#61 23.02.2018, 18:57
Faber
Gast


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
vom User gelöscht, wegen zu geringem Interesse
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 24.02.2018, 00:12 von Gewichtl. ↑  ↓

#62 24.02.2018, 00:24
Faber
Gast


1  Bewertung/en: 0 Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
moin,
da das Interesse an meinem "öffentlichen Selbstversuch" derart gering ist, dass es mein Risiko eigener Nachteile - gerade wegen dieser "Öffentlichkeitsarbeit" - nicht rechtfertigt (verunmöglicht eine "leise Lösung"), stelle ich hier keine weiteren Ergebnisse zu dieser Thematik mehr ein.
Jeder möge für sich selbst prüfen, ob er den im Post #54 beschriebenen Weg für sich als angemessen ansieht und ausprobieren mag Smiling
LG
Gewichtl
↑  ↓

#63 24.02.2018, 00:30
Faber
Gast


1  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Zitat von svenyeng:
Hallo!

@gewichtl:
Du hast in dem von akopti verlinktem Post ganz eindeutig und klar gschrieben das Fielmann Dir die Geräte aufpreisfrei gibt.
Dem scheint aber wohl nicht so zu sein.

Solltest Du das bei der KK durchbekommen, dann bitte hier einen Scan von der Bestätigung der KK. Das kann in dem Fall für viele nützlich sein, denn dann müssten alle KKs einen höheren Zuschuss zahlen.

Gruß
sven

moin svenyeng,
ich habe NICHT geschrieben, dass Fielmann mir Geräte gibt,
ich hatte geschrieben "...stehen zur aufpreisfreien Anpassung an" Smiling
LG
Gewichtl
↑  ↓

#64 24.02.2018, 06:48
waswie Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.01.2018
Beiträge: 330


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo Gewichtl,

du schreibst:
Zitat:
nun, jetzt steht Siemens Signia Pure 1 oder 2 px zur aufpreisfreien Anpassung an, nachdem ich die Hansaton Sound dankend ablehnte
Dies bedeutet, dass Fielmann dir die Signia Pure 1 oder 2 px aufpreisfrei anbieten, und nun eine Anpassung erfolgen soll.

Wenn du zweifelfrei schreiben wolltest, was du wirklich willst, hätte es in etwa so lauten müssen:
"Ich will mir nun die Signia Pure 1 oder 2 px anpassen lassen und sehen, wie ich diese aufpreisfrei bekommen kann."

Wenn du allerdings deine ursprüngliche Aussage als Kampfparole gekennzeichnet hättest, wäre er von mehr Forumsteilnehmern in deinem Sinne verstanden worden.

BTW: Wenn du willst, dass du von möglichst vielen Forumsteilnehmern verstanden wirst, dann lass bitte solche Satzkonstrukte sein:
Zitat:
da das Interesse an meinem "öffentlichen Selbstversuch" derart gering ist, dass es mein Risiko eigener Nachteile - gerade wegen dieser "Öffentlichkeitsarbeit" - nicht rechtfertigt (verunmöglicht eine "leise Lösung"), stelle ich hier keine weiteren Ergebnisse zu dieser Thematik mehr ein.

Hab Mut zur eindeutigen Sprache Wink
LG, Dieter
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#65 24.02.2018, 09:46
Faber
Gast


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Zitat von waswie:
Hallo Gewichtl,

BTW: Wenn du willst, dass du von möglichst vielen Forumsteilnehmern verstanden wirst, dann lass bitte solche Satzkonstrukte sein:
Zitat:
da das Interesse an meinem "öffentlichen Selbstversuch" derart gering ist, dass es mein Risiko eigener Nachteile - gerade wegen dieser "Öffentlichkeitsarbeit" - nicht rechtfertigt (verunmöglicht eine "leise Lösung"), stelle ich hier keine weiteren Ergebnisse zu dieser Thematik mehr ein.

Hab Mut zur eindeutigen Sprache Wink

moin,
ok, ich nehme mir ein Herz und habe den Mut:
ich formuliere um:
Ich mache mich hier nicht weiter zum Horst, indem ich "Perlen vor die Säue" werfe Smiling
LG
Gewichtl
↑  ↓

#66 24.02.2018, 11:04
waswie Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.01.2018
Beiträge: 330


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Du formulierst nicht um, du weichst aus.

