  ↓

#59 22.12.2017, 08:12
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Nochmals:

Eine Einstellung, die einem nicht passt, braucht man nicht zu akzeptieren, auch nach Gehirnwäsche nicht.

Ausserdem kann der Akustiker gar nicht wissen, ob sich mit der Zeit eine Verbesserung des Sprachverstehens einstellen wird. Entweder ist dieses (zumindest subjektiv; besser wären sofortige Tests mittels hochwertiger Simulationen in entsprechend eingerichteter Umgebung, wie an anderer Stelle bereits ausgeführt hatte) sofort vorhanden, oder es bleibt Spekulation.

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
↑  ↓

#60 22.12.2017, 08:18
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Auswahlkriterien für Euren Hörgeräteakustikerfachgeschäft!
Nachtrag aus meiner Sicht:

Bezüglich Eigenverantwortung:

Auch die Hörgeräteindurstrie sollte endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und

1. die Auswirkungen ihrer Geräte auf die Gesundheit seriös untersuchen und die Resultate kommunizieren

2. endlich die Entwicklung voran treiben und nicht einzelne Profiteure durchfüttern, ohne dass diese eine entsprechende Leistung abliefern

Für Punkt 2 scheinen die Voraussetzungen im Moment besser als auch schon - fragt sich nur, wie lange es dauern wird, bis "Deutschland" a) dies bemerkt und b) davon profitieren wird.

Ich behaupte: Geräte, welche eine ausgezeichnete Störschallunterdrückung und damit optimales Sprachverstehen in akustisch problematischen Situationen ermöglichen und dabei gleichzeitig gut klingen und das Gehör weniger stark belasten, wären schon längst möglich.

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 22.12.2017, 08:23 von fast-foot. ↑  ↓

Seiten (6): 1, 2, 3, 4, 5, 6

Interessantes für Gäste und User ohne Beitrag in den letzten 100 Tagen ...



Alle Zeitangaben in GMT +01:00. Aktuelle Uhrzeit: 11:57.