#1 29.05.2017, 14:25
Fledermaus64 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 29.05.2017
Beiträge: 8


Betreff: Verschiedene Audiogramme und Sprachaudiogramme
So, nun mal mein Problem.
Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt.
Ich habe 2015 im Rahmen einem Berufskrankheitsverfahren einen Gutachter aufgesucht.
Dieser hat nach ausführlichen Untersuchungen keinen Anlass für eine BK gesehen.
Linkes Ohr
500 - 40
1000 - 45
2000 - 50
4000 - 50
6000 - 40
8000 - 30
rechts
gleich, bis auf 2000 - 55 und 4000 - 55
Zahlenverlust 35 mit Wortverlust 65-3 85 15 100 - 100 links
40 65 - 5 85 - 10 100- 100 rechts

Die fehlende Hochtonsenke schloss eine BK aus. Gutachter meinte es sei genetisch oder degerenativ bedingt.
1 Jahr Später sollte ich neue HG bekommen.
Grund war, dass ich enorme Probleme hatte mit HG meinen Job noch zu machen.
Ein Gegenüber kann ich ohne HG nicht mehr verstehen.
Audiogramm und Sprachaudiogramm 2016
links
500 - 50
1000 -55
2000 -50
4000 -55
6000 - 45
8000 - 45
rechts
500 - 55
1000-55
2000- 65
4000 -55
6000 -50
8000 - 45

Zahlenverlust 60 Wortverlust 65 - 0 85 -0 100 -100 links wie rechts.
Laut HNO Arzt müsste mein GdB von derzeit 30 auf 50 steigen.
Hörverlust nach Tabelle 64 und 68 %
also von mittelgradig auf hochgradig schwerhörig.
oder anders, von mittelcochleär auf pantonale schwerhörigkeit.
Breite Wannenbildung.

Ich habe Ende 2016 einen Verschlechterungsantrag gestellt.
Das Versorgungsamt hat die Akte des Gutachters ebenfalls und glaubt nicht an eine derartige Verschlechterung innerhalb 12 Monate.
Hat jemand eine Erklärung wie sowas passieren kann?
Ich war im März 2016 sehr krank. Einige Wochen Infekte. Antibiotikum und Immunsystemtherapie.
Bin für jeden Hinweis dankbar!!
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 29.05.2017, 14:32 von Fledermaus64. ↑  ↓

#2 30.05.2017, 14:40
Tinu76 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 15.04.2015
Beiträge: 221


Betreff: Re: Verschiedene Audiogramme und Sprachaudiogramme
Hoi Fledermaus

Klar geht das... ich hatte keine schwere Krankheit und bei mir sind innerhalb von 12 Monaten - bis auf die tiefen Töne - alle Frequenzen von 5 bis zu 25db abgesackt...

Eine genauere Untersuchung auf Autoimmun etc. hat keinen Befund gegeben... ist halt Veranlagung. Danach ging es bis Heute (2-3 Jahre) in "normalem" Tempo abwärts... resp. es blieb auch in etwa gleich.


Ich denke, dass man hier der Spiess umdrehen sollte. Du hast der Beweis, dass es so ist. Wenn das Versorgungsamt das nicht glaubt, sollte es dafür bitte Beweise vorlegen.

Gruss
Tinu
Ab 2014 Hochtonschwerhörig bis 60db -
Versorgung mit Widex Dream 330 Passion und/oder Bernafon Juna 9 Pico RITE
ab 2017 Versorgung mit Bernafon Zerena miniRITE 9
↑  ↓

#3 30.05.2017, 16:44
KatjaR Abwesend
Moderator
Dabei seit: 27.08.2012
Beiträge: 669


Betreff: Re: Verschiedene Audiogramme und Sprachaudiogramme
Sehe ich genauso wie Tinu. Natürlich kann sich das Gehör innerhalb eines Jahres drastisch verschlechtern. Einige Antibiotika sind auch ototoxisch, wenn man dann schon Hörschädigung hat, kann sich das zusätzlich auswirken. Ist schon eine Frechheit die Gültigkeit der Befunde anzuzweifeln. Bei den meisten Hörstörungen weiß man eh nicht warum sich diese ergeben. Hast du einen ablehnungsbescheid vom Versorgungsamt erhalten?
Gruß Katja
Langjährige CI-Trägerin (AB) "Nehmt nur mein Leben hin in Bausch und Bogen, wie ich´s führe; Andre verschlafen ihren Rausch, Meiner steht auf dem Papiere." Laughing
Johann Wolfgang von Goethe
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#4 31.05.2017, 07:15
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.119


Betreff: Re: Verschiedene Audiogramme und Sprachaudiogramme
Hallo!

Ich würde sagen als erstes Einspruch erheben.
Das muss meines Wissens innerhalb von 4 Wochen erfolgen.
Du kannst ja anbieten das ein Gutachten von einem dritten HNO erstellt wird.
Das sollte ja wohl reichen um zu beweisen was Sache ist.

Ich denke das oft erstmal Anträge abgelehnt werden.
Vor allem wenn es um Geld geht.
Viele erheben dann keinen Einspruch, weil sie einfach keinen Nerv haben sich mit Behörden rumzuschlagen. Genau das nutzen die Behörden sicherlich aus.
Wenn nur 50% von den Leuten, die eine Ablehnung bekommen, einen Einspruch erheben, sparen die Behörden viel Geld.

Daher: Hartnäckig bleiben.

Gruß
sven
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