Zitat von Gewichtl:

indem ich "Perlen vor die Säue" werfe Smiling
Soweit zur deiner Wertschätzung anderer Forumsteilnehmer.
LG, Dieter
↑  ↓

#67 24.02.2018, 11:16
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo waswie,

worum geht es Dir eigentlich? Möchtest Du von den Informationen von Gewichtl profitieren? Wenn ja, dann finde ich Dein Verhalten ehrlich gesagt ziemlich deplaziert (an Formulierungen, welche unwichtig sind für die Vorgehensweise von Gewichtl (und insbesonder in Bezug auf deren Resultat) herummäkeln).

Wenn nein, fände ich persönlich gut, wenn Du Dich etwas zurückhalten könntest, da ich nämlich, wie bereits erwähnt, gespannt darauf bin, was heraus kommen wird.

Dein Verhalten trägt also meiner Ansicht nach dazu bei, dass ich nicht von interessanten Informationen profitieren kann, und dass stört mich.

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#68 24.02.2018, 11:34
Faber
Gast


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
moin,
ganz kurz und wichtig:
die EIGENE sofortige Einsendung des Kostenvoranschlages (des individuell als günstigstmöglich und gleichzeitig bestmöglich geeignet erscheinenden Hörsystems) an die eigene Krankenkasse bewirkt, dass diese - als Vertragspartner - eingebunden ist und ab dem Moment Einfluss auf den Umgang mit mir - dem "zu Versorgenden" - durch den Hörakustiker nehmen kann und wird.
DAS ist die erforderliche Befreiung aus der sonstigen "Bittstellerposition" Smiling
LG
Gewichtl
↑  ↓

#69 24.02.2018, 11:36
waswie Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.01.2018
Beiträge: 330


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo fast-foot,

Zitat:

worum geht es Dir eigentlich?

lese was ich geschrieben habe, es geht mir um eine klare unmissverständliche Ausdrucksweise. Wenn Gewichtl missverstanden wird, liegt es nicht immer an den Anderen ;-)

Ich bin genauso gespannt darauf, was bei Gewichtl Geschichte herauskommt,
habe ich auch niemals etwas anders behauptet.
LG, Dieter
↑  ↓

#70 24.02.2018, 11:38
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo Gewichtl,

ich bedanke mich, wohl auch stellvertretend für viele stille Mitleser und bin gespannt, wie es weitergeht.

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
↑  ↓

#71 24.02.2018, 13:21
Faber
Gast


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Zitat von fast-foot:
Hallo Gewichtl,

ich bedanke mich, wohl auch stellvertretend für viele stille Mitleser und bin gespannt, wie es weitergeht.

Gruss fast-foot

DAS streichelt (m)ein Narzisstenego - danke sehr Smiling *breitgrins * Smiling
↑  ↓

#72 26.02.2018, 10:33
muggel Abwesend
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Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 680


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo,

ich habe zwei Tage lang überlegt, ob ich etwas schreiben soll oder nicht. Letztendlich schreibe ich doch.

Gewichtl, ich muss gestehen, dass du inzwischen sämtlichen Respekt bei mir verloren hast. Du behauptest, dass du "branchenübliches "Eindruck erwecken"" -- wobei ich mich frage, was für eine Branche Hörgeschädigte darstellen -- was jedoch letztendlich lügen ist:
1. Zuerst behauptest du, dass du mit einem Berater der TK Vis-A-Vis-Beratungsgespräch hattest, welcher zufällig Akustiker war und dir dort bereits mehrere aufpreisfreie Hörgeräte genannt hat. Später revidierst du diese Aussage und bestätigst meine Vermutung, dass dieses Gespräch ein Telefonat war (anderes hätte mich auch gewundert, denn du lebst nach eigener Angabe im Berliner Umkreis, während das Hilfsmittelzentrum für Hörhilfen der TK in Duisburg ansässig ist).
2. Du behauptest, dass die genannten Hörgeräte der TK zwar interessant klingen, aber das Fielmann von sich aus dir (noch bessere) Hörgeräte aufzahlungsfrei anbietet. Nun erfahren wir hier, dass dieses eben nicht der Fall ist, sondern dir diese nur gegen Aufpreis angeboten wurden
3. Ich habe von je her gesagt, dass man einen Antrag auf Einzelfallentscheidung bei der Krankenkasse stellen muss, wenn man aufpreisige Hörgeräte benötigt. Dies hast du stets mit den Worten entkräftet, dass du ja nicht der Versichertengemeinschaft "auf der Tasche liegen willst", sondern die Akustiker bitte diese Geräte zahlen müssten.. nicht die Krankenkasse. Nun lese ich hier, dass du einen Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt hast, damit du deine favorisierten Hörhilfen erhälst. Das Ganze sogar, nachdem du einer Person im Forum klar geraten hast, eben nicht so einen Antrag auf Einzelfallentscheidung zu stellen, sondern erneut vehement auf den Versorgungsvertrag zwischen Krankenkasse und Biha gepocht hast und gemeint hast, dass eine Anzeige gegen den Akustiker gemäß §127 SGB V genügen müsste. Weiterhin hast du behauptet, dass das DEIN Vorgehen ist.
4. Wie in Gerichtsverfahren und auch hier von verschiedenen Usern angesprochen zählt nicht dein "Gefühl", sondern vielmehr die vergleichende Messung verschiedener Hörsysteme. Hier hattest du geschrieben, dass das von dir favorisierte HG sogar schlechter abschließt als ein aufzahlungsfreies Hörgerät. Kannst du mir dann erklären, warum zu lasten der Versichertengesellschaft dir ein Hörsystem bezahlt werden sollte, mit denen du schlechter verstehst als mit den von dir favorisierten Geräten? WIe du schon immer geschrieben hast: es geht nicht um Komfort ("angenehmeres Hören"), sondern um TATSÄCHLICH (= nachweisbare!) Verbesserung.

