#1 02.03.2018, 18:13
hoermal Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 80


Betreff: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Hallo zusammen,

ich meine, dass mein Tinnitus seit der Nutzung von HG verschlimmert hat.
Besonders nach Tagen, in denen ich mich meist in lauter Umgebung aufgehalten habe.
Ganz schlimm war es einmal mit Hansaton und im Moment mit Phonak Audeo B90. Teilweise habe ich sogar das Gefühl, dass ich ein Schalldruck(pulsierend) auf in den Ohren spüre nachdem die HG abgelegt wurden. Das Ganze dann auf dem schlechteren Ohr, meine ich.

Hat jemand ähnliches erlebt oder kann etwas dazu sagen?

Gruß
hoermal
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#2 02.03.2018, 18:45
Hörer2018
Gast


Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Eine Zeitgleichheit zweier Ereignisse ist kein Beweis für Verursachung.
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#3 02.03.2018, 19:03
waswie Abwesend
Mitglied
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Zitat von Hörer2018:
Eine Zeitgleichheit zweier Ereignisse ist kein Beweis für Verursachung.
Stimmt - ich sehe hier aber auch keine Beweisführung, sondern einfach nur eine Frage Wink

Tja - nach einem Wechsel der Hörgeräte habe ich auch schon einen Anstieg festgestellt. Das gab sich aber nach einem oder zwei Tagen.

Andererseits gibt es auch eine sehr starke subjektive Komponente; u.a. da man in der Lage besonders intensiv in sich hineinhört und normale Schwankungen nun bewusster wahrnimmt.
LG, Dieter
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#4 02.03.2018, 19:09
KatjaR Abwesend
Moderator
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Beiträge: 785


Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Tritt der Tinnitus vor allem während der Tragezeit der Hörgeräte auf oder dann wenn du sie nicht trägst? Wenn du so was wie Schalldruck nach Tragen in zu later Umgebung verspürst, würde ich mal vermuten, dass die HG´s dafür zumindest in manchen Frequenzen zu stark verstärken.Tinnitus in Ruhephasen nach normaler Hörbelastung kann ich mir aber auch gut vorstellen, da die Tinnitus ja etwas ist (zumindest einer gängigen Theorie nach) was das Gehirn als Eigenersatz für fehlende Außengeräusche produziert. Nach Versorgung mit Hörgeräten ist der Kontrast für das Hören mit und ohne Hörgerät natürlich noch größer als vorher. Tinnitus kann man meist nur mit einer Strategie beikommen, Ignorieren. Je mehr du dich darauf fokussierst, ob der lauter oder leiser ist, wie er sich anhört etc. umso dominanter kann er werden und damit umso störender. Ich habe auch seit 23 Jahren Tinnitus, wenn ich CI trage nehme ich in null wahr, wenn ich diese ablege und danach "horche" ist er permanent vorhanden. Anfangs war es störender, mit der Zeit wurde es Normalität. Ich hoffe du lernst es den kleinen Mann im Ohr zu tolerieren und dich dadurch nicht stören zu lassen.
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
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#5 02.03.2018, 21:29
hoermal Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Hallo zusammen,

danke allen für die Antworten.
Ich muss mich aber entschuldigen, dass ich dummerweise nicht zuerst die Forensuche bemüht habe. Denn es sind schon ähnliche Themen, die sich mit den gleichen Problemen befassen.

Katja, mein Tinnitus ist chronisch und ich habe den auch schon seit ca 30 Jahren. Mein Leben wurde aber nie davon irgendwie beeinflusst. Ich konnte damit immer gut leben. Jetzt kann ich damit auch gut umgehen, aber ich bin mir sicher, dass er mit bestimmten HGs oder mit bestimmten Einstellungen stärker wird. Mich stört bzw es macht mir Sorgen, dass ich mit dem Tinnitus einhergehend physischen (nicht psychischen) Druck in den Ohren spüre.
Die Probleme hatte ich wie schon geschrieben, bei den beiden genannten Geräten.
Bei Opn1, opn2, Oticon Nera, Widex Beyond 110 und 330 hatte ich das nie.

