#41 20.03.2018, 11:42
uninteressant Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 755


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von svenyeng:
Hallo!

@all und uninteressant:
Aber fast-food behauptet doch das die KK bestmöglichstes Verstehen bezahlt.
Wenn ich das aber doch mit den Linx 3D habe?

Das Problem ist ja, das bestmöglichstes Verstehen weit ausgedehnt und ausgelegt werden kann.

Hier leider nicht. Bluetooth darfst du nicht zuzahlungsfrei haben. Du darfst, wenn du zuzahlungsfreie Hörgeräte willst, einfach kein Bluetooth-Hörgerät haben, egal wie gut es ist. Punkt.
↑  ↓

#42 20.03.2018, 11:45
uninteressant Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 755


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
BTW: Für den Endkunden gibt es keinerlei Anspruch, einen Mengenrabatt eines Zwischenhändlers zu verlangen, ausser dieser tut es selbst (weil er Kosten trägt, wie z.b. Krankenkassen).

Für den Endkunden gilt immer Einzelpreis.
↑  ↓

#43 20.03.2018, 12:37
svenyeng Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.414


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo!

@uninteressant:
Zitat:
Bluetooth darfst du nicht zuzahlungsfrei haben.

Wo bitte steht das? Hast Du dazu was schriftliches?
Wenn der Akustiker ein HG mit BT verkauft, bei dem er mit der Summe die die KK zahlt hin kommt ist das doch ok.
Das generell kein BT in zuzahlungsfreien Geräten sein darf stimmt meiner Meinung nach nicht.

Aber das ist wieder so ein Punkt.
Warum bitte können die KKs nicht einfach genau festlegen welche Features HGs ohne Zuzahlung enthalten sein müssen.
Da hätte einen großen Vorteil. Wenn die KKs festlegen das BT immer sein muss, müssen die Hersteller das in die Geräte einbauen die zuzahlungsfrei erhältlich sind.
Diese Geräte sollte man dann Kassengeräte nennen.
Jeder Hersteller muss dann 1 Kassengerät anbieten.
Alles was dann besser ist kostet eben eine Zuzahlung.

Gruß
sven
↑  ↓

#44 20.03.2018, 12:54
Ohrenklempner Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.02.2015
Beiträge: 2.159


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von svenyeng:

Warum bitte können die KKs nicht einfach genau festlegen welche Features HGs ohne Zuzahlung enthalten sein müssen.

Das ist doch festgelegt. 4-kanalig, Störschall- und Rückkopplungsunterdrückung, 3 Hörprogramme, zwei Mikrofone. Ohne diese Features kommt kein Hörgerät in den Hilfsmittelkatalog. Wink

Das mit dem "Bluetooth-Hörgeräte darfst du nicht zuzahlungsfrei bekommen" stimmt so zwar nicht -- der Akustiker darf alles, was er will, zuzahlungsfrei verkaufen, aber wie du schon richtig sagst: Es ist die Frage, ob sich das rechnet. Derzeit rechnet sich das bei fast keinem bluetoothfähigen Hörgerät.
Allons-y!
↑  ↓

#45 20.03.2018, 12:58
uninteressant Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 755


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Umgekehrt - zeige mir einen Fall wo die KK verpflichtet wurde dies zu zahlen. ;-)
↑  ↓

#46 20.03.2018, 15:30
waswie Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.01.2018
Beiträge: 330


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
BTW - nach eigenen Angaben in einem anderen Forum bekommt G***** nun von seinem Akustiker ein "Audioservice Mood 6 G4" u.a. mit 8 einstellbaren Kanälen (also über der Mindestforderung der Krankenkassen).

Wenn ich mich richtig erinnere lagen seine ursprünglichen Erwartungen zwar etwas höher, aber immerhin ein Verhandlungserfolg ;-)
LG, Dieter
↑  ↓

#47 20.03.2018, 16:30
MatthiasM Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 08.02.2018
Beiträge: 25


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von uninteressant:


Du darfst, wenn du zuzahlungsfreie Hörgeräte willst, einfach kein Bluetooth-Hörgerät haben, egal wie gut es ist. Punkt.
Irgendwie laeuft es ja doch immer wieder auf die Schiene: der Akustiker / Hoergeraetehersteller hintergeht mich / uns!

