#1 22.07.2017, 12:06
Faber
Gast


Betreff: besser verstehen, oder besser: unerhört....
moin Leute,
da ich hier ja von interessierter Seite doch gerne als "sich selbst im Wege stehender Querulant und kommunikationsgestörter Einzelfall" dargestellt werde, möchte ich - so kurz es geht - meinen "auditiven Werdegang" schildern, um vielleicht eine andere Sicht der Dinge zu ermöglichen:
Ich bin Jahrgang 1953 und habe mal Schlosser gelernt und 15 Jahre als Metall-LagerVerwalter in einem "Apparate-u. Kesselbauer- Betrieb" gearbeitet. Da gab´s täglich tüchtig "was auf die Ohren".
1998 bemerkte ich erstmals, dass ich "Grillen" gar nicht zirpen höre, von denen sich meine damalige halbwüchsige Tochter heftigst gestört fühlte Smiling
Der Hörtest bei einem HGA war allerdings derartig unauffällig, dass es für eine Kassenverordnung von Hörgeräten nicht reichte.
Im Jahr 2003 fiel mir auf, dass ich immer schlechter am Telefon verstand.
Im Jahr 2005 konnte ich bei Gesprächen keine Radiohindergrundmusik mehr ertragen.
Ab etwa 2006 wurden dann auch alle Meetings für mich zum Problem.
Und im Jahr 2007 bekam ich - mit viel Mühe - mein erstes Hörsystem verordnet.
"Viel Mühe" heißt: ich erfüllte "mit Hängen und Würgen" die Mindestvoraussetzungen der Tondiagrammergebnisse (irgendwo mindestens 30 dB).
Mein erstes Hörsystem, bei dem man mir seitens HGA einredete, dass ich tapfer tragen müsse um "wieder verstehen zu lernen" war ein Widex Bravo B1.
Ich (er)trug tapfer ab 2007 bis 2013 OHNE jemals MIT Hörsystem bei Nebengeräuschen besser zu verstehen als ohne sie.
2013 dachte ich, jetzt käme endlich Hilfe mit der Fastverdoppelung der Kassenbeträge für Geräte, die jetzt endlich zu "Verstehgeräten bei Umgebungsgeräuschen und in größeren Personengruppen" werden sollten.
Zu dieser Zeit lagen meine Tonaudiogrammwerte im sprachrelevanten Bereich nirgends schlechter als 35dB und meine Sprachverständlichkeitswerte - OHNE Störschall - bei 80 dB um 90 bis 100%.
OHNE Störschall empfand ich NIE als Problem. MEIN Problem war - und ist bis heute: "Partynoisestörschall und Telefon".
Ich ging also im Winter 2013/14 zu Fielmann in Berlin, die neuerdings auch Hörgeräte anboten, und wurde dort - wie ich heute weiß - absolut überdurchschnittlich versorgt: 6-Kanal- Moxi² mit RIC per Insitu + Perzentilanalyse + Lautheitsskalierung u. Restaurantstörschallsimulation in 25 jeweils 1-stündigen Sitzungen mit Schirmchen und Otoplastiken angepasst. Ergebnis: mein Sprachverstehen im Störschall OHNE Hörgeräte war trotzdem besser als MIT diesen Hörgeräten.
Ich schob das auf die erkennbare Unerfahrenheit der dortigen - ganz lieben - Mitarbeiter, die aber oftmals bei der Bedienung der Herstellersoftware an ihre Grenzen stießen. Dazu kam deren Behauptung: "ja, sie sind "WIDEX-versaut", das erleben wir immer wieder".
OK, ich brach die Versorgung im Sommer 2015 (nach 1 1/2 Jahren!!!) für mich kostenfrei ab: Großes Lob an FIELMANN!!! und begann meine Fehlentscheidungsodysse im Glauben: Hörgerätespezialisten können - und WOLLEN - besser.
Im Herbst 2015 fragte ich einen der beiden HGA bei uns am Ort in Erkner, ob er mir aufzahlungsfrei die WIDEX-Nachfolger meiner Bravo anpassen könne. (Menue 5b-9).
Das konnte - oder wollte - er nicht, statt dessen sollte ich (der ich seit 2007 HG trage) bei ihm ein Hörtrainingprogramm kaufen. Ich winkte dankend ab und wandte mich vertrauensvoll an den zweiten in Erkner ansässigen HGA-Betrieb. Sehr wiederwillig wurde hier meinem Wunsch zugestimmt, jedoch zu dem vereinbarten Termin gab´s nicht Widex, sondern Inizia 1. Das empfand ich als - gelinde gesagt - etwas anders als vereinbart und lehnte auch hier die Versorgung ab.