Kurzum: du hast -- wie ich es bisher immer gesagt habe -- einen Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt. Dein Vorgehen hast du nicht angewendet. Bei den ganzen Postings scheinst du den Überblick über die Lügen -- ähm, sorry, das "Eindruck erwecken" -- verloren zu haben. Dieses führt dazu, dass man dich wirklich nicht Ernst nehmen kann, auch wenn dein Grundanliegen ("notwendige Hörgeräte müssen aufpreisfrei sein") sehr unterstützenswert ist.
Grüße,
Miriam
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 26.02.2018, 10:36 von muggel. ↑  ↓

#73 26.02.2018, 11:44
KatjaR Anwesend
Moderator
Dabei seit: 27.08.2012
Beiträge: 721


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Richtig Miriam, und dazu kommt ja noch dass Gewichtl selbst schrieb, dass dabei die Psychologie eine große Rolle spielen würde (teuer gleich gut). Dass dem so ist zeigen zahlreiche Untersuchungen jüngstens erst noch mit Wein. Für diesen Effekt sollte aber nicht die Solidargemeinschaft zahlen müssen, wenn die Hörtests diesen verzerrten Eindruck nicht belegen.
Langjährige CI-Trägerin (AB) "Nehmt nur mein Leben hin in Bausch und Bogen, wie ich´s führe; Andre verschlafen ihren Rausch, Meiner steht auf dem Papiere." Laughing
Johann Wolfgang von Goethe
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#74 26.02.2018, 11:52
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.248


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo!

Ich stimme muggel hier 100% zu!


Und was den Antrag auf Einzelfallentscheidung betrifft, das ist jedem sein gutes Recht. Ich gehe aber davon aus das die KK sich dagegen entscheidet.
Für sowas ist immer ein Attest von einem HNO nötig. Die KK zahlt im Einzelfall mehr für Powergeräte und ganz spezielles, wenn das medizinisch nötig ist.
Und das muss ein HNO mittels Attest ausführlich begründen.
Selbst dann wird i.d.R. noch ein unabhängiges Gutachten von der KK beauftragt.

Fakt ist das die gesetzliche KK einen Pauschalbetrag für HGs zahlt. Nicht mehr und nicht weniger. Was man zuzahlungsfrei bekommt muss man beim Akustiker erfragen, denn dieser kalkuliert die Preise und die können, wie wir alles wissen, von Akustiker zu Akustiker unterschiedlich sein.
Hier muss man ggf. auch verhandeln.

@gewichtl:
Und bevor Du wieder mit Deinen Verträgen zwischen KK und Akustiker ankommst und von wegen bestmögliches Verstehen.
Das bestmögliche verstehen bezieht auf den Zuschuss den die KK bezahlt.
Mit dem Zuschuss der KK von X Euro muss/soll der Akustiker Dir ermöglichen so gut wie möglich zu verstehen. Und da sind eben Grenzen, weil Geiz bei Dir eben geil ist.

