#1 22.07.2005, 02:09
Erich Abwesend
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Beiträge: 10


Betreff: Gibt es noch voll analoge Geräte
Hallo!

Ich brauche mal eure Hilfe bzw. Ratschläge.

Ich bin links taub und rechts hochgradig schwerhörig. Nachdem ich vor zwei Tagen ein volldigitales Gerät mit mehreren Programmen zur Probe bekam und es gestern völlig entnervt zurückgab, möchte ich nun gerne wissen, ob es noch manuell einstellbare Geräte gibt. Einstellbar sollten vor allem diese Schutzregelungen sein bzw. die sollten komplett abschaltbar sein. Den notwendigen Schutz erzeuge ich mit gedrehter Watte im Bügel (muß alle zwei-drei Wochen ausgetauscht werden), etwas besseres habe ich bis dato noch nicht gesehen bzw. gehört.

Gibt es solche Geräte noch oder muß ich mich nach einem Gebrauchtgerät umsehen?

Gruß,
Erich



[Editiert von Erich am: Freitag, Juli 22, 2005 @ 02:10 AM]
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#2 22.07.2005, 09:29
Andrea Heiker Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Hallo Erich,

es gibt sie noch, z.B. Phonak Classica. Ein Auslaufmodell ist das Novoforte E4, es ist digital programmierbar aber die Schallverarbeitung ist analog. Ein anderes aktuelles analoges (auch digital programmierbares) ist das Oticon Sumo XP. Aber auch die digitalen Geräte kann der Akustiker so einstellen, dass sie wie analoge Hg arbeiten.

Ich würde mir kein gebrauchtes Hg kaufen. Irgendwann muss man eh auf moderne Technik umsteigen. Außerdem solltest Du mehrere Geräte probieren. Nicht jeder kommt mit jedem Hg klar.

Gruß
Andrea
seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig, im Alter von zwei Jahren mit zwei Hörgeräten versorgt, seit 2002 ein CI
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#3 22.07.2005, 17:08
Erich Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Danke für deine Antwort.

Ein Phonac hatte ich mal. Damals eigentlich ein gutes Gerät, aber leider mit eingebauter AGC und deshalb nur sehr bedingt tauglich.

Ich habe bein derzeitiges Gerät zur Inspektion abgegeben und bekam deshalb diesen digitalen Automaten mal mit. Der Akustiker weiß, wie schlecht ich höre und weiß auch, daß ich weder AGC noch PC eingestellt haben will und er versuchte redlich, das Gerät auf analog zu "trimmen". Aber schon der PC-Lüfter zwang das 2500 Euro teure Gerät in die Knie. Da pack ich mir doch an den Kopf! Man hört damit die Mäuse husten, aber die eigenen Schritte mit Ledersohlen hört man nicht mehr, und zwar auf allen Programmen hört man die Schritte nicht, dieweil man aber hört, wie irgendwo weit weg ein Auto losfährt. Was daran ein Fortschritt sein soll, kapiere ich nicht.

Mein jetziges Gerät ist ein Festbetragsgerät einer österreichischen Firma (Name fällt mir nicht ein und das Gerät ist zZ. weg). Ich nahm das Gerät deshalb, weil es von allen Geräten beim Musik hören den besten Klang hatte, sogar so was wie "Bässe" war erstmals hörbar. Nur leider hat es eine eingebaute AGC und im Kino bei Dolby-Brüllwürfeln geht nix mehr damit (auf dem Klo, da versteht man dann mal was, aber da sieht man dann naturgemäß den Film nicht mehr...). Im Auto bei längeren Fahrten auf der Autobahn setze ich das alte Oticon (E 38 P) auf, ohne AGC und PC mit etwas Watte im Bügel (die vorgefertigten Filter kommen nicht so gut, selber drehen ist besser) kann ich mit dem Gerät auch bei voller Fahrt noch ausgewählte Musikstücke vom Band hören. Mit einem Automatikzirkusgerät wäre letzteres undenkbar.

Ich suche praktisch ein Gerät wie das Oticon mit Schraubendrehersteller und einem verbesserten Klang.