Als nächstes versuchte ich es bei dem Berliner Filialisten mit dem Kürzel Fl&Kl und auch dort wurde mir aufpreisfrei WIDEX Menue 5b-9 versprochen. Zum vereinbarten Termin lagen dort zwei fleischfarbene Geräte vor und man war pikiert, dass ich eine andere von WIDEX angebotene Gehäusefarbvorstellung hatte. Ich erklärte, dass mein einziges Problem mein "Schlechtverstehen im Partynoisestörschall" sei und ich - eigentlich nur dafür - Hörgeräte brauchen würde. Man erklärte mir, dass das nur möglich sei, wenn ich Normalschlauchversorgung mit individuell gefertigten Otoplastiken akzeptieren würde (Tonaudiogramm - quasi beidseitig:40, 30, 20, 20, 40, 40, 60).
Ich stimmte zu, man passte an: Tonaudiogramm + Freiburger OHNE Störschall, NIX Insitu, nix Perzentil, WidexSoftware-first-fit UND: FINITO. Ende Gelände. Als ich erklärte, dass mir das nicht reicht, erhielt ich zur Antwort: "aber mir reicht das und Ihrer Kasse allemal, und wenn sie nicht zufrieden sind, dann bitte ich Sie, sich an einen Fachkollegen eines anderen Unternehmens zu wenden". Ich nahm den Rausschmiss ernst und suchte den nächsten HGA-Betrieb.
Ich wurde fündig bei dem Filialisten mit dem Buchstaben "J". am Namensanfang, der bundesweit mit seinen HG-Preisveröffentlichungen auf sich aufmerksam macht.
Hier fast das gleiche Erlebnis:
"Können sie aufpreisfrei Widex Menue 5b-9 anpassen"?
Zustimmung und bei verabredeten Ersttermin ist ein ganz anderes Hörsystem eines anderen Herstellers "gerade im Angebot". Ich lehne ab, es muss jetzt Widex erst bestellt werden, neuer Termin, dann fehlen Kabel, wieder neuer Termin, dann die gleiche Murksanpassung wie schon vorher - diesmal seitens eines Lehrlings, der auch hier die AnpassSoftware nicht beherrscht und in Schweiß ausbricht als ich von ihm einen Ausdruck der Anpassdaten erbitte. Und wieder nix mit "Störschall" oder gar OLSA, GÖSA, Döring", obwohl auch hier meine klare Ansage war: ich brauche nur Hörsysteme für "Partynoise und Telefon". Man erklärt mir, ich müsse das im "reallife" ausprobieren, das tue ich und komme wöchentlich wieder und erhalte nach meinem 6ten Besuch die unmissverständliche Aufforderung, nunmehr "den Wisch für die Kasse" zu unterschreiben, die weiteren Feinanpassungen könnten ja weitergehen, ich hätte ja 6 Jahre lang Service. Ich unterschreibe und erhalte eine Woche später Hausverbot wegen "mangelndem Vertrauen". Meine Sprachverständlichkeitswerte - ohne Störschall - bei 80 dB inzwischen 70% u. 80%. Und nun?
Ich melde das meiner Krankenkasse, die versucht mit mir telefonisch zu kommunizieren, und als ich das wegen meiner Verstehprobleme ablehne, erfolgt keine Reaktion mehr auf meine Bitte um Hilfe bei der Umsetzung der vereinbarten Versorgungsziele nach § 19 HilfsM-RL. Inzwischen bemerke ich eine weitere Verschlechterung meines Hörvermögens und suche in diesem Sommer einen HNO-Facharzt in Berlin auf, der feststellt: Tonaudiogramm (wieder faktisch beidseitig): 60, 50, 30, 20, 40, 60, 65 und Diskrimination Einsilber OHNE Störgeräusch: bei 80dB ein Verstehen von 50%.
Er verordnet Hörsysteme, die über die bisherigen hinausgehen und es passiert, was passieren musste:
1. es findet sich KEIN Akustiker, der sich dieses "Ei in´s Nest" legt,
2. die Krankenkasse reagiert überhaupt gar nicht erst auf meinen Wunsch der "vorzeitigen Neuversorgungsfreigabe nach HNO-Verordnung".
Und ICH bin der Querulant, der - wegen seines schlechten Benehmens Smiling - seit 2015 Hörsysteme (er)tragen muss, deren Optimaleinstellung seitens aller angefragten Akustiker nicht einmal probiert wird (nämlich: Prüfung des Verstehens OHNE Hörgeräte - dann Optimaleinstellung der Hörgeräte mittels insitu-Anpassung - dann Ergebniskontrolle des Sprachverstehens MIT Hörgeräten). Mein Eindruck: "die Verbreitung der Kundenkenntnis bzgl. des § 19 HilfsM-RL soll mit aller Macht verhindert werden". Oder was könnte es sonst für Gründe geben, die zur Optimalanpassung zum "Sprachverstehen bei Umgebungsgeräuschen und in größeren Personengruppen" erforderlichen Schritte zu verweigern?
LG
Gewichtl