Ich werd' mich an folgenden Thread dranhängen, und Musiker_72 fragen, wie es bei ihm weitergegangen ist: Mehr Tinnitus mit Hörgerät?

Gruß
hoermal
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#6 03.03.2018, 15:00
Musiker_72 Abwesend
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Beiträge: 657


Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Hallo Hoermal,

ich hatte in der Einstellungsphase mehrmals schlimmeren Tinnitus mit Hörgerät. Nachdem ich dann eine gute Einstellung gefunden hatte, wurde der Tinnitus insgesamt weniger (auf dem Stand wie von vor etwa 10 Jahren oder so), denn bevor ich anfing, HG zu tragen, war der Tinnitus (vermutlich durch die Höranstrengung) weniger geworden.

Schlecht für mich waren:
- Einstellung mit zu wenig Kompression (denn ich muss leise Sachen gut hören, damit der Eindruck der unnatürlichen Stille weg ist, laute aber nicht zu laut)
- zu viel Krach generell
- sonstiger Stress

Aktuell habe ich leider (ohne, dass sich an meiner Hörsituation was geändert hat) wieder mehr Tinnitus, weil ich beruflichen Stress habe.

Ich habe aber auch beruflich durch ein paar Umstrukturierungen versucht, mich etwas weniger Lärm auszusetzen. Das HG nimmt ja nur die Höranstrengung und die "unnatürliche Stille", nicht aber den Lärm.

Ach ja, Störgeräuscheunterdrückung und Expansion sind bei mir "aus" - ich will leise Geräusche wie das entfernte Rauschen der Straße oder das Ticken einer Uhr ja hören, das hilft gegen den Tinnitus.

Gruß,

Musiker_72

PS: Generell kann man mir gerne eine PN schreiben, wenn ich einen Faden übersehen habe, bei dem ich was gefragt wurde! Ich schaue aber nicht jeden Tag ins Forum, und ich lese schon gar nicht alle Fäden
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#7 11.03.2018, 22:35
hoermal Abwesend
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Beiträge: 80


Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Hallo Musiker_72,

entschuldige bitte, dass ich so spät reagiere auf Deine prompte und freundliche Antwort.
Was bei mir passiert ist, kann ich noch nicht genau sagen. Ich stelle nur fest, dass der Tinnitus mit Geräten nicht bemerkt wird aber sobald sie runter sind verstärkt auftreten kann. Kann, muss aber nicht immer de Fall sein. Da ich noch auf der betroffenen Seite ein Zahnproblem habe, kann es vielleicht auch damit zusammenhängen. Deswegen werde ich in den nächsten Tagen meinen Zahnarzt aufsuchen. Im übrigen tendiere ich auch zu den Feststellungen von Dani. Dieser hat ja in Deinem Thread geantwortet, wo ich dich direkt angesprochen hatte. Aber damit das kein hin und her ist, gehe ich auf seine Einlassung auch hier ein.

@Dani!
Deine Feststellung, dass es mit Überreizung wegen zu hoher Lautstärke zu tun haben könnte, ist auch meine Vermutung. Ich hatte mr das teilweise so erklärt, dass dort ständig Töne in einer bestimmten und hohen Lautstärke ankommen, die ich zwar nicht wahrnehme, aber die mein Trommelfell ständig belasten. Ist natürlich alles nur der Versuch das unerklärliche Phänomen zu verstehen. Wie oben schon geschrieben werde ich jetzt noch andere etwaige Mitverursacher eliminieren und weiter beobachten. Ich merke nur, dass ich momentan etwas lärmanfälliger. Teilweise habe ich sogar das Gefühl, das ich schlechter höre. Am Tag nach dem starken Tinnitus hatte ich Termin beim Akustker, der mir auch bestätigte, dass ich schlechter höre. Ob es jetzt allgemein schlechter geworden ist oder da nur eine Momentaufnahme war, werde ich in nächster Zeit klären können.
Ich hatte ja geschrieben, dass die Problem mit Phonak Audio B Direct Geräten aufgetreten sind. Die habe ich dann nicht mehr intensiv getragen und versucht das Gehör zu schonen.
Momentan teste ich Oticon Alta2 Pro. Die empfinde ich als sehr laut. In manchen Situationen, manchmal auch bei kurzem lauter sprechen empfinde ich sie sogar zu laut, so dass ich dass Gefühl habe, dass die Lautstärke meine Unbehaglichkeitsschwelle übersteigt. Insgesamt bin ich etwas ratlos, weil das Verstehen mit keinem Gerät wirklich besser ist, obwohl ich sie schon fast schmerzhaft laut empfinde.