Und lasst mich auch mal sagen, daß ich diese Bevormundung durch die Fremdeinstellerei einfach unverschämt finde. Ich habe meine Geräte 30 Jahre lang selbst eingestellt, weil es jeder der Akustiker falsch machte. Und nun soll ich mich diesen Falscheinstellern ausliefern und dafür auch noch Horrorpreise zahlen? Eher kaufe ich mir ein Hörrohr!
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#4 23.07.2005, 12:11
Hörakustiker Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Hallo Erich,

Dein Problem ist, daß Du so viel wie möglich hören möchtest, die meisten Geräte aber darauf hin getrimmt sind, daß man Geräusche nicht so laut hört. Dies stört nämlich 99,9% der Hörgeräteträger. Die hochgradig Schwerhöigen sind in diesem Sinne ja eher eine Randgruppe der Schwerhörigen, die aber spezielle Bedürfnisse hat.

Es gibt weiterhin analoge Geräte, aber eben auch digitale Geräte, die keine Regelungen besitzen, also keine Geräusche reduzieren. Natürlich eben auch ohne AGC.

So kann man z.B. Widex P37/P38, Phonak Supero 412 (alle Regelungen abschaltbar)Opticon Sumo XP oder auch E nehmen. Alle volldigital, aber für Deine Ansprüche sicherlich geeignet.

Hoffe geholfen zu haben.

Gruß
Wim
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#5 23.07.2005, 12:15
Hörakustiker Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Ach ja:

Mit dem Hörrohr wist Du sicherlich nicht gut hören.
Und pauschale Verunglimpfungen eines Berufsstandes sind unangebracht.

Schönes Wochenende.

Gruß Wim
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#6 23.07.2005, 18:15
Karin Abwesend
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Beiträge: 1.783


Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Nun zick doch nicht gleich rum - Wim...;-)
Wenn du auch mal schwerhörig wirst und vielleicht von deinen Kollegen abhängig bist, wirst du ihn besser verstehen :-)

Ich weiß, es ist ärgerlich immer in einen Topf mit anderen geschmissen zu werden....
Viele Grüße
Karin
http://www.kestner.de/ - alles rund um die Gebärdensprache
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#7 23.07.2005, 22:52
Erich Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Zitat:
Erstellt von Hörakustiker
Ach ja:

Mit dem Hörrohr wist Du sicherlich nicht gut hören.
Und pauschale Verunglimpfungen eines Berufsstandes sind unangebracht.

Schönes Wochenende.

Gruß Wim

Meine Kritik ging nicht gegen die Akustiker sondern gegen die Hersteller der Geräte. Warum liefern die nicht die Einstelleinheit mit? Stell dir mal vor, du kaufts ein Auto und bevor du es benutzen kannst, musst du erst so 10-15 mal in die Werkstatt damit. Das würde dir auch nicht gefallen.

Als ich meine Hörgeräte noch in der HNO-Klinik Marburg verordnet bekam, da ließ man mich die geräte selbst einstellen, mit der Begründung: "Sie können das sowieso besser als wir hier". Aber du hättest dann mal den Zirkus der verkaufenden Akustiker (die HNO-Klinik handelt nicht mit Geräten) sehen sollen. Ich habe mit identischer Schwerhörigkeit bzw. Hörkurve drei verschiedene (eigentlich vier) Akustiker in Anspruch genommen, und jeder hatte eine andere Theorie, wie mein Gerät optimal eingestellt sein müsse. Wer hatte nun recht? Mir war es aber egal, Ich stellte es sowieso zuhause anders ein.

Und als staatlich geprüfter Feinwerktechniker bin ich zwar kein Akustiker, aber sicher auch kein Laie.

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#8 23.07.2005, 23:10
Erich Abwesend
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Beiträge: 10


Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Zitat:
Erstellt von Hörakustiker
Ach ja:

Mit dem Hörrohr wist Du sicherlich nicht gut hören.
Und pauschale Verunglimpfungen eines Berufsstandes sind unangebracht.

Ich kann nicht erkennen, wo ich deinen Berufsstand pauschal verunglimpft habe, ich schrieb explizit von "diesen Falscheinstellern", also jene, mit denen ich bis dato zu tun hatte.

Und es gab schon oft Situationen, in denen ich das Hörgerät abnahm und mir in die zum Hörrohr geformte Hand schreien ließ, und erst dann verstand ich etwas. Elektronik ist eben kein Wunderwerk, es unterliegt auch gewissen Gesetzen, die ihren Funktionsumfang einschränken. Aber nun lies doch mal die Werbung der Hörgerätehersteller, da kann man ja oft meinen, Schwerhörigkeit sei komplett besiegbar.