Ach so, noch ein Nachtrag:
meine "Unbehaglichkeitsschwelle" UCL ist gar nicht feststellbar, weil die Software nicht mehr als 120 dB zulassen würde Smiling
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#2 22.07.2017, 12:45
AkustikerMeister Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Vielen Dank
Mit etwas mehr Information lässt sich ein viel konstruktiverer Dialogog führen.
Hier meine Sichtweise:

Punkto Anpassung mit insitu Perzentilanalyse und Messungen im Störschall (wir verwenden wie bereits erwähnt den basler Satztest = Störschall und Sprache aus der selben Richtung) bin ich voll in Deinem Team.
Allerdings gibt es zur insitu Anpassung und der Lautheitsskalierung leider keine Vorschriften sprich: Es muss nicht gemacht werden.
Allerdings hast Du bei Fielmann erlebt, dass dies auch nicht das Allerheilmittel ist.
Es könnte auch sein, dass Dir einfach nicht genügend geholfen werden kann (mehr dazu später).

Ich würde an Deiner Stelle bei einem Akustiker (einem guten Akustiker) ein highend Gerät kostenlos ausprobieren.
Der Grund?:
Wenn mit dieser Technik deine Probleme behoben werden können, weisst Du 1. Bescheid und 2. Kannst Du dann anscheinend tatsächlich auf dieses HG bestehen, wenn es besser abschneidet als ein anderes zuzahlungsfreies System im OLSA oder anderen Tests.
(So hab ich meine deutschen Kollegen verstanden).
Ich würde zu Beginn gar nicht zu viel erzählen.

So wie ich das sehe, hat bis auf der Akustiker der dir die Geräte verkauft hat, kein Akustiker falsch gehandelt. Solange er Dich nicht zur Kasse bittet obwohl du unzufrieden bist, hat er Dich nicht verschaukelt...ich verstehe allerdings Deine Enttäuschung.

Es kann allerding sein, dass dein Hörverlust zur Zeit nicht korrigiert werden kann.
Ich habe kürzlich einem Vortrag zum Thema "hidden hearingloss" beiwohnen dürfen.
Ich möchte jetzt keinen Mist erzählen aber der Tenor war ungefähr so:
Beim "hidden hearingloss" werden Nervenzellen vom Körper selbst angegriffen und zerstört. Das kann zu einer fast normalen Ton und Sprachaudiometrie führen...der Test im Störschall allerdings ist grauenhaft.

Wie gesagt: Alles unter Vorbehalt.
Sobald mehr Informationen bzw. schriftliche Informationen vorliegen, gebe ich Dir gerne Bescheid.

Leider kann bei diesem Hörverlust ein Hörgerät nicht helfen.
Es wird derzeit an Medikamenten geforscht, welche den Abbau der Zellen vorbeugen soll.
Eine Therapie bei bereits angegriffenen Zellen ist derzeit noch nicht bekannt bzw spruchreif.

Sorry für die Schreibfehler (nebenbei am iPhone getippt)
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#3 22.07.2017, 13:08
akopti Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Hallo Gewichtl,

das ist wahrlich eine Horror-Geschichte.

Zitat von Gewichtl:
Diskrimination Einsilber OHNE Störgeräusch: bei 80dB ein Verstehen von 50%.

Wenn du schreibst, dass deine UCL jenseits von 120 dB liegen soll, dann ist das schon recht außergewöhnlich bei der beschriebenen Hörkurve.

Liegt eine reine Innenohrschwerhörigkeit vor oder ist auch ein Schallleitungsanteil dabei.

Wenn du ohne HG bei 80 dB in Ruhe 50% diskriminierst, welche Werte erreichst du denn bei 65 dB und 95 dB. Diese drei werte werden üblicher weise gemessen.

