#21 31.12.2017, 20:30
Kaja Abwesend
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Beiträge: 628


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo Gewichtl,

dein Beitrag erinnert mich ganz dunkel an eine Ansicht der DRV vor vielen Jahren, wonach wirklich keine weiteren Leistungen mehr zu erbringen waren, weil jetzt ja die KK für die vollumfängliche Finanzierung zuständig sei. Davon ist aber die DRV schon seit langem abgerückt. Warum springst du JETZT auf diesen Zug auf?

Ob im konkreten Einzelfall durch die KK ein vollständiger Funktionsausgleich erfolgte oder noch "Platz" für eine Leistung der DRV bleibt, ist eine Tatsachen-, aber keine Rechtsfrage. Rechtlich besteht weiterhin ein Anspruch gegen die DRV (oder einen anderen Leistungsträger der Teilhabe am Arbeitsleben) zum Ausgleich des berufsbedingten Mehrbedarfs, wenn dieser vorliegt und nachgewiesen wurde.

Viele Grüße
Kaja mit Sohn (hochgradige Schwerhörigkeit bds.)
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#22 01.01.2018, 03:44
Faber
Gast


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
moin Kaja,
du fragst, warum ICH mich hier so engagiere und vermittelst dabei den Eindruck als würde ich "einem längst abgefahrenen Zug hinterherlaufen".
das will ich dir gern erklären.
ich finde, dass die meisten HörHilfeBedürftigen auch Beitragszahler der Kassen sind und somit - bzgl. Hörsystemversorgung - die "Nachfrageseite" und "Zechezahler" sind, so oder so (entweder als Direktaufzahler - oder als INdirektdraufzahler über Beitragssatz).
deshalb finde ich, dass, wenn die Nachfrageseite (z.B. vdek) mit der Anbieterseite (z.B. biha) ziemlich eindeutige Verträge vereinbart, welche Leistungen zu erbringen sind, dass dann wenig bis kein Spielraum für die Anbieterseite (HörgeräteIndustrie und Vertrieb) mehr besteht, hier die zu Versorgenden zu instrumentalisieren um weitere "Draufsattelungsforderungen" an die (eigene) Nachfragerseite (hier Rentenversicherung) zu formulieren; eben WEIL die Verträge - seit 2013 - diesen Spielraum NICHT mehr hergeben.
meine Meinung Smiling
LG
Gewichtl
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#23 01.01.2018, 10:02
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo!

Die KK übernimmt keine Mehrkosten.
Die RV zahlt entsprechende Zuschüsse zu Hörgeräten und Zubehör, wenn das beruflich nötig ist.
Dazu stellt man einen Antrag bei der RV.
Ein entsprechender Bericht/attest (mit Befund) vom HNO muss dem beigelegt werden, da auch von dem entsprechend attestiert werden muss das z.B. Bluetooth etc. beruflich nötig ist. Das trifft z.B. auf Leute zu die beruflich viel telefonieren müssen.
Weiterhin müssen einige Formulare (Fragen zum Arbeitsplatz, etc.) ausgefüllt werden, dabei kann man sich Hilfe von Integrationsdienst des Arbeitgebers holen.

Ich habe das Ganze 2017 ja grade durch und für Hörgeräte, als auch Zubehör einen Zuschuss von der RV bekommen.
Dabei ist völlig egal ob es zuzahlungsfreie Geräte sind, oder welche mit Zuzahlung sind.

Entsprechende Anträge an die RV kann man auch für anderes Hilfsmittel (z.B. elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch bei Rückenkranken, ...) stellen.

Gruß
sven
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#24 01.01.2018, 13:28
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Nichts begriffen?
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#25 19.03.2018, 22:28
Schwabenpanda Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo Zusammen,