Nächster Schritt ist erst mal die Nebenbaustelle mit Dem Zahn aus dem Weg zu räumen und dann die HG s weiter zu testen und zu beobachten. Sollte ich zu neuen Erkenntnissen kommen, dann werde ich mich noch einmal melden.

Ich danke euch beiden, Dani und Musiker, noch einmal ganz herzlich für eure Antworten und wüsche Euch und allen anderen eine schöne Woche.

Gruß
hoermal
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#8 12.03.2018, 15:35
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Na ja, das hat nichts mit einem unerklärlichen Phänomen zu tun, sondern lässt sich sogar sehr gut erklären. Spätestens dann, wenn ein Hörgerät gehörsgefährdende Lärmdosen abgibt, ist mit einer weiteren Schädigung der Hörbahnen zu rechnen, was natürlich auch Tinnitus auslösen bzw. verstärken kann.

Wollte man dies vermeiden, müsste man Hörgeräte tief begrenzen, was jedoch nicht gemacht wird (aus welchen Gründen auch immer). Ein Nichtüberschreiten der Unbehaglichkeitsschwellen (nach denen ein Hörgerät eingestellt wird) reicht leider nicht aus, um das Auftreten weiterer Hörschädigungen aus zu schliessen.


Zitat von KatjaR:
Tinnitus in Ruhephasen nach normaler Hörbelastung kann ich mir aber auch gut vorstellen, da die Tinnitus ja etwas ist (zumindest einer gängigen Theorie nach) was das Gehirn als Eigenersatz für fehlende Außengeräusche produziert.

Vielleicht noch ein Satz hierzu. Nach einem von mir entwickelten Tinnitus-Modell können Ohrgeräusche wegen einer letztlich durch eine schon geringradige Dysfunktion der OHCs ausgelöste eingeschränkten lateralen Hemmung der IHCs zu Tinnitus führen.
Man hört dann (bspw.) einen Ton nicht auf Grund eines realen Geräusches, sondern in Folge der nicht unterdrückten Spontanaktivität der entsprechenden Zellen.

Genau habe ich es allerdings nicht mehr in Erinnerung, da müsste ich mir mein Modell zuerst wieder genauer ansehen.


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#9 12.03.2018, 15:43
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Zitat von fast-foot:
Spätestens dann, wenn ein Hörgerät gehörsgefährdende Lärmdosen abgibt, ist mit einer weiteren Schädigung der Hörbahnen zu rechnen [...]

Wollte man dies vermeiden, müsste man Hörgeräte tief begrenzen, was jedoch nicht gemacht wird (aus welchen Gründen auch immer).

Kurze Antwort: Bei 95 dB Hörverlust ist eine Begrenzung bei 75 dB einfach nicht sinnvoll.
Allons-y!
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#10 14.03.2018, 07:42
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Ebenso kurze Antwort:

Möglicherweise schon. Wenn es sich um eine so genannte "deaf region" handelt und die Hörschwellen bei den benachbarten Frequenzen deutlich tiefer liegen, bringt eine Verstärkung eh nichts mehr - im Gegenteil (da noch Maskierungseffekte auftreten können).

Mit dem von mir entwickelten Verfahren würde dies erkannt und bspw. die Verstärkung auf einen zumindest sich nicht negativ auswirkenden Wert reduziert.

Nicht einmal bei diesem Beispiel ist es nicht so einfach, wie es scheint...