Gruß
sven
↑  ↓

#75 26.02.2018, 13:12
muggel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 680


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo,

Zitat von svenyeng:

@gewichtl:
Und bevor Du wieder mit Deinen Verträgen zwischen KK und Akustiker ankommst und von wegen bestmögliches Verstehen.
Das bestmögliche verstehen bezieht auf den Zuschuss den die KK bezahlt.
Mit dem Zuschuss der KK von X Euro muss/soll der Akustiker Dir ermöglichen so gut wie möglich zu verstehen. Und da sind eben Grenzen, weil Geiz bei Dir eben geil ist.
das hier sehe ich persönlich etwas anders. Ein Hörgerät sollte die Behinderung bestmöglichst ausgleichen. Wenn dieses nur mit einem Gerät möglich ist, was nicht im Festbetrag der Krankenkasse liegt, dann muss die Kasse entsprechend ein Gerät bezahlen, was nicht zum Festbetrag erhältlich ist.
Hier ist es aber wichtig zu beweisen, dass eine Versorgung eben nicht zum Festbetrag möglich ist. Da genügt es nicht zu sagen "empfinde ich so", sondern muss medizinische Gründe, z.B. signifikant besseres Sprachverstehen, anführen und belegen können.

Grüße,
Miriam
↑  ↓

#76 26.02.2018, 13:20
Faber
Gast


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
moin,
ich muss auch HIER widersprechen, weil:
ich habe KEINEN "Antrag auf irgend etwas" gestellt, sondern meine Krankenkasse INFORMIERT, dass ich die vom Hörakustiker geforderte Eigenbeteiligung (lt. beigefügtem Kostenvoranschlag) NICHT zu bezahlen gedenke.
Dieses habe ich begründet mit meinem individuellen (aktuellen und bis 2024 zu erwartendem) Hörerleben und der BSG Rechtsprechung (RN 15), der aktuellen Rechtsprechung (Berliner Sozialgericht), den neuen Einfügungen des § 237, SGB V , 5a+5b, sowie dem gültigen Versorgungsvertrag.
Nicht mehr und nicht weniger Smiling
LG
Gewichtl
↑  ↓

#77 26.02.2018, 13:32
svenyeng Abwesend
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Beiträge: 1.248


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo!

@muggel:
Absolut richtig. Wenn die Behinderung etwas spezielles erfordert sollte die KK das auch zahlen. Aber das muss, wie Du schon sagst, bewiesen werden.
Dazu ist meiner Ansicht nach ein Attest mit Befund etc. vom HNO nötig.
Das Problem hast Du ja ganz klar beschrieben, "ich empfinde" genügt da nicht.
Ein Test unter Laborbedingen kann das auch nicht bieten, denn im Labor ist dann alles prima und im täglichen leben kommt der HG Träger gar nicht zurecht. Wie soll man das einwandfrei beweisen?

Wenn der HG Träger sagt das er mit Resound Linx 3D 9 das bestmögliche verstehen und hören hat, kann die KK den Mercedes ja nicht einfach zahlen.
Die Problematik ist einfach das es nichts gibt mit dem man eindeutig beweisen kann das HG X nötig ist und Y eben nicht bei der Hörbehinderung reicht.
Es müssen ja alle Menschen gleich behandelt werden.

Mir wäre es lieber die gesetzlichen KKs sagen ganz klar wir zahlen für HGs die Summe X. Damit kann der Patient zum Akustiker gehen und gucken was ihm dafür geboten wird. Am besten dann noch eine Summe Y von der KK mit welcher für 6 Jahre Reparaturen und Service bezahlt werden können.
Da könnte man festlegen was für Leistungen der Akustiker für die Summe Y erbringen muss.

Alles was die Summe X und die Summe Y überschreitet muss jeder selber zahlen. Das wäre transparent und ganz klar und eindeutig.
Weiterhin kann die KK ja festlegen welche Funktionen bzw. technischen Daten HGs für die Summe X haben müssen. Damit man eben auch was halbwegs vernünftiges für die Summe X bekommt.

Diagnostiziert der HNO irgendwelche speziellen Krankheiten, Hörverluste, ... am Ohr für die eine spezielle Versorgung / ein spezielles HG (Power HG usw.) nötig ist stellt der Patient mit einem Attest vom HNO einen Sonderantrag bei der KK, damit solchen Dinge dann auch einen extra Zuschuss von der KK zu der normalen Summe bekommen.

Was für mich nicht passt ist dieses geschwafele mit bestmöglichen Verstehen usw. Das ist einfach nichts eindeutiges. Das kann man so und so auslegen.
Letztendlich bedeutet das auch das ich HGs für 5.000 Euro zuzahlungsfrei bekomme, wenn ich damit bestmögliches Verstehen habe. Das wäre ja toll, aber das muss dann die KK und somit die Allgemeinheit tragen.
Der Akustiker kann nicht unter seinem EK verkaufen.