da meine bisherigen Hörgeräte den Geist aufgegeben haben und das ein halbes Jahr vor dem ursprünglichen Termin für neue Geräte durch die Krankenkasse (6 Jahre), stellte ich bei der Krankenkasse einen Antrag für neue Hörsysteme, der dann auch nach langen hin und her bewilligt wurde. Dies war letztes Jahr im August. Gleichzeitig habe ich bei meinem Hörgeräteakustiker begonnen neue Geräte zu testen. Zunächst Geräte die , die Krankenkasse ohne Widerspruch begleicht bin aber mit diesen Geräten nicht klar gekommen, egal von welchen Hersteller. Habe dann eine Preisklasse höher (ca. 2.000,00 € mehr für beide Ohren) gewählt. dabei habe ich einen Hersteller gefunden mit dem ich fast alles verstehe. Da ich im Beruf bei der Endabnahme von Geräten auf die Hörgeräte angewiesen bin, habe ich bei der Krankenkasse den Antrag auf volle Kostenübernahme der Hörsysteme gestellt. Diese hat den Antrag abgelehnt und mir mitgeteilt das sie den Antrag an die Rentenversicherung weiter geleitet hat. Die Rentenversicherung hat mir letzte Woche mitgeteilt das sie die die Zuzahlung übernehmen. An diesser Stelle darf ich mich bei Amplifon Giengen recht Herzlich Bedanken da sie so die Prozedur mitgemacht haben. Das soll keine Werbung sein habe auch schon schlechte Erfahrung mit dem Akustiker gemacht.
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#26 20.03.2018, 08:40
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo!

@schwabenpanda:
Prima, das ist doch mal eine gute Nachricht.

Übrigens: Wenn die Geräte nach 5 1/2 Jahren defekt sind, also ein halbes Jahr bevor die KK den Zuschuss für neue Geräte zahlt, muss man nicht extra einen Antrag stellen. Das ist nur unnötiger Aufwand und Papierkram.

1/2 Jahre kann man überbrücken mit dem Testen neuer HGs.
Findet man sehr schnell die passenden neuen HGs, ist das auch kein Problem.
Man behält einfach die Kommissionsgeräte. Selbst wenn der Kommissionszeitraum nicht ausreicht, bestellt der Akustiker neue Kommissionsgeräte und man tauscht einfach. So kann man eine absehbare Zeit (1/2 Jahr) einfach überbrücken.
Wenn man dann die Zeit rum hat werden neue Geräte bestellt, man gibt die Kommissionsgeräte zurück und fertig.

Ich hatte das auch mal und er Akustiker bot mir sofort das eben beschriebene an. Alles völlig kostenlos. Ganz normale Serviceleistung.

Es tut dem Akustiker nicht weh und Kosten hat er auch nicht, aber er verkauft ein Hörsystem.

Das Kassengeräte i.d.R. nicht viel taugen sehe ich auch so.
Meine über 20 Jahre lange HG Erfahrung hat gezeigt, das HGs je teurer sie sind je besser kann man damit hören.
Der Preis kommt halt nicht von irgendwo her.

Es gibt aber auch Leute, die mit der Grundversorgung durch die KK, also Zuzahlungsfrei, zurecht kommen. Es kommt eben immer auf den Hörverlust an.

Gruß
sven
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#27 20.03.2018, 08:48
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hier meine Sichweise:

Zitat von svenyeng:
Das Kassengeräte i.d.R. nicht viel taugen sehe ich auch so.
Meine über 20 Jahre lange HG Erfahrung hat gezeigt, das HGs je teurer sie sind je besser kann man damit hören.
Der Preis kommt halt nicht von irgendwo her.

Das "bestmögliche Hören ist Kassenleistung". Wenn der Akustiker mehr dafür verlangt, hält er sich nicht an die Vetrträge.

Ausserdem kosten so genannte Spitzengeräte so um die eur 200.- (nur die Hardware); dort, wo der Markt spielt. In Deutschland allerdings kann man beliebig hohe Preise verlangen, nicht zuletzt, da die Kunden völlig uninformiert sind (sieht man ja auch hier).


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#28 20.03.2018, 09:12
Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hmmm, soweit ich weiß ist DE eines der wenigen Länder welches ohne Versorgunszentren auskommt und einen freien Akustikermarkt hat.

Bestmögliches Hören..... Äh ja, bestmögliches Verstehen war doch hier von einem ehemaligen User das Auf und Nieder aufgrund falscher Auslegung des Textes bzgl.der Versorgung.
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#29 20.03.2018, 09:35
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo!

@fast-food:
Das hatten wir mit Gewichtl x-fach diskutiert.
Die KK zahlt einen festen Zuschuss und das wars.
Geht auch nicht anders, denn sonst wären alle HGs, egal wie teuer zuzahlungsfrei. Bestmögliches Verstehen haben alle Menschen mit den teuersten Geräten.

Zeigt mir bitte einen Akustiker (bitte mit Belegen nachweisen) der mir die Resound Linx 3D ohne Zuzahlung gibt. Damit habe ich bestmögliches verstehen.