Mein Ansatz ist da eher pragmatisch und basiert darauf, dass unsere Marktwirtschaft zwar "sozial" aber immer noch kapitalistisch ist.

Der tatsaechliche Herstellungswert, auch wenn man die Entwicklungskosten mit einbezieht, ist bei Hoergeraeten eher gering, aber Marketing und Handel wollen auch bezahlt werden.
Der Hoergeraeteakustiker will wahrscheinlich am Ende des Monats auch noch Geld uebrig haben und muss seine Angestellten, Ladenmiete, Steuerberater, Messgeraete.... bezahlen. Dazu muss er ein Kassen Geraet auch noch 6 Jahre in Schuss halten.

Da sind die knapp 700 Euronen fuer ein Geraet nicht sehr grosszuegig! Geld verdient er mit den zuzahlungspflichtigen Geraeten. Die wiederum muessen sich von den einfacheren ja irgendwie unterscheiden.
Dazu faellt mir mein letztes MRT ein. Als auf meine Bedenken, dass die gemachten Bilder ausreichen seien, antwortete der Professor (!) : Na, dann kommen sie halt nochmal.
Ich fragte ob so eine Untersuchung nicht unglaublich teuer waere, weil ich mich mit so einer Technik ein wenig auskenne und die hohen Betriebskosten kenne. Da sagte er, der Aufwand wird bei Kassenpatienten mit etwas mehr als 50 Euro pro Quartal verguetet. Sie sind hier nur Fuellmaterial, damit die Maschiene nicht ungenutzt rumsteht, denn da ist sie auch kaum billiger!
(Privatpatienten zahlen etwa das zehnfache, wie ich von einem so versicherten Freund weis)

So wird es bei den Hoergeraeten auch ein wenig sein, Bluetooth wird Kassenleistung wenn es Ersatzfeatures gibt, die die Geraete ueber diese hinaushebt oder ein Hersteller ausschert um am Markt besser da zu stehen.
Aus meiner Branche kenne ich es sogar, dass gleiche Geraete unterschiedliche Eigenschaften haben weil einige deaktiviert wurden. Da ist das niedrigpreisige Geraet keinen Cent billiger in der Herstellung Wink Das ist Marktwirtschaft!
Ich finde das auch akzeptabel, so lange der Aku fair und ehrlich beraet. Das dieses nicht immer so ist, findet man in allen Branchen und man kann sich nur dagegen wehren wenn man versucht ein informierter Kunde zu sein. Dazu traegt auch dieses Forum bei Grinning .
Ach ja: Ich denke, dass informierte Kunden, die sich fair beraten fuehlen, auch eher diesen Akustiker zum Kauf eines hoeherpreisigen Geraetes auswaehlen.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 20.03.2018, 17:38 von MatthiasM. ↑  ↓

#48 20.03.2018, 17:50
Ohrenklempner Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.02.2015
Beiträge: 2.159


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von MatthiasM:

Aus meiner Branche kenne ich es sogar, dass gleiche Geraete unterschiedliche Eigenschaften haben weil einige deaktiviert wurden. Da ist das niedrigpreisige Geraet keinen Cent billiger in der Herstellung Wink Das ist Marktwirtschaft!