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#11 14.03.2018, 11:31
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Wo kann ich dieses Verfahren denn kaufen?
Allons-y!
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#12 15.03.2018, 08:46
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
In Deutschland überall dort, wo man auch Hörgeräte (die Hardware) zu einem fairen Preis bekommt.
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#13 15.03.2018, 10:06
waswie Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Mhm - und dort kann man dein Verfahren kaufen. Hat das Verfahren/Produkt auch einen Namen?
LG, Dieter
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#14 15.03.2018, 10:41
Dani! Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Klar kann man das Verfahren kaufen. Hier z.B.: http://www.fastfoot-berlin.de/
VG Dominik
R+L: 125Hz/10dB 250Hz/20dB 500Hz/35dB 1k/80dB 2k/90dB >=3k/--
Seit 2018: Phonak Naida B70-SP
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#15 15.03.2018, 11:38
waswie Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Ich tanze aber nach Musik und nicht nach Verfahren Grinning
LG, Dieter
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#16 15.03.2018, 12:18
Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Zitat von fast-foot:
Ebenso kurze Antwort:

Möglicherweise schon. Wenn es sich um eine so genannte "deaf region" handelt und die Hörschwellen bei den benachbarten Frequenzen deutlich tiefer liegen, bringt eine Verstärkung eh nichts mehr - im Gegenteil (da noch Maskierungseffekte auftreten können).

Mit dem von mir entwickelten Verfahren würde dies erkannt und bspw. die Verstärkung auf einen zumindest sich nicht negativ auswirkenden Wert reduziert.

Nicht einmal bei diesem Beispiel ist es nicht so einfach, wie es scheint...

Gruss fast-foot

Hmmm, ich weiß ja nicht wie es anderen hochgradig Schwerhörigen geht aber: Meine Ohren sind so im Eimer, dass sie sich über normale Hörwerte kaputtlachen und erst bei mehr Dunst , so ca. 70 db. registrieren, dass da ein hörbares etwas ist. Ey cool .... ein TON *ungläubigguck*

Sprich die Verstärkung muss für mich ein Ton haben um für mich hörbar zu sein. Hohe Töne übrigens doch mehr, da ich da fast an Taubheit grenzend ein Hörproblem habe.

Ist für jemanden, der weder betroffen noch Aku oder HNO ist vermutlich schwer vorstellbar ;-) .

Und ehrlich? Ich will Hören und dementsprechend agier ich: Wie Rolli-Basketballer, die spielen ohne sich in Watte zu packen getreu dem Motto: Ist eh im Arsch und kann nicht weiter kaputtgehen im schmerzhaften Sinne.
↑  ↓

#17 15.03.2018, 12:46
ToesRUs Abwesend
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Beiträge: 144


Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Zitat von rabenschwinge:
Zitat von fast-foot:
Ebenso kurze Antwort:

Möglicherweise schon. Wenn es sich um eine so genannte "deaf region" handelt und die Hörschwellen bei den benachbarten Frequenzen deutlich tiefer liegen, bringt eine Verstärkung eh nichts mehr - im Gegenteil (da noch Maskierungseffekte auftreten können).

Mit dem von mir entwickelten Verfahren würde dies erkannt und bspw. die Verstärkung auf einen zumindest sich nicht negativ auswirkenden Wert reduziert.

Nicht einmal bei diesem Beispiel ist es nicht so einfach, wie es scheint...

Gruss fast-foot

Hmmm, ich weiß ja nicht wie es anderen hochgradig Schwerhörigen geht aber: Meine Ohren sind so im Eimer, dass sie sich über normale Hörwerte kaputtlachen und erst bei mehr Dunst , so ca. 70 db. registrieren, dass da ein hörbares etwas ist. Ey cool .... ein TON *ungläubigguck*

Sprich die Verstärkung muss für mich ein Ton haben um für mich hörbar zu sein. Hohe Töne übrigens doch mehr, da ich da fast an Taubheit grenzend ein Hörproblem habe.