Gewichtl hatte ich mehrfach drum gebeten, aber es passierte nichts, was mich nicht wundert. Man wird keinen Akustiker finden der dann macht.
Unter EK kann niemand irgendwelche Waren verkaufen.
Die KK müsste die Kosten komplett übernehmen, aber das tut sie nicht.
Die Kassenleistung hat einen Fixbetrag und das wars.
In speziellen Fällen (Powergeräte usw.) kann man einen Antrag stellen.
Das sind aber Sonderfälle die die KK im einzelnen entscheidet.

Gruß
sven
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#30 20.03.2018, 10:14
uninteressant Abwesend
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Dabei seit: 20.01.2018
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Resound Linx 3D geht schon deswegen nicht weil es eben auch Bluetooth bietet, was eher also ein Feature-Hörgerät ist. Und die gibts nicht zuzahlungsfrei. Was ich auch richtig finde.

Deswegen war dies grad ein schlechtes Beispiel.
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#31 20.03.2018, 10:31
Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Okay, das seh ich ein, uninteressant, welches HG sollte dann die Grundlage der Diskussion bieten? Da bist Du durch Deine Suche doch bewanderter als viele User hier.
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#32 20.03.2018, 10:41
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Also die Praxiserfahrung zeigt folgendes:

Kunde A, zuzahlungsfreies Gerät angepasst: "Ooooh super, ich höre alles! Das nehm ich!"

Kunde B, zuzahlungsfreies Gerät angepasst: "Ooooh, ich höre alles, ist mir aber zu viel! Haben Sie nicht was besseres?" -- Zuzahlungsgerät angepasst: "Ooooh schön, ich höre alles und es klingt super, das nehm ich!"

Die "teuren" Kinderlitzchen in den Hörgeräten sind doch keine Placebosteller... die Features sind wirklich und sie machen das Hören (für den, der's braucht) wirklich angenehmer.

Kann man mit Autos vergleichen. Der billigste Dacia Logan in Mindestausstattung bringt mich und mein Gepäck genau so von A nach B wie die teure E-Klasse mit allen Extras. Aber hmmm... Sitzheizung, Tempomat, Navi, Klimaautomatik... das brauche ich schon, das kostet eben extra!
Allons-y!
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#33 20.03.2018, 10:47
Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Jahaaaaa und das ist genau der Drops, den vereinzelte User partout nicht lutschen wollen, Ohrenklempner 😉
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#34 20.03.2018, 10:53
uninteressant Abwesend
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Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 755


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von rabenschwinge:
Okay, das seh ich ein, uninteressant, welches HG sollte dann die Grundlage der Diskussion bieten? Da bist Du durch Deine Suche doch bewanderter als viele User hier.

Ich kann dir lediglich sagen, welche Feature-Hörgeräte NICHT zuzahlungsfrei sind, da ich mich ausschliesslich für Feature-Hörgeräte interessiere. Die traditionellen "dummen" Hörgeräte interessieren mich nicht, da sie für mich nicht die Höhe der Technik darstellen. Ich will die Mercedes S-Klasse, nicht den VW Golf.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 20.03.2018, 10:54 von uninteressant. ↑  ↓

#35 20.03.2018, 11:07
svenyeng Abwesend
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Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.248


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo!

@all und uninteressant:
Aber fast-food behauptet doch das die KK bestmöglichstes Verstehen bezahlt.
Wenn ich das aber doch mit den Linx 3D habe?

Das Problem ist ja, das bestmöglichstes Verstehen weit ausgedehnt und ausgelegt werden kann.

Man kann es z.B. so formulieren:
Mit der Summe X von der KK hast Du eine Auswahl von 10 Geräten und aus denen darfst Du Dir das aussuchen welches Dir bestmöglichstes Verstehen ermöglicht. Möchtest Du ein Gerät das teurer ist, musst Du die Differenz aus eigner Tasche zahlen.

Damit ermöglicht die KK bestmöglichstes Verstehen mit dem festgelegtem Zuschuss. Also alles in trockenen Tüchern.

BT übrigens sehe ich mit dem Stand heutiger Technik als Standard an.

Ich bin nach wie vor dafür das die KK ganz klar und deutlich festlegt welche HGs man zuzahlungsfrei bekommt. Und zwar in der Form das die KK bei allen Herstellern sagt Model x, y, ... sind zuzahlungsfrei.
Und die muss auch jeder Akustiker dann zuzahlungsfrei bieten.
Dann gibt es keinerlei Diskussion mehr, jeder weiß wo an er ist und was er zuzahlungsfrei bekommt. Damit ist eine Grundversorgung gewährleistet.
So wie es derzeit ist, ist es schwammig.