Das ist bei Hörgeräten nicht anders. Unitron geht mit seinen Flex-Trial-Geräten auch ganz offen damit um. Dem Kunden wird das Gerät in seiner Wunschkonfiguration angepasst, und wenn es ihm gefällt, kann er das Gerät am Ohr behalten und zahlt dann je nach Ausstattungsvariante sehr viel oder sehr wenig Geld dafür. Ich find das jetzt auch nicht besonders schlimm oder seltsam. Es ist eben so. Fünf verschiedene Chips in bestimmten Stückzahlen zu produzieren ist eben viel teurer als nur einen Chip zu produzieren und einige davon je nach Bedarf in der Leistung zu beschneiden. Der Endkunde zahlt ja letztlich nicht für einen Chip am Ohr sondern für die Features.
Allons-y!
↑  ↓

#49 21.03.2018, 09:01
MatthiasM Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 08.02.2018
Beiträge: 25


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von Ohrenklempner:
Ich find das jetzt auch nicht besonders schlimm oder seltsam. Es ist eben so.
Das sehe ich auch so, aber einigen scheint das schwer zu fallen sich damit abzufinden.
Bei den Absurditaeten unseres Gesundheitssystems faellt mir das auch schwerer. Das ist aber nicht durch die Akustikerbranche verursacht.
Ich finde es schon schwer verstaendlich wenn jemand, wie ich, der auch ohne Hörhilfe noch am Leben teilnehmen kann, den gleichen Betrag pro Ohr erstattet bekommt, wie jemand der fast taub ist.
Aber auch damit muss man zurechtkommen. Man kann dazu zwar hier einen Meinungsaustausch betreiben, aber nichts daran aendern.

Aber zum Thema: Grundsaetzlich hat ja auch der Arbeitgeber ein Interesse an einem uneingeschraenkt leistungsfaehigen Arbeitnehmer. Meiner wuerde sich zB an Mehrkosten beteiligen, sofern sie fuer meinen Job unabdingbar waeren.
↑  ↓

#50 21.03.2018, 09:09
uninteressant Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 755


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von MatthiasM:
Aber zum Thema: Grundsaetzlich hat ja auch der Arbeitgeber ein Interesse an einem uneingeschraenkt leistungsfaehigen Arbeitnehmer. Meiner wuerde sich zB an Mehrkosten beteiligen, sofern sie fuer meinen Job unabdingbar waeren.

In einem Aktienunternehmen ist das eine romantische Illusion.

Wäre ich Firmeninhaber, ich würde das nicht zahlen. Wieso? Weil dann jeder ankommt mit seinen Wehwehchen und will einen Spezialstuhl, einen Lift-Schreibtisch, eine Lesebrille..... Bei mir gilt - jeder soll seinen fairen Lohn und einen Standard-Arbeitsplatz bekommen, für den Rest ist jeder selbst zuständig. Will jemand einen Lift-Schreibtisch kann er ihn gerne bei den zuständigen Behörden beantragen. Will jemand neue Hörgeräte? Krankenkasse und Rentenversicherung zahlen. Als Firmeninhaber bin ich nicht verpflichtet die Bequemlichkeit der Mitarbeiter zu finanzieren.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 21.03.2018, 09:14 von uninteressant. ↑  ↓

#51 21.03.2018, 09:44
MatthiasM Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 08.02.2018
Beiträge: 25


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von uninteressant:
Als Firmeninhaber bin ich nicht verpflichtet die Bequemlichkeit der Mitarbeiter zu finanzieren.
Ich hatte den Eindruck, die meisten Mitforisten sind nicht aus "Bequemlichkeiten" hier.
Es gibt durchaus Firmen die versuchen so ihre Produktivitaet zu erhoehen. Und gerade eine Hoerbeeintraechtigung kann diese erheblich reduzieren, das wuerde ich mal nicht unter "Wehwechen" einsortieren.
Von einem Verwandten, der mal bei DuPont beschaeftigt war, weis ich das dort sehr darauf eingegangen wurde. Ich hatte ihm schon vor Jahrzehnten erzaehlt, dass ich immer eine Warnweste im Fahrzeug habe. Das hat er als Verbesserungsvorschlag eingereicht und allen Mitarbeitern wurde fuer ihr privates Fahrzeug eine solche gestellt.
Welche Firmenphilosopie die Erfolgreichere ist, hangt vielleicht auch von der Branche ab. Ich zumindestens fuehle mich mehr mit einem Betrieb verbunden der sich auch um mich kuemmert.

