#61 22.09.2017, 18:10
Faber
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Zitat von Ohrenklempner:
Ich seh das auch so. Mit den besseren Geräten wird nicht besser verstanden. Meistens testet man die zuzahlungsfreien Geräte ja zuerst, und da kommt keiner auf die Idee, mal eben absichtlich schlechter zu verstehen. Man würde sich damit ja auch ins eigene Knie schießen... dann müsste ich ja das teurere Gerät zum Festbetrag abgeben.

Ich will den OLSA oder GÖSA per se nicht entwerten, ich seh es einfach nicht ein, für einen Test, den ich nicht benötige, der nicht gefordert wird, lange dauert und meinen Kunden nervt, nen Haufen Geld zu bezahlen.

"OLSA" oder "GÖSA" ist in DEM Moment "gefordert", wo der Kunde es nach § 2 und § 5 Satz 1 (b) der Anlage 1 des Versorgungsvertrages verlangt - oder? Smiling
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#62 22.09.2017, 19:59
Starsky Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 16.08.2017
Beiträge: 124


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Ohrenklempner: Ganz blöde Frage, kann es sein, dass man z.B. lieber Mittelklasse anstelle der Oberklasse verkauft? Ich frag nur, weil so kommts mir langsam vor. Bin wirklich am grübeln, ob ich es nicht dort sein lasse, weil irgendwie wird das alles abgeblockt. Kosten wären mir erstmal egal, wenns wirklich gut klingt. Aber heute das fand ich mehr als komisch Mittelklasse klingt ok (wenn leise), ziemliche Spitzenklasse klingt so wirklich übel (da denkt man das muss jetzt ein Kassengerät sein).
Sind bestimmte Marken teurer, schlechter einzustellen, nerviger? Bernafon soll angeblich schwer zum anpassen sein, vielleicht darum?
Ehrlich gesagt, ich bin bisserl arg frustriert, weil OPN3 hab ich mal ganz kurz angehabt, die klangen schon sehr gut, nur viel zu laut. Damals ... anderer Aku. Aber die 2er klingen sch... so wirklich sch... und DAS kann ich nicht glauben. Darum alles merkwürdig für mich.

DAs Problem ist die Nachvollziehbarkeit für den Kunden, einfach 0.
Ok, bin halt ein schwieriger Fall, ich überlege entweder ganz aufzuhören und mich damit abzufinden oder zu nem anderen Aku zu gehen. Wobei ich eigentlich hören will. Eigentlich...
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#63 22.09.2017, 20:11
Faber
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Moin,
der Hörgeräteakustiker hat es - buchstäblich - in seiner Hand, wie ein Hörgerät für dich klingen SOLL.
was denn sonst?
LG
Gewichtl
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#64 22.09.2017, 20:26
fast-foot Abwesend
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Beiträge: 5.624


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Hallo AkustikerMeister,

Zitat von AkustikerMeister:
Aber ich durfte dank eines Forummitglieds lernen, dass die deutschen Akustiker angeblich kaum 200 Euro im Einkauf für die Geräte zahlen? Dann würde der Akustiker ja mit jedem Gerät ein sehr guten Schnitt machen und wäre auch daran intressiert dir ein highend Gerät zum Kassebetrag abzugeben oder verstehe ich das falsch?

Kannst Du einen Link zum entsprechenden Beitrag einstellen?

Vielen Dank.

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
↑  ↓

#65 23.09.2017, 07:41
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Off-Topic:


Nachtrag:

Ich erinnere mich lediglich, etwas von Herstellungskosten um die eur 30.- auch für so genannte Spitzengeräte geschrieben zu haben (bin mir jedoch nicht ganz sicher). Ich halte es für möglich, dass der deutsche (wie vermutlich auch der Schweizer) Akustiker sich hier über den Tisch ziehen lässt und bedeutend mehr als eur 200.- für ein solches Gerät bezahlt (siehe auch die miesen Verträge, welche mit den Krankenkassen ausgehandelt wurden - auch dies zeugt nicht gerade von besonderer Cleverness Laughing ) Na ja, es ist ja eher traurig, weil am Ende der (oftmals auf Grund seiner Behinerung finanziell benachteiligte) Hörgeschädigte auch noch darunter leidet.