Ich sage ja auch nicht das man mit zuzahlungsfreien Geräten nicht hören kann.
Fakt ist aber, das das Hören mit teuren Geräten sehr viel besser ist.
Zum bestmöglichen Hören gehört für mich auch ein Klangbild so natürlich wie möglich.

@ohrenklempner:
Dein Beispiel mit Kunde A und B zeigt doch ganz klar wie individuell das alles ist.
Das mit dem Auto ist grundlegend richtig.
Nur finde ich den Vergleich nicht so ganz passend.
Wenn ich einen PKW mit Klimaanlage kaufe, stimme ich zu, das ist Luxus und nicht zwingend nötig. Navi ist bei PKWs mittlerweile auch schon Standard.
Die Händler haben meistens Probleme PKWs ohne zu verkaufen.
Bluetooth bei einem HG sehe ich mittlerweile als Standard an.
Das wird für bestmöglichstes Verstehen beim telefonieren mit dem Handy benötigt. Also müsste das Kassenleistung sein.

Gruß
Sven
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#36 20.03.2018, 11:15
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Wobei im Laufe der Zeit immer mehr Features in den Basis-Bereich durchsickern. Außerdem ist das Hilfsmittelverzeichnis schon ein paar Jahre nicht mehr überarbeitet worde. Ich gehe davon aus, dass die Mindestanforderungen mittelfristig noch einmal steigen.
Wenn man mal guckt... Hansaton Flow 2, zuzahlungsfrei, hat Impulsschallmanagement und Mikrofonautomatik; Bernafon Nevara hat Mikrofonautomatik und Funkanbindung; Beinahe alle aktuellen Basisgeräte haben schon mehr als vier Kanäle. Man mag's nicht glauben, aber die Hersteller liefern sich auch im unteren Preissegment einen Wettbewerb.
Allons-y!
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#37 20.03.2018, 11:32
Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Einwand Euer Ehren : Was ist denn der natürliche Klang? Bei nicht wenigen verabschiedet sich ein Frequenzbereich und unser Klanggedächtnis ist sehr miserabel. Natürlicher Klang kann da auch gewohnter Klang bedeuten.
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#38 20.03.2018, 11:57
Dani! Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von fast-foot:
Ausserdem kosten so genannte Spitzengeräte so um die eur 200.- (nur die Hardware); dort, wo der Markt spielt.
Diese Aussage ist und bleibt falsch, auch wenn das noch so oft wiederholt wird.
Andernfalls müsste man behaupten, dass Elkos (in Netzteiltrafos z.B.) nur ein Bruchteil eines Cents kosten und jeder in Deutschland auch nur einen Bruchteil eines Cents zu bezahlen bräuchte, auch wenn er nur genau 1 einzigen Elko kauft. In GROẞEN Massen ist das pro Stück richtig, Einzelstücke gibt's nirgends zu diesem Preis, nicht annähernd. Das sind immer mehrfache Vielfache.
R+L: 125Hz/10dB 250Hz/20dB 500Hz/35dB 1k/80dB 2k/90dB >=3k/--
Seit 2018: Phonak Naida B70-SP
Über mich
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#39 20.03.2018, 12:20
Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Genau Dani, um es exakt zu formulieren : Mengenrabatt. Je größer die Stückzahl der abgenommenen Ware, desto niedriger der Stückpreis
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#40 20.03.2018, 12:30
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Auf ein einzelnes Gerät runtergerechnet sind die Materialkosten wirklich sehr gering. Aber leider könnte hier in D kein Hörgerätehersteller alleine überleben, wenn er seine besten Geräte verramschen würde. Um Geräte zu diesem Preis anzubieten, müsste komplett auf Service, Außendienst, Forschung, Marketing usw. verzichtet werden. Und das funktioniert in einer Marktwirtschaft nicht. Aus diesem Grund hat beispielsweise die GN-Gruppe neben ReSound noch Interton als Marke. Interton poliert die ältere (aber durchaus sehr gute) Technik von Resound auf, schreibt "Interton" aufs Gehäuse und verkauft sie sehr günstig. Das funktioniert auch nur, weil die GN-Gruppe dahintersteckt, die mit Interton das "Gut-und-Günstig"-Marktsegment bedient.
Allons-y!
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