Ich denke es schadet auf jeden Fall nicht sich bei seinem Arbeitgeber darueber zu informieren. Zumindestens wenn man ein geschaetzter Mitarbeiter ist, hat er so die Moeglichkeit einem Mitarbeiter recht preiswert an sich zu binden.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 21.03.2018, 09:54 von MatthiasM. ↑  ↓

#52 21.03.2018, 10:01
waswie Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.01.2018
Beiträge: 330


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Es ist leider so, wie uninteressant schreibt :-)

Nicht generell aber zunehmend und immer mehr in diese Richtung.

Dies ist aber keine Exklusiveinstellung eines Aktienunternehmens, in vielen Unternehmen und Kleinbetrieben setzt sich diese Denke ebenfalls durch.

Aber mit Jammern kann man dies nicht ändern - höchstens für sich mit der Auswahl des Arbeitsplatzes.

BTW: Wenn Unternehmen absolute Loyalität von ihren Arbeitnehmern erwarten, dann sollte der Arbeitnehmer auch eine solche von seinem Arbeitgeber erwarten (nicht nur eine gute Bezahlung).
LG, Dieter
↑  ↓

#53 21.03.2018, 10:26
svenyeng Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.414


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo!

Also das ein Arbeitgeber einen Zuschuss zu einem HG bezahlt ist sicherlich eine Traumvorstellung. Dafür sind, wie uninteressant schon schrieb, die KKs und die RVs zuständig. Die KK zahlt ja eh und bei der RV kann man einen Zuschuss beantragen, denn die sind interessiert daran, das der Arbeitsplatz erhalten bleibt, denn Frührente usw. usf. sind hohe Kosten für die RV.
Genauso ist es mit höhenverstellbaren Schreibtischen etc.

Der Arbeitgeber sollte aber für Hörgeschädigte Headsets anschaffen usw.
Headset sind auch für nicht Hörgeschädigte sinnvoll.

Fakt ist aber, wenn der Arbeitgeber gibt, geben auch die Mitarbeiter. Das ist ein gegenseitiges nehmen und geben. Leider haben das die meisten Arbeitgeber nicht begriffen.
Ist der Arbeitnehmer gut ausgestattet, hat gewisse Freiheiten, wird vernünftig bezahlt, ... dann ist er motiviert.
Wird nur Druck gemacht und immer nur genommen und verlangt vom Arbeitnehmer, dann macht dieser nur noch Dienst nach Vorschrift.
Oft sind es schon die kleinen Gesten, die viel ausmachen. Ein Tafel Schokolade zum Geburtstag und/oder ein wenig Flexibilität bei der Arbeitszeiten.
Unterm Strich profitieren alle davon.

Gruß
sven
↑  ↓

#54 21.03.2018, 10:53
uninteressant Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 755


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von waswie:

BTW: Wenn Unternehmen absolute Loyalität von ihren Arbeitnehmern erwarten, dann sollte der Arbeitnehmer auch eine solche von seinem Arbeitgeber erwarten (nicht nur eine gute Bezahlung).

Ich bin da sehr kapitalistisch. Für mich zählt am Ende der Lohn als Opportunitätskosten. Je schlechter der Job, desto höher meine Opportunitätskosten.
↑  ↓

#55 21.03.2018, 11:24
svenyeng Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.414


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hallo!

@uninteressant:
Geld alleine macht nicht glücklich.
Was bringt Dir ein fettes Gehalt, wenn Du jeden Tag gefrustet zur Arbeit gehst?
Ehrlich gesagt sind mir da ein paar Euro wenig, aber das Arbeitsklima ist gut und ich gehe gerne zur Arbeit.