Die Widex-Geräte gelten im allgemeinen als die "Wattebäuschchen" unter den Hörsystemen. Sie bieten ein sehr angenehmes Hörgefühl. Zudem lässt die Anpasssoftware von Widex dem Akustiker recht wenig Möglichkeiten in der Feinanpassung er Optimierung.
Das Unitron Moxi² hat hier eigentlich mehr Möglichkeit, weil der Akustiker auf die Verstärkung in den Frequenkanälen für Eingang 40dB,65dB und 80dB getrennt einstellen kann und auch den TK-Wert.

Gruß

Dirk
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#4 22.07.2017, 14:16
Faber
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
erstmal danke @Dirk, dass du überhaupt noch mit mir "sprichst" Smiling
nun zu deinen Fragen:
1. von den 3 HNO-Ärzten in den letzten 10 Jahren hatte ich jeweils als Befund lediglich "Schallempfindungs-, bzw. Innenohrschwerhörigkeit".
der aktuelle HNO-Befund schreibt für Freiburger Einsilber OHNE Störschall: rechts bei 65dB = 50%, bei 80 dB = 70% und links bei 65 dB = 30% und bei 80 dB 55%. höherer Schalldruck ist nicht vermerkt.
2. Ja, und was die Moxi´s anbelangt, so beiße ich mich ja jetzt auch in den Allerwertesten, nur jetzt weiß ich eben was, was ich damals alles NICHT wusste.
Übrigens noch ´ne DazulernwillFrage: Was ist ein TK-Wert?
Letzte Frage:
bei den Moxi´s konnte ich im "Musikprogramm" meine Armbanduhr hören, die ich auch ohne HG am Ohr höre. Mit den Widex geht das nicht. Warum nicht, obwohl alle Filter und Frequenzbegrenzungen und Kompressionen im "Musikprogramm" deaktiviert seien?
LG
Gewichtl
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#5 22.07.2017, 14:22
Faber
Gast


Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Hallo @AkustikerMeister,
entschuldige, ich habe eben erst Deine Stellungnahme gelesen.
muss ich erstmal "verdauen" Smiling
wenn es sowas gibt, warum sagt mir das kein HGA?
LG
Gewichtl
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#6 22.07.2017, 15:06
AkustikerMeister Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Bis zu diesem Vortrag (sommer 16) wusste ich auch Nichts davon.
Es soll wohl auch sehr selten sein. Was genau angegriffen bzw. zerstört wird ist im Übrigen bekannt. Da ich mir allerdings nicht mehr zu 100% sicher bin und nichts vom Pferd erzählen möchte, halte ich mich lieber bedeckt.

Dass gewisse Kunden auch trotz Hörgerät kaum eine Verbesserung der Sprachverständlichkeit erreichen ist allerdings keine Schlagzeile. Allerdings ist das "Warum" bisher nicht immer ganz klar.

Ebenfalls eine neue Erkenntnis, die aus einer Studie der Universität Zürich hervor geht:
Im Alter hat man deutlich grössere Probleme im Stimmengewirr zu verstehen.

Jaja ich weiss...aber es konnte wie folgt auch BEWIESEN werden:
Es wurden verschiedene Tests mit zwei Vergleichsgruppen durchgeführt.
Gruppe 1: 25 - 35 Jahre alt (normalhörend)
Gruppe 2: 65 - 68 Jahre alt (ebenfalls normalhörend = kein Hörgerät indiziert)

Bei den Tests in Ruhe haben Alle sehr ähnlich abgeschnitten. Bei den Tests im Störgeräusch war Gruppe 2 deutlich schlechter und ein Teil dieser Gruppe hat ähnlich schlecht abgeschnitten wie mittelgradig Schwerhörige.
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#7 22.07.2017, 15:17
akopti Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Hallo Gewichtl

Ich schreibe deshalb immer noch, weil ich dich zum Teil auch verstehen kann, auch wenn du es mir nicht immer leicht machst. Wink

Zitat von Gewichtl:

Übrigens noch ´ne DazulernwillFrage: Was ist ein TK-Wert?

TK= threschhold kneepoint = Einsatzpunkt der Kompression, das heist bis wohin arbeitet das Gerät linear und ab wann kompressiv.

Zum Thema "hidden hearingloss": ich bin zwar bemüht, immer auf dem Stand der aktuellen Forschung zu sein, aber davon habe ich aktuell auch noch nicht gehört, werde mich aber mit dem Thema auseinandersetzen. Allerdings schreibst du auch immer wieder, dass du in Partynoise ohne HG besser verstehen würdest, als mit. Das würde dieser Theorie aber entgegensprechen.