Ist für jemanden, der weder betroffen noch Aku oder HNO ist vermutlich schwer vorstellbar ;-) .

Und ehrlich? Ich will Hören und dementsprechend agier ich: Wie Rolli-Basketballer, die spielen ohne sich in Watte zu packen getreu dem Motto: Ist eh im Arsch und kann nicht weiter kaputtgehen im schmerzhaften Sinne.

Hi rabenschwinge,

du bist meine off-topic-Queen der Herzen, Danke!

Wer sich jetzt offendet fühlt, mag dies bitte äußern, aber ich fühle mich quasi genötigt, hierauf zu antworten. Ähnliche Erfahrung meinerseits. Ich habe beim letzten Audiogramm beim HNO erst gedrückt, wenn ich wirklich einen Ton wahrgenommen habe. Nicht, wie früher, wenn ich ahnte, das ist ein Ton - nur weil mir eindringlich gesagt wurde, ich solle sofort drücken, wenn ich gaaaaaaaaaaaaaaanz leise einen Ton hören würde. Das Ende vom Lied: siehe Werte unten sowie das erste Mal seit ich HGs habe höre ich so, dass es sich gut anfühlt, überhaupt nicht zu laut, sondern klar, umfangreich und angenehm.

Meine Vermutung ist, dass, wer der Parole folgt: sofort drücken, wenn gaaaaaaaaaaaaaanz leise ein Ton kommt, der muss sich nachher auch mehr anstrengen. Und da sind wir beim Thema: dann kommt es gerne zu Ohrgeräuschen, die ich selber erfahren habe, da das Hirn ständig rät: ist da gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz leise was zu hören???

Normallaute Grüße ToesRUs
Nach zwei Hörstürzen im Januar und September 2019 beidseitig gehörlos, links AB Naída CI Q90
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 15.03.2018, 12:56 von ToesRUs. ↑  ↓

#18 15.03.2018, 12:46
ToesRUs Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Zitat von rabenschwinge:
Zitat von fast-foot:
Ebenso kurze Antwort:

Möglicherweise schon. Wenn es sich um eine so genannte "deaf region" handelt und die Hörschwellen bei den benachbarten Frequenzen deutlich tiefer liegen, bringt eine Verstärkung eh nichts mehr - im Gegenteil (da noch Maskierungseffekte auftreten können).

Mit dem von mir entwickelten Verfahren würde dies erkannt und bspw. die Verstärkung auf einen zumindest sich nicht negativ auswirkenden Wert reduziert.

Nicht einmal bei diesem Beispiel ist es nicht so einfach, wie es scheint...

Gruss fast-foot

Hmmm, ich weiß ja nicht wie es anderen hochgradig Schwerhörigen geht aber: Meine Ohren sind so im Eimer, dass sie sich über normale Hörwerte kaputtlachen und erst bei mehr Dunst , so ca. 70 db. registrieren, dass da ein hörbares etwas ist. Ey cool .... ein TON *ungläubigguck*

Sprich die Verstärkung muss für mich ein Ton haben um für mich hörbar zu sein. Hohe Töne übrigens doch mehr, da ich da fast an Taubheit grenzend ein Hörproblem habe.

Ist für jemanden, der weder betroffen noch Aku oder HNO ist vermutlich schwer vorstellbar ;-) .

Und ehrlich? Ich will Hören und dementsprechend agier ich: Wie Rolli-Basketballer, die spielen ohne sich in Watte zu packen getreu dem Motto: Ist eh im Arsch und kann nicht weiter kaputtgehen im schmerzhaften Sinne.

PS: Mensch rhae, reparier doch endlich mal dein Forum!!! Laughing
Nach zwei Hörstürzen im Januar und September 2019 beidseitig gehörlos, links AB Naída CI Q90
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#19 15.03.2018, 13:03
Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Bei ich ahne den Ton lag ich häufiger daneben als bei ich höre den Ton definitiv. Ansonsten 😚und Danke, Toes.
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#20 15.03.2018, 20:24
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Tinnitus nach Hörgerätenutzung
Beitag gelöscht...
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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