Gruß,
E.
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#9 23.07.2005, 23:37
Erich Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 22.07.2005
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Zitat:
Erstellt von Erich
Zitat:
Erstellt von Hörakustiker
[B]Hallo Erich,

Dein Problem ist, daß Du so viel wie möglich hören möchtest, die meisten Geräte aber darauf hin getrimmt sind, daß man Geräusche nicht so laut hört.

Ich glaube, du hast nicht so richtig verstanden, was ich eigentlich will. Oder du definierst "viel" anders.

AGC und PC sorgen dafür, daß man alles hört, aber als unverständlicher Brei. Wenn ich mit meinem ganz alten Gerät Auto fahre, dann stelle ich das Gerät so leise, daß die Fahrgeräusche weg sind. Dann erst drehe ich die Musikanlage auf, und zwar so, daß sie für mich angenehm zu hören ist. Mit AGC und PC kannst du das vergessen, da wird die Musik einfach (da zu laut) abgewürgt. Den notwendigen Gehörschutz erzeuge ich mit Watte im Bügel.

Ich habe jedem Akustiker klar gemacht (ich habe noch mal gezählt, es waren insgesamt fünf ohne die Akustikerin in der Klinik), daß ich zwar schlecht höre, aber auch schallempfindlich bin (es tut einfach weh im Ohr). Keiner, nicht einer kam auf die Idee mit dem Filter im Bügel, ALLE schraubten mir an AGC oder PC (je nach Glaubensrichtung...) herum, bis das Gerät praktisch unbrauchbar war. Das sind nun mal meine Erfahrungen mit Akustiker. Wenn du anders bist, gut, aber ich haben "Dich" leider noch nie getroffen.

Gruß,
Erich



[/B]

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#10 24.07.2005, 13:31
Hörakustiker Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Hallo Erich,

ganz sicher weißt Du selber schon, wie das HG eingestellt werden muß, damit Du gut zurecht kommst. Mein erster Beitrag beinhaltete ja auch digitale HG, die meiner Meinung nach sicher auch geeignet wären.

Warum liefert der Hersteller keine Einstelleinheit mit? Ganz einfach: Du bist da eher ein Einzelfall. Ich kenne keinen anderen Schwerhörigen, der das möchte, bzw. könnte. Das kann sogar gefährlich werden, weil man gewisse Dinge, wie die Unbehablichkeitsschwelle beachten muß. Die Mehrzahl der heutigen Geräte bieten immerhin bis ca. 50 verschiedene Parameter zum Einstellen. Da kannst Du als nicht ausgebildeter Fachmann kaum durchsteigen.

Nach dem, was Du da schreibst, bräuchtest Du vielleicht schon eine AGC/PC, aber eben eine, die sehr spät, dafür aber stark einsetzt. Diese Einstellbarkeit, also den Einsatzpunkt und die Wirkung, kann man bei keinem analgogen HG einstellen.

Deswegen wäre ein (digital)programmierbares HG schon nicht verkehrt. Es sollte eben von jemandem eingestellt werden, der Deine Wünsche wirklich berücksichtigt.

Z.B. kann man eine sog. "Hörfeldskalierung" machen. Da kann man Dein individuelles Lautheitsempfinden bei verschiedenen Tönen und bei verschiedenen Lautstärken messen.
Da würde man sehr schnell sehen, warum es nie richtig klappt.

Leider wird diese Messung aber kaum gemacht, weil entsprechende Meßtechnik ein paar Euro kostet.

Gruß
Wim
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#11 10.08.2005, 20:17
Marie Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Guten Abend Erich !
Ich bin zufällig auf dieses Forum gestossen und finde den Post mit den analog Hörgeräte insofern interessant, da es mich auch betrift. Ich bin ein bißchen spät dran mit meiner Antwort.

Ich trug 10 Jahre Hörgeräte, mit Schraubendreher einzustellen und fand das wunderbar. Nun hörte ich nicht mehr so gut und neue Geräte mußten her.Die Akkustikerin empfahl digitale Hörgeräte und mein Leidensweg begann. Mit diesen Geräte hörte ich alle Stimmen mit Echo, was früher leise war, wurde zu laut, Musik klang so verzerrt, daß ich darauf verzichtete Radio oder CD zu hören. 3 Monate (so lange habe ich ausgehalten) wurde herumprogrammiert, mal so, mal so, jedesmal hörte ich wieder anders bis ich total entnervt diese Geräte zurückgab und die Akustikerin gewechselt habe. Diese fand dann eine Lösung mit analog programmierbare Geräte von Bernafon. Ist zwar nicht das Optimale, habe 2 Programme zum Wechseln und muß damit zufrieden sein.
Ich würde auch gerne zu Hause ein Computerprogramm haben und mir diese Geräte selber einstellen. Geht aber nicht, leider. Also Erich, Du bist kein Einzelfall....
Grüße von Marie
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#12 10.08.2005, 20:40
Erich Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Hallo Marie,