Bei deinen letzten Angaben zum Tonaudiogramm hast du auch angegeben, dass du auch im Tieftonbereich eine leicht abgesenkte Hörschwelle hast. Wenn man diese tiefen Töne verstärkt kommt es zu einer Maskierung (Überdeckung) der sparchrelevanten Frequenzen. Deshalb ist es hier wichtig, dass man diese Frequenzen nicht verstärkt, damit besonders in geräuschvolle Umgebung das Verstehen möglich ist.
Zudem haben auch die Basis-Geräte mehrere Programme, wobei man üblicherweise das 2. Prog als Störschallprogramm einstellt. In diesem Fall wird ein Richtmikrofon aktiviert und eine Tieftonabsenkung durchgeführt. Diese Methode unterstützt das Verstehen bei Partynoise, muss aber beim Basisgerät manuell umgeschaltet wird.

Wenn ich jetzt noch auf deine Diskriminationswerte schauen, muss ich auf etwas verweisen, was ich schon mal geschrieben habe:
Zitat von akopti:

"soweit möglich" heißt nicht, ob es technisch möglich ist, sondern ob ein ausreichend großes Diskriminationsvermögen möglich ist.
Wenn bei dB opt die maximale Diskrimination kleiner 50-60% ist, dann ist bei 65 dB die Diskrimination nicht mehr messbar. Kein Hörgerät der Welt wird es je erreichen, dass mit Hörsystem die Diskrimination bei 65 dB über 50-60% steigt. D.h. mit Hörgerät ist kein 100%iges Satzverstehen mehr möglich, und das schon in Ruhe.
Wenn man jetzt bedenkt, dass die Diskrimination im Störschall im Schnitt um 20 bis 30% gegenüber der in Ruhe abfällt, dann müsste die Diskrimination bei dB opt in Ruhe bei mindestens bei 70-80 % liegen.
Sollte bei 65 dB ohne HG noch eine Diskrimination messbar sein, dann muss diese, um im Störlärm ein 100%iges Satzverstehen zu haben mindestens bei 80% liegen.

Jetzt kommt die Verbesserung des SNR (Störschall-Nutschall-Abstand) moderner Hörsysteme ins Spiel.
Dieser besträgt bei aktueller Technik bei ca 5-8 dB (von Basis-HG bis Top-HG) verbessert die Diskrimination um ca 5-10%. Wenn dann trotzdem die Diskrimination nicht über 50-60% im Störgeräusch steigt ist kein 100%iges Satzverstehen im Störschall möglich.

Eine Untersuchung hat ergeben, dass ein Schwerhöriger einen SNR von 12-17 dB benötigt um genauso gut zu Verstehen wie ein Normalhörender in gleicher Situation. Wie geschrieben sind aktuell erhältliche Systeme in der Lage 5-8 dB Verbesserung des SNR zu erzeugen.

Das sind einige wenige Aspekte in einer laienhaften Darstellung, was zur Zeit möglich ist.

Gruß

Dirk
Es scheint leider so zu sein, dass die Diskrimination bei dir soweit eingeschränkt ist, dass auch mit Hörsystem das Sprachverstehen im Störgeräusch nicht befriedigend gelöst werden kann, auch nicht mit dem aktuellsten Stand der Technik.

Gruß

Dirk
↑  ↓

#8 22.07.2017, 15:23
Faber
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
danke nochmal für die nachgereichten Info´s.
was ich - diesesmal deutlich kognitiv - nicht verstehe, das ist:
es würde mir - und den Akustikern - doch unglaublich viel Stress ersparen, wenn mir (beispielsweise schon Fielmann) vor 4 Jahren gesagt worden wäre:
"Mannomann, wir fürchten, wir sind mit unserem Latein am Ende, Ihnen ist offenbar mit technischem Hörverstärkungsaufwand nicht zu helfen, weil... (es im Kopf fehlt Smiling
Mein Verdacht ist, dass die Sorge vorherrscht, ich könne mit high-end-Geräten vielleicht doch besser verstehen und der HGA müsste diese dann praktisch an mich "verschenken". Also: "lieber gar nicht erst testen". DAS ist das, was mich so aufregt.
Diese Unredlichkeit der Folgenverschiebung schlechter Versorgungsverträge auf die Schultern der Bedürftigen. verschtehscht? Smiling
↑  ↓

#9 22.07.2017, 15:40
AkustikerMeister Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
An meine deutschen Kollegen:
So weit ich weiss wurde an einem EUHA Kongress in den letzten Jahren eben dieser Vortrag gehalten. (Ich selbst hab ihn aber anderswo gehört)
Die CDs mit den Vorträgen kann man als EUHA Mitglied anfordern.