Dass die Einkaufspreise im Grosshandelsgeschäft um die eur 200.- liegen (es geht um die Grössenordnung), legt folgende Seite nahe:

https://www.nzz.ch/...1.18493510


Ich fände es gut, wenn die oben zitierte Aussage belegt werden könnte. Ansonsten würde ich das Verhalten unter "stao" einordnen:
So tun, als ob fast-foot (wenn nicht: wer dann - bitte um Angabe des Nicknames) behauptet hätte, dass "die deutschen Akustiker kaum 200 Euro im Einkauf für die Geräte zahlen".

Vielen Dank.


Gruss fast-foot


Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 23.09.2017, 07:45 von fast-foot. ↑  ↓

#66 23.09.2017, 09:34
AkustikerMeister Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.12.2016
Beiträge: 115


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
[ot][/ot] hast du dich angesprochen gefühlt?
Nun ja ich werde bestimmt nicht meinen freien Tag damit verbringen einen Eintrag zu suchen, der nun längst vom Verfasser gelöscht sein könnte Grinning

Naja... Ich finde es nicht besonders "clever" über die Herstellungskosten zu sprechen ohne die Entwicklungskosten zu erwähnen... Aber anderes Thema

Aber da du meine Posts oft falsch interpretierst:
Meine Postings sind immer wahr. Und wenn nicht, wird es zur Wahrheit durch meinen Post.
Ich habe mir das Wissen des Universums autodidaktisch angeeignet und kann dieses blitzschnell und messerscharf auf den Punkt bringen. Deshalb brauche ich solche Sachen wie "Qualifikationen", "Erfahrung" oder "Belege" gar nicht.

Schönes Wochenende wünsch ich Dir Smiling
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#67 23.09.2017, 09:49
Faber
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
moin,
das ist EINES der Probleme in "Hilfe"???-Foren wie diesen:
da "adeln" sich User mit Namen wie "xxxMeister" um damit ihre besondere glaubWÜRDE hervorzukehren, um dann - fröhlich von der Leber weg - das zu schwafeln, was ihnen gerade opportun erscheint, und am Ende - wenn Belege gefordert werden - fröhlich erklären: "ick tu doch nix, ick will nur spielen".
eigentlich ziemlich erbärmlich...
LG
Gewichtl
↑  ↓

#68 23.09.2017, 09:56
AkustikerMeister Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.12.2016
Beiträge: 115


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Lieber Gwichtel
Gerade Dir habe ich doch anfangs geantwortet oder?
Auch in diesem Thread. Auch gestern habe ich Dir
deine Frage betr. dem OLSA beantwortet. Nicht?

Zitate sind doch hier beliebt: Wie man in den Wald ruft...
Aber nun möche ich nicht das wir von Deiner, wie ich wirklich finfe, interessanter Grundfrage abwechrn.

Liebe Grüsse
↑  ↓

#69 23.09.2017, 10:02
Faber
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
gut, bleiben wir bei der Grundfrage:
wie lange wird sich die HGA-Zunft ihre Unredlichkeitsmätzchen noch leisten können, wenn auch der letzte Hilfebedürftige über die Neuerungen seit Frühjahr diesen Jahres informiert ist?

welche "Neuerungen"?

diese:

https://www.gkv-spitzenverband.de/...lungen.jsp

LG
Gewichtl
↑  ↓

#70 23.09.2017, 17:04
akopti Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.08.2016
Beiträge: 692


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Davor brauche ich keinerlei Angst haben. Alles ist von A bis Z ordnungsgemäss dokumentiert und evaluiert.

Gruß

Dirk
↑  ↓

#71 23.09.2017, 17:51
Faber
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Zitat von akopti:
Davor brauche ich keinerlei Angst haben. Alles ist von A bis Z ordnungsgemäss dokumentiert und evaluiert.