Gruß
sven
↑  ↓

#56 21.03.2018, 11:25
Dani! Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 09.03.2012
Beiträge: 808


1  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von waswie:
BTW: Wenn Unternehmen absolute Loyalität von ihren Arbeitnehmern erwarten, dann sollte der Arbeitnehmer auch eine solche von seinem Arbeitgeber erwarten (nicht nur eine gute Bezahlung)
Wenn du wüsstest, was ich meinen Angestellten hinterherwerfe, nur damit sie sich nicht woanders umsehen. Es hängt halt von der Branche ab. Es gibt viele Programmierer. Es gibt aber verdammt nochmal nur wenige, die es auch wirklich können. Und die will ich behalten. Da sind die einmalig paar tausend Euro für gute Hörgeräte nebst Zusatzgeräte ein Witz.
Wäre jemand im Callcenter beschäftigt, der außer Bedienungsanleitungen vorlesen sonst nichts kann, dann geht's mir wie uninteressant: AN kann sich um seine Wehwehchen selbst kümmern. Weil DER ist leicht ersetzbar.
VG Dominik
R+L: 125Hz/10dB 250Hz/20dB 500Hz/35dB 1k/80dB 2k/90dB >=3k/--
Seit 2018: Phonak Naida B70-SP
↑  ↓

#57 21.03.2018, 12:22
MatthiasM Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 08.02.2018
Beiträge: 25


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Hier im Rhein-Main-Gebiet sind gute Techniker auch nicht im Ueberfluss vorhanden. Und wenn man zB ein hochwertiges Geraet verkauft hat, ist es vielleicht nicht so ein guter Plan, dem qualifizierten Techniker mit Hoerproblemen nicht zu einer sehr guten Hoerhilfe zu verhelfen.
Jemand der sehr haeufig nachfragen muss und vielleicht relevante Dinge verpasst, koennte beim Kunden den Eindruck hinterlassen, das Geraet wird durch jemand mit einer verminderten Auffassungsgabe gewartet.
↑  ↓

#58 21.03.2018, 12:49
uninteressant Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 755


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von svenyeng:
Hallo!

@uninteressant:
Geld alleine macht nicht glücklich.
Was bringt Dir ein fettes Gehalt, wenn Du jeden Tag gefrustet zur Arbeit gehst?
Ehrlich gesagt sind mir da ein paar Euro wenig, aber das Arbeitsklima ist gut und ich gehe gerne zur Arbeit.

Gruß
sven

Opportunitätskosten. Meine Unzufriedenheit hat seinen Preis. Für 1 Mio im Jahr gehe ich gerne jeden Tag unzufrieden nach Hause. Weil dann ist es mir auch egal ob ich gefeuert werde oder net. Nach der Arbeit ist Freizeit - und ich kann da sehr gut den Hebel umswitchen. Habe ich in meinem ersten Job lernen müssen (und auch getan).
↑  ↓

#59 21.03.2018, 12:52
uninteressant Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 755


Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von Dani!:
[quote=waswie]Es gibt aber verdammt nochmal nur wenige, die es auch wirklich können. Und die will ich behalten. Da sind die einmalig paar tausend Euro für gute Hörgeräte nebst Zusatzgeräte ein Witz.

Die fragen dich aber nicht nach ein paar Tausend für Hörgeräte alle sechs Jahre. Die Fragen nach paar Tausend mehr pro Jahr, von denen sie dann alle 6 Jahre neue Hörgeräte zahlen. ;-)
↑  ↓

#60 21.03.2018, 13:03
Ohrenklempner Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.02.2015
Beiträge: 2.159


1  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: Berufsbedingter Mehrbedarf
Zitat von MatthiasM:

Ich finde es schon schwer verstaendlich wenn jemand, wie ich, der auch ohne Hörhilfe noch am Leben teilnehmen kann, den gleichen Betrag pro Ohr erstattet bekommt, wie jemand der fast taub ist.

Wer fast taub ist, bekommt mehr. Dann gelten die Regelsätze für ne WHO4-Versorgung, und die sind pro Ohr etwa 150,- Euro höher als bei "normalen" Schwerhörigen.
Allons-y!
↑  ↓

Seiten (5): 1, 2, 3, 4, 5

Interessantes für Gäste und User ohne Beitrag in den letzten 100 Tagen ...



Alle Zeitangaben in GMT +01:00. Aktuelle Uhrzeit: 19:58.