Aus Respekt dem Referenten gegenüber, möchte ich seinen Namen hier nicht breittreten.
Der Vortrag hiess aber "die Nanomechanik im Ohr" und der Referent arbeitet bei Sonova.
Vlt. einfach mal nachfragen.

@gewichtl:
Kann ich mir nicht vorstellen weil:
Wie mein Kollege bereits schrieb, würde dann ein Vergleichtest im
Lärm gefordert. Und die einfachen Geräte werden hier kaum schlechter abschneiden.
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#10 22.07.2017, 16:18
akopti Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Zitat von Gewichtl:
danke nochmal für die nachgereichten Info´s.
was ich - diesesmal deutlich kognitiv - nicht verstehe, das ist:
es würde mir - und den Akustikern - doch unglaublich viel Stress ersparen, wenn mir (beispielsweise schon Fielmann) vor 4 Jahren gesagt worden wäre:
"Mannomann, wir fürchten, wir sind mit unserem Latein am Ende, Ihnen ist offenbar mit technischem Hörverstärkungsaufwand nicht zu helfen, weil... (es im Kopf fehlt Smiling
Mein Verdacht ist, dass die Sorge vorherrscht, ich könne mit high-end-Geräten vielleicht doch besser verstehen und der HGA müsste diese dann praktisch an mich "verschenken". Also: "lieber gar nicht erst testen". DAS ist das, was mich so aufregt.
Diese Unredlichkeit der Folgenverschiebung schlechter Versorgungsverträge auf die Schultern der Bedürftigen. verschtehscht? Smiling

Ich sehe es eher so, dass die Kollegen versucht haben, das beste für dich hin zu bekommen, du aber damit nicht zufrieden bist. Es ist von deiner Seite auch verständlich, aber da kann niemand etwas dafür.
Es wurde schon mal empfohlen. Gehe mal zu einem Akustiker und gebe keine Vorgaben und lass auch mal das Thema Kassenverträge und Hilfsmittelrichtlinien außen vor. Gebe bei der Anamnese deine Herzenspunkte an, wie deine Hörsituationen sich meistens gestalten. Bitte lass den Akustiker seinen Job machen und betrachte dann das Ergebnis.

Gruß
Dirk
↑  ↓

#11 22.07.2017, 16:37
Faber
Gast


Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Hallo Dirk,
deinen letzten Absatz werde ich beherzigen, falls sich die KK mal zu meiner Neuverordnung äußert Smiling
aber drei frag- Würdigkeiten bleiben trotzdem noch:
1. wie können Kollegen "das beste für mich hinbekommen", wenn sie die konkrete Situation nicht testen/simulieren ("mich stört nur Störschall" und DER wurde nicht berücksichtigt).
2. wieso "müssen die das nicht machen", wenn ich doch meine Zufriedenheit ausdrücklich unter diesen Bedingungen für die Kasse schriftlich bestätigen soll?
3. was den Diskriminationsverlust anbelangt: bei den von mir genannten Daten, dürfte bei 95dB aber doch wohl ein Verstehen von 80% im Störschall NICHT ausgeschlossen sein?
4. ich würde mich noch bzgl. der Armbanduhrtickenfrage über eine Antwort freuen.
LG
Gewichtl
↑  ↓

#12 22.07.2017, 17:32
AkustikerMeister Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Betr der Armbanduhr:
Hast Du sie ans Ohr gehalten? Also an den Gehörgang? Weil dann spielt das HG keine Rolle, da die Mics sich hinter dem Ohr befinden.

Könnte ein anderer Dome/Otoplastik der Grund gewesen sein? Der/die das Ohr stärker verschlossen hat?
Es könnte auch einfach der Hörer sein...also die Form...vlt hat der Widexhörer dein GG stärker verschlossen (hardware).
Auch mit "offenem" Dome ist der GG immer stärker verschlossen als ohne.

Wenn Du sie hinter das Ohr gehalten hast kann es auch an der Verstärkung liegen = Geräte nicht gleich eingestellt.
Ohne Insitu ist das herstellerübergreifend ohnehin kaum möglich.