Gruß

Dirk

was für ein Kunststück, solange DU es bist, der die Verstehquote bewertet und die Hörgerätewirkung beeinflusst Smiling
↑  ↓

#72 23.09.2017, 18:26
Wallaby Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.06.2015
Beiträge: 166


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
@Gewichtl: Du weisst hin, wenn was nicht passt, dass Aku falsch misst o.ä.
Mal anders gefragt, bist Du beim Test immer sicher was gesagt wird bzw. was nach Deiner Meinung rauskommen müsste?

Gruß
Wallaby
↑  ↓

#73 23.09.2017, 18:37
Faber
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Zitat von Wallaby:
@Gewichtl: Du weisst hin, wenn was nicht passt, dass Aku falsch misst o.ä.
Mal anders gefragt, bist Du beim Test immer sicher was gesagt wird bzw. was nach Deiner Meinung rauskommen müsste?

Gruß
Wallaby

Hallo Wallaby,
beides ist anders als von dir beschrieben:
1.
ich weiß eben nur, dass ich nix weiß.
2.
ich bin mir eben NICHT sicher.
LG
Gewichtl
↑  ↓

#74 23.09.2017, 18:53
Wallaby Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.06.2015
Beiträge: 166


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Was ist bei mir anders beschrieben?
Naja, weil Du nix weiss und nicht sicher bist stellst Du nach meinem Eindruck die vorgehensweise der HGA-Zunft in Frage. Kritisch sollte man schon sein, aber vertrauen gehört auch dazu.

Gruß
Wallaby
↑  ↓

#75 23.09.2017, 19:34
monif
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Hallo AkustikerMeister

Ich bin eine Behinderte, wie alle im Forum. Sorry, bin auch Schweizerin, aber wie du hier vorgehst und meinst wir wollen dein Gewerbe zu nichte machen, das stimmt überhaupt nicht- im Gegenteil! Warum kümmerst du nicht in der Schweiz um eine Verbesserung und die Verträge sorry(!] habt ihr verhandelt!!! So bescheuert! Ich hab da mal Pascal Bruderer angesprochen und die kenne ich; versuchte was! Aber ihr Akustiker sind nur blöde Schwätzer! Wenn es drauf ankommt , dann seid ihr so Weicheier! Ich stehe gerade für alles was ich tue! Sogar habe ich die SBB kontaktiert für eine Besserung mit APP. Was hast du denn beigetragen? Nur schlechte Verträge! Sorry!
Und wie der Zuwachs ist mit vielen Akuläden, da wird mal ein aussterben gestrebt,. Sorry in jeder Ecke einen Laden, das heisst nicht viel gutes:-)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 23.09.2017, 20:17 von monif. ↑  ↓

#76 23.09.2017, 19:40
akopti Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.08.2016
Beiträge: 692


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Zitat von Gewichtl:
Zitat von akopti:
Davor brauche ich keinerlei Angst haben. Alles ist von A bis Z ordnungsgemäss dokumentiert und evaluiert.

Gruß

Dirk

was für ein Kunststück, solange DU es bist, der die Verstehquote bewertet und die Hörgerätewirkung beeinflusst Smiling

Der Bericht geht doch darum das die Krankenkasse mich kontrolliert. Von mir aus kann der medizinische Dienst auch meine Kunden befragen oder den Erfolg messen.
↑  ↓

#77 23.09.2017, 19:48
Faber
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Zitat von Wallaby:
Was ist bei mir anders beschrieben?
Naja, weil Du nix weiss und nicht sicher bist stellst Du nach meinem Eindruck die vorgehensweise der HGA-Zunft in Frage. Kritisch sollte man schon sein, aber vertrauen gehört auch dazu.

Gruß
Wallaby

DAS genau ist meine Vorgehens-weise:
erst mal vertrauensvoll folgen, wohin man mich zu führen gedenkt.
ABER:
ich achte auf die Fichte.
und immer dann, wenn ich hinter diese geführt werden soll,
dann beginne ich der glaubWÜRDE meines Führungpersonals auf den Zahn zu fühlen.
und nicht zu selten tut sich dann Zahnfäule auf Smiling
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 23.09.2017, 19:49 von Gewichtl. ↑  ↓

#78 24.09.2017, 08:08
RemyRiver Abwesend
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Beiträge: 526


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Zitat von svenyeng:
Hallo!