Ich habe jetzt das Phonak Classica PP-C-P da. Bin bis jetzt recht zufrieden damit. Ich kann so wohl den Klang (Low-Cut) etwas anpassen sowie die SSPL, also die maximal Ausgangsverstärkung. Ich kann es also quasi von Musik auf Sprache umstellen.

Der Akustiker versicherte mir, das Gerät habe keine AGC. (Ich hatte vor etlichen jahren schon mal eines von Phonac und die eingebaute automatische AGC machte mir wirklich das Leben schwer.) Der Test im Auto steht aber noch aus. Ich muß beim Autofahren ab und an die Musik laufen lassen, da ich sonst den Tinnitus aufwecke. Mit einer AGC geht Musik hören im Auto aber wegen der Fahrgeräusche nicht.

Ich will so lange wie möglich auf "Fremdprogrammierung" verzichten können.

Gruß,
Erich
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#13 10.08.2005, 21:05
Hörakustiker Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Beim Leben meiner Großmutter: Das Classica PP-C-P hat wirklich keine AGC!

Viel Spaß damit Smiling

Beste Grüße aus Essen

Wim
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#14 10.08.2005, 22:13
Erich Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Zitat:
Erstellt von Hörakustiker
Beim Leben meiner Großmutter: Das Classica PP-C-P hat wirklich keine AGC!

Viel Spaß damit Smiling

Beste Grüße aus Essen

Wim

Da bin ich ja beruhigt. Ich habe gerade hier in der Frankfurter Innenstadt einen halbwegs sicheren Parkplatz für meine Autochen direkt vorm Haus, und den wollte ich zum HG Testen nicht aufgeben. Im Haus auf dem Land habe ich in meinem Atelier einen Subwoofer an der Musikanlage hängen. Und da der Fußboden aus Dielenbrettern besteht, ersetzt das dann quasi über die Beine rauf die fehlenden Bässe im Hörgerät. Ich muß aber sagen, was ich hier in Frankfurt mit meiner Anlage mit konventionellen Boxen und dem neuen HG so bei Musik höre, ist wirklich vielversprechend.

Ich versthe nicht, warum der Akustiker mir das Gerät mit so einem verlegenen Gesicht übergab, so, als habe er ein schlechtes Gewissen weil er mir was Billiges anträgt. Gilt das Gerät in der Zunft als schlecht?
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#15 10.08.2005, 22:57
Erich Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Ich sah gerade im Internet, daß es noch eine "L" Version des Gerätes gibt. Werde das auch mal testen. Wenn der Klang dadurch wärmer wird, werde ich das dann nehmen.
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#16 11.08.2005, 18:59
Hörakustiker Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
"L" dürfte Tieftonversion heißen.

Das Gerät gilt nicht als schlecht, aber als technisch gesehen von vorgestern. Was natürlich keineswegs heißt, daß es schlecht ist! Röhrenverstärker im HiFi Bereich sind ja auch wieder dick in Mode. Dafür gibt es durchaus nicht nur emotional-retro (früher war alles besser) geprägte Gründe.

Gruß
Wim
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#17 11.08.2005, 19:07
Erich Abwesend
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Betreff: Re: Gibt es noch voll analoge Geräte
Zitat:
Erstellt von Hörakustiker
"L" dürfte Tieftonversion heißen.

Das Gerät gilt nicht als schlecht, aber als technisch gesehen von vorgestern.
....
Gruß
Wim

Ja, es ist eine Version mit erweitertem Tieftonbereich. Man kann das Datenblatt im Internet einsehen. Aber es hat "nur" einen erweiterten Tieftonbereich, keine Einschränkung der Höhen.

Meine Musikanlage (aus den späten 70ern) klingt normalerweise eher warm mit den großen Standboxen. Mit dem neuen Hörgerät muß ich nun erstmals am Verstärker die Höhen wegnehmen um wenigstens etwas Kälte wegzunehmen. Ich denke, die "L" Version könnte da abhelfen.

Ja, bewährt und einfach aufgebaut=schlecht, so denken heute viele Leute.
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