Gruß
sven
↑  ↓

#78 26.02.2018, 13:34
svenyeng Abwesend
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Beiträge: 1.248


Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo!

@gewichtl:
Pass auf das Du Dich bei der KK nicht lächerlich machst.
Die Mitarbeiter der KK lachen sich über so was schlapp.
Die interessiert nicht was Du gedenkst.

Man kann Anträge auf zusätzliche Kostenübernahme stellen, eben in Sonderfällen. Die KK kann nichts machen wenn der Akustiker eine Zuzahlung will. Die KK wird Dir sagen "Fragen Sie bei anderen Akustikern nach!".

Gruß
sven
↑  ↓

#79 26.02.2018, 13:56
muggel Abwesend
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Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Zitat von Gewichtl:
moin,
ich muss auch HIER widersprechen, weil:
ich habe KEINEN "Antrag auf irgend etwas" gestellt, sondern meine Krankenkasse INFORMIERT, dass ich die vom Hörakustiker geforderte Eigenbeteiligung (lt. beigefügtem Kostenvoranschlag) NICHT zu bezahlen gedenke.
Dieses habe ich begründet mit meinem individuellen (aktuellen und bis 2024 zu erwartendem) Hörerleben und der BSG Rechtsprechung (RN 15), der aktuellen Rechtsprechung (Berliner Sozialgericht), den neuen Einfügungen des § 237, SGB V , 5a+5b, sowie dem gültigen Versorgungsvertrag.
Nicht mehr und nicht weniger Smiling
LG
Gewichtl
Wenn du keinen Antrag gestellt hast, dann gilt die 3 Wochenfrist auch nicht, bis wann sich die Krankenkasse entscheiden muss, bevor das Hilfsmittel als genehmigt gilt. Die von dir verlinkte Frist gilt nämlich nur für Anträge!

Grüße,
Miriam
↑  ↓

#80 26.02.2018, 14:10
muggel Abwesend
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Betreff: Re: zweite Meinung jetzt auch bei Hörgeräteversorgung...
Hallo Sven,
Zitat von svenyeng:

Ein Test unter Laborbedingen kann das auch nicht bieten, denn im Labor ist dann alles prima und im täglichen leben kommt der HG Träger gar nicht zurecht. Wie soll man das einwandfrei beweisen?
Dass die Laborbedingungen nicht mit denen der Realität übereinstimmt, wissen wir doch alle. Allerdings sind es halt Testverfahren, die eben für die Kostenübernahme relevant sind. Richtig einwandfrei beweisen, welche Hörgeräte wirklich die besten für einen sind, wird wohl nie möglich sein. Aber: wenn in den Labortests das bevorzugte HG signifikant besser ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieses dann auch in der "freien Wildbahn" besser ist.

Zitat:

Mir wäre es lieber die gesetzlichen KKs sagen ganz klar wir zahlen für HGs die Summe X. Damit kann der Patient zum Akustiker gehen und gucken was ihm dafür geboten wird. Am besten dann noch eine Summe Y von der KK mit welcher für 6 Jahre Reparaturen und Service bezahlt werden können.
Da könnte man festlegen was für Leistungen der Akustiker für die Summe Y erbringen muss.

Alles was die Summe X und die Summe Y überschreitet muss jeder selber zahlen. Das wäre transparent und ganz klar und eindeutig.
Dieses Vorgehen impliziert jedoch eine Zweiklassen-Gesellschaft. Entweder man hat das Geld, um sich die Versorgung zu kaufen, die man benötigt oder man muss mit dem klarkommen, was man bekommt.
Letztendlich ist die Idee der Festbeträge ja genau diese: die Kasse zahlt Betrag X und der Vorsorger soll damit entsprechend versorgen. Allerdings gibt es halt Ausnahmen, wenn eben der Betrag X nicht ausreicht. Für diese Personen sollte es weiterhin die Möglichkeit geben, die Geräte zu bekommen, die notwendig sind. Hierfür müssen halt Tests gemacht werden.

Ich würde mir allerdings wünschen, endlich mal gescheite Testverfahren zu bekommen, die eben eine hohe Korrelation zum Verstehen "im Reallife" zeigen. Alle ir bekannten Tests (Freiburger, GÖSA, Olsa etc) können dieses nämlich nicht.

Grüße,
Miriam
↑  ↓

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