@RemyRiver:
Deine Idee mit den gebrauchten Geräte ist vom Grundsatz her erst mal ok.
Nur ich sehe da einen Haken:
Wenn ein Hörgerät 3-5 Jahre auf dem Buckel hat, dann ist es ausgelaucht und hat seine Zeit gehabt.
Die Technik geht ja in dieser Zeit auch sehr viel weiter.
Wenn das dann noch technisch OK ist, Prüfung muss vom Akustiker oder Hersteller erfolgen, warum nicht weitergeben. Aber es sollte dann eine Gebrauchtgarantie geben und die Geräte sollten dann auch ohne Zuzahlung sein. Wenn ich da sagen wir mal, nach nem halben Jahr nen Defekt habe und schon 500 Euro dazu gezahlt habe, wäre das ärgerlich. Und grade bei gebrauchten Dingen nicht auszuschließen.

Wenn aber z.B. fast Neuwertige Geräte quasi in den Müll müssen, weil Opa Heinz, der sie vor 2 Monate für teuer Geld gekauft hat plötzlich verstorben ist, ist das wirklich blöd.
Solche Geräten müssten Akustiker in Zahlung nehmen dürfen, prüfen und ggf. wenn nötig Gehäuse tauschen und dann wieder in den Verkauf nehmen.
Da würde viele von profitieren, die sich solche Geräte nicht leisten können.
Und die Angehörigen hätte die Geräte auch nicht rumliegen, bzw. müssten sie im Prinzip entsorgen.

Gruß
sven

Deswegen bezog sich dieses recycling nur auf High End Geraete, und da sind 3-4 Jahre absolut akzeptabel. Das Kassengeraete bei sowas einfach Quatsch sind, sollte klar sein. Aber auch solche gehoeren irdentlich recycled. Ich find's schon paradox das solche Geraete fuer's Ausland gesammelt werden koennen als Spende, im Inland muss jeder zu sehen wie er klar kommt weil sich eben nicht jeder eine Zuzahlung von 400 Euro leisten kann, aber einfach nicht die Kraft, das Wissen oder die Moeglichkeit fuer den Kampf hat.

Auch aus diesem Grund waere es sinnig fuer diese High End Nutzer (bzw. evtl. sogar fuer alle) kuerzere intervalle zu schaffen bei der Neuversorgung, so wuerde der Uebergang vom alten Geraet zum neuen Geraet auch fliessender sein, weil kein kompletter Technikwechsel (Analog zu Digital, vom Analogen Geraet zum OPN oder so) zwischen liegt. Dadurch wird die akzeptanz von HG beim Patienten hoeher und ein getragenes HG macht auch tatsaechlich Sinn darin zu investieren.

Die Gebrauchten Geraete sind sozusagen "kostenlos" (wurden ja schon einmal bezahlt) dementsprechend wuerden selbst bei Ausfall (Totalschaden) dem Kunden dann zumindest neue Geraete zu stehen. Ob diese Geraete dann natuerlich wieder die gleichen sind kommt drauf an ob solche HGs zur Zeit Gebraucht "pending" zur Verfuegung stehen.

Will man lieber ein neues Geraet haben kann man natuerlich auch die normale Zahlung der KK nutzen und zu zahlen gegeben des Falles das man durch den Hoerschaden/Arbeitsbedingungen alleine nicht dafuer qualifiziert das die KK das ganze komplett uebernimmt.