Grüsse
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 22.07.2017, 17:35 von AkustikerMeister. ↑  ↓

#13 22.07.2017, 17:47
Faber
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
also zum Thema "Musikprogramm" bei einer UCL von über 100dB:
es seien ALLE Frequenzbeeinträchtigungen und Kompressionen und Filter deaktiviert.
das Gerät selbst würde - lt. Datenblatt - 125 bis 7.500 Hz "verarbeiten".
die Armbanduhr halte ich - ohne Hörgerät - an den Höreingang der Ohrmuschel.
ich höre sie ticken.
die Armbanduhr halte ich - mit Hörgerät - so VOR das Mikrofon, dass gerade noch KEIN Rückkopplungspfeiffen auftritt.
ich höre NIX.
und nun?
↑  ↓

#14 22.07.2017, 18:30
akopti Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Du bist unverbesserlich, lass doch endlich diese Uhr weg, oder hängt dein Leben am ticken der Uhr. Helpless Helpless Helpless
↑  ↓

#15 22.07.2017, 18:36
Faber
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
es geht darum besser zu verstehen, warum etwas MIT Hörgerät schlechter zu verstehen ist als ohne Hörgerät.
Also: Störschallprogramm bringt weniger als OHNE Hörgerät,
und Umweltprogramm bringt ebenfalls WENIGER.
wo - bitte - steckt der Gewinn für MICH bei diesem Deal? Helpless
↑  ↓

#16 22.07.2017, 21:07
Skunkdude Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Zitat von Gewichtl:

3. was den Diskriminationsverlust anbelangt: bei den von mir genannten Daten, dürfte bei 95dB aber doch wohl ein Verstehen von 80% im Störschall NICHT ausgeschlossen sein?

Gewichtl

hm...

Zitat von Gewichtl:

Inzwischen bemerke ich eine weitere Verschlechterung meines Hörvermögens und suche in diesem Sommer einen HNO-Facharzt in Berlin auf, der feststellt: Tonaudiogramm (wieder faktisch beidseitig): 60, 50, 30, 20, 40, 60, 65 und Diskrimination Einsilber OHNE Störgeräusch: bei 80dB ein Verstehen von 50%.
Gewichtl

Sofern der vom HNO gemessene Wert dein db Opt darstellt, also das tatsächlich bestmögliche Diskriminationsvermögen, ist ein vor allem in Störgeräuschsituationen noch besseres Verstehen ausgeschlossen.
Bei dem von dir genannten Umstand, dass die UCL nicht messbar war, könnte es aber sein, das der Pegel mit dem bestmöglichen Sprachverstehen weitaus höher liegt und eventuell auch eine bessere Diskrimination als vom HNO gemessen wurde möglich ist.

Ohne dem HNO zu Nahe treten zu wollen: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Ton- und Sprachaudiometrie in nicht allen Fällen mit der ausreichenden Sorgfalt durchgeführt werden um am Ende belastbare Ergebnisse zu erhalten.
Ein bescheidener Vorschlag: Lasse von einem Kollegen eine ausführliche Audiometrie durchführen, scanne die Ergebnisse ein und stelle sie zur Interpretation zur Verfügung. Messfehler lassen sich in Abbildungen besser erkennen als in Beschreibungen.

Deine Frage nach der Uhr als Referenz ist persönlich nachvollziehbar, aber nicht zielführend. Ohne die Einstellung der Hörgeräte zu kennen ist diese Frage (glaube ich) nicht zu beantworten.
Selbst wenn die Uhr durch das Hörgerät für dich hörbar wäre kannst du daraus unter keinen Umständen ein besseres Verstehen ableiten. Hier ziehst du, glaube ich, falsche Schlüsse.

Zu den Widex Menu: auch ich wäre verwundert und skeptisch, wenn eine klare Absprache bzgl. Austestung eines genauen HG Typ vereinbart war, und sich daran nicht gehalten wird. Andererseits: Ein Menu 5b löst deine Probleme nicht besser als andere HG, ganz im Gegenteil, die hier verbaute Technik hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Da gibts rein technisch bessere Systeme die zum Kassenfestbetrag abgegeben werden.
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#17 22.07.2017, 21:30
Faber
Gast


Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
ok, danke für die bisherigen Tipps.
aber nun:
wie weiter?
Ich bin offiziell 2015 mit den genannten Widex neu versorgt worden.
Ich habe - Stand Juni 2017 - eine Neuverordnung mit wörtlicher Begründung: "unzureichende Standardversorgung".
Meine TK rührt sich nicht zur Frage: "Freigabe einer vorzeitigen Neuversorgung".
Ein konsultierter HGA winkte ab mit der Begründung: "wird die Kasse nicht machen".
Welcher HGA wird denn NICHT ablehnen aus - der nicht kommunizierten - Sorge auf den Mehrkosten, weil mehr als Standard nötig sein könnte, sitzen zu bleiben?
Kurz:
was kann ich konkret tun?
LG
Gewichtl
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#18 22.07.2017, 23:25
KatjaR Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
http://www.spektrum.de/...er/1371961 Zur Info zu dem erwähnten Thema.
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
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#19 22.07.2017, 23:27
Skunkdude Abwesend
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Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Sofern sich seit 2015 dein Hörverlust um bestimmte Werte verschlechtert hat besteht zumindest theoretisch die Chance auf einer vorzeitigen Wiederversorgung, mit Begründung der Hörverschlechterung.
§5 Absatz 9 des BKK Vertrags von 2013 enthält beispielsweise anzunehmende Werte.

Mit der Begründung "unzureichende Standardversorgung" lohnt es sich m.M.n nicht ins Feld zu ziehen, das ist zu schwammig und außerdem der Grund warum eben der Akustiker hier abwinkt, aus den von dir genannten Gründen. Ich kanns ihm nicht verdenken.

Ein Hinweis. Wenn du nicht möchtest, dass der ganze Mist wieder von vorne losgeht, hole nicht direkt den von dir gerne zitierten §19 der Hilfsmittelrichtlinie hervor. Die Ausstattungen die maßgeblich für das bessere Verstehen in Störgeräuschsituationen verantwortlich sind, sind nach wie vor Richtmikrofone - und fixe Richtwirkungen die eine fokussierung auf eine Nutzsignalquelle ermöglichen, sind vollumfänglich in Geräten zum Festbetrag vorhanden. Das wissen die Krankenkassen, es war eine der Bedingungen an die Festbetragserhöhung 2013.

In einem anderen deiner zahlreichen Posts hast du folgendes geschrieben:
Zitat von Gewichtl:

* Ja, ich weiß, es wird dann vielleicht "laut und schmutzig".
* Ja, ich will "laut und schmutzig" wenn´s der Sprachverständlichkeit dient.

Gewichtl

Wenn du so willst bekommst du auch genau das, weil alle Ausstattungen zum Klangkomfort fehlen.
Du sprichst auch gerne von "subjektiven Erfolgsmessungen" die in der jeweiligen Situation durchgeführt werden sollten. Außer Frage steht, dass ein Akustiker das Sprachverstehen im Störlärm messen muss. Punkt. Alle Messungen bei denen du aber für die Messantwort verantwortlich bist sind aber wie von dir gefordert bereits subjektive Messungen. Jede audiometrische Messung ist subjektiv, weil es sich um ständig wechselnde Rahmenbedingungen handelt, wie Ermüdungszustand etc.
Lediglich INSITU Messungen mit physikalischen Wiedergabekurven sind in der Hörakustik objektiv.

Von daher werden ja schon subjektive Messungen durchgeführt und für diese werden auch Mindestwerte seitens der KK vorgegeben. Jeder Akustiker der ein bisschen Berufsethik hat sollte (bei entsprechendem Miteinander) aber bemüht sein das maximal Erreichbare aus den Ohren rauszuholen. Ich kenne zumindest genügend Akustiker für die der dbOpt das Ziel ist, und nicht die 20% Mindestverbesserung.

Hilft dir das weiter?
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#20 22.07.2017, 23:31
KatjaR Abwesend
Moderator
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Beiträge: 802


Betreff: Re: besser verstehen, oder besser: unerhört....
Was ich vor allem wichtig fände, ist dass du ein angepasstes Hörsystem bekommst und das auch trägst. Mit gleitender Feinanpassung, weil es nicht nur an der Technik liegt, sondern vor allem dem was zwischen den Ohren sitzt. Das müssen beispielsweise auch CI-Träger mühsam lernen und das ist ein Prozess der beim Tragen kommt. Den kann die Technik zwar begleiten, aber man muss dem Prozess Zeit geben. Hören im Störschall ist sowohl für Hörgeräteträger als auch CI-Träger die Königsdisziplin und den meisten ist das nur möglich mit ergänzenden Kompensationsstrategien wie Mundabsehen, erhöhte Konzentration etc. Ein technisches Gerät bietet nun mal nur eine Einbahnstraße zum akustischen Areal und kein interaktives Zusammenspiel von Gehirn und Ohr. Viel Glück beim nächsten Versuch wünscht Katja
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
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