Das waere mein ideales Konzept.
Hz 125 250 500 750 1000 1500 2000 3000 4000 6000 8000
dbR 20_25_35_60__60__60__60__50_25___5__15
dbL 10_10_10_10___5___5___5___5___5___5__15
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 24.09.2017, 08:17 von RemyRiver. ↑  ↓

#79 24.09.2017, 09:01
Faber
Gast


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
moin,
man stelle sich folgendes Konzept vor:
1.
Facharzt bescheinigt Hörgeräteversorgungserfordernis.
2.
Hörgeräteakustiker bietet die vom Kunden in Anspruch genommene und zu bezahlende Anpassdienstleistung, verkauft selbst aber KEINE NEUGERÄTE.
3.
Neue Hörgeräte sind - gesetzlich auf MPO 70dB im Verkaufszustand begrenzt - im Elektronikhandel frei käuflich erwerbbar.
4.
Gebrauchtgeräte sind NUR über Hörgeräteakustiker erwerbbar (wg. MPO)
5.
der Facharzt bescheinigt die ordnungsgemäße Anpassung des gekauften Hörsystems.
6.
die Krankenkasse überweist DEM VERSICHERTEN den Festbetrag für Hörgeräte.
Vorteil:
* Gebrauchtgeräte werden einer Neunutzung zugeführt.
* Hörgeräteakustiker werden nicht mehr in "Unredlichkeitsversuchung" gezwungen.
* Patienten werden zu entscheidungssouveränen Kunden.
* Einsparung von viel Bürokratieaufwand.
* Transparenz der Kosten.
LG
Gewichtl
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 24.09.2017, 09:04 von Gewichtl. ↑  ↓

#80 24.09.2017, 10:15
RemyRiver Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 09.11.2016
Beiträge: 526


Betreff: Re: braucht es künftig noch Hörgeräteakustiker?
Zitat von Gewichtl:
moin,
man stelle sich folgendes Konzept vor:
1.
Facharzt bescheinigt Hörgeräteversorgungserfordernis.
2.
Hörgeräteakustiker bietet die vom Kunden in Anspruch genommene und zu bezahlende Anpassdienstleistung, verkauft selbst aber KEINE NEUGERÄTE.
3.
Neue Hörgeräte sind - gesetzlich auf MPO 70dB im Verkaufszustand begrenzt - im Elektronikhandel frei käuflich erwerbbar.
4.
Gebrauchtgeräte sind NUR über Hörgeräteakustiker erwerbbar (wg. MPO)
5.
der Facharzt bescheinigt die ordnungsgemäße Anpassung des gekauften Hörsystems.
6.
die Krankenkasse überweist DEM VERSICHERTEN den Festbetrag für Hörgeräte.
Vorteil:
* Gebrauchtgeräte werden einer Neunutzung zugeführt.
* Hörgeräteakustiker werden nicht mehr in "Unredlichkeitsversuchung" gezwungen.
* Patienten werden zu entscheidungssouveränen Kunden.
* Einsparung von viel Bürokratieaufwand.
* Transparenz der Kosten.
LG
Gewichtl
Die verkauften HGs duerften mit keinerlei Verstaerkung haben (vorallendingen nicht bis 70 Dezibel?), wenn sie uneingestellt im Freihandel verkauft werden. Das wuerde durch Bequemlichkeit nur dazu fuehren, dass die HGs ohne weitere Anpassung genutzt werden. Alle Geraete muessen aber angepasst werden, das HG ohne Anpassung bringt dir als Nutzer auch nichts.

Der HGA darf zur Zeit keine gebrauchten Geraete verkaufen, das muesste erstmal vernuenftig eingefuehrt werden. Angesichts dessen das einige Akustiker "alte" Geraete verkaufen als aktuell waere das an sich aber auch kein Problem.

Der Gedanke bei dem Ablauf buerokratische Ablaeufe einzusparen ist Wunschgedanke. Die KK will dort nichts einsparen, weil das bedeuten wuerde das man nicht ueber jeden Fall so gut es geht streiten kann bzw.versuchen kann eben nicht mehr zahlen zu muessen.
Hz 125 250 500 750 1000 1500 2000 3000 4000 6000 8000
dbR 20_25_35_60__60__60__60__50_25___5__15
dbL 10_10_10_10___5___5___5___5___5___5__15
↑  ↓

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