#1 17.05.2018, 14:47
streeter1985 Abwesend
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Betreff: Druckausgleich , HBO-Therapie
Hallo liebe Community,

ich wurde seitens HNO tauchtauglich ernannt und habe bereits einen Termin für die HBO Therapie (15 Einheiten)

Eine Sorge lässt mich jedoch hinsichtlich der Risiken zur HBO Therapie nicht los. Ich hatte innerhalb der Therapien rund um meinen Hörsturz zuerst einen Befund hinsichtlich Tubenstörung - auch eine Entzündung war nachweislich vorhanden - die bis heute über 6 Monate später nicht abgeklärt werden konnte - was es nun eigentlich war und ob sicher noch was im Körper befindet.

Ich hatte zur Therapie einen Nasenballon über mehrere Wochen inkl. Kortison-Nasenspray. Nach circa 3 Kortison-Nasensprays und 4 Kortisonbehandlungen (via Tabletten, Infusionen, Spritze ins Mittelohr) habe ich aber dennoch Probleme auf der linken Seite im Bereich des oberen Halses. Diese Probleme erzeuge ich folgendermaßen und ich hoffe dazu hat vielleicht jemand Erfahrung:

- Aufblasen des Nasenballons auf der linken Seite. Rechtes Nasenloch zu. Druck halten.
- Kin senken und etwas nach rechts
- 1x Schlucken

Sobald ich schlucke habe ich starke Schmerzen im Bereich des oberen Halses - links oben. Seit dem Hörsturz fühle ich die linke Seite beim Schluckvorgang sowieso etwas anders - es kommt einem vor als wie man nur rechtlastig Schlucken würde. Schmerzen sind nur bei der Verwendung des Nasenballons inkl. Schluckvorgang vorhanden. Ohne Nasenballon keine Probleme. Selbige Prozedur rechte Seite ergibt keinerlei Schmerzen.

Internistisch wurde alles abgeklärt. Seitens HNO ist wie gesagt die Tauchtauglichkeit gegeben - sämtliche Untersuchen dazu sind abgeschlossen. Ich frage mich ob diese Schmerzen durch eine schlechte Tubenfunktion kommen könnten? Ist das eher eine Rachenthematik? Auf die Frage der Ärzte ob ich den Druckausgleich kann, kann ich nur mit einem nachdenklichen "ja" antworten - da eben diese Komplikationen auftreten können.

Dank euch und liebe Grüße
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#2 24.05.2018, 10:55
streeter1985 Abwesend
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Betreff: Re: Druckausgleich , HBO-Therapie
Ich habe mein aktuelles Tympanogramm mal angehängt, das die Tauchtauglichkeit bescheinigt für die HBO.

Ein paar von euch kennen sich ja recht gut aus, bei der Interpretation der Werte. Für mich als Laie ist nur auffällig, dass das linke Ohr anscheinend nicht so hoch ausschlägt wie das rechte Ohr.

Leider bekomme ich keinen Termin bei einem HNO mehr bis zur ersten HBO Einheit.

Danke und liebe Grüße

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#3 25.05.2018, 08:42
Jani Abwesend
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Betreff: Re: Druckausgleich , HBO-Therapie
Hallo streeter1985,

ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und dass es bei Dir bald wieder besser wird!


Liebe Grüße Jani :-)
an Taubheit grenzend schwerhörig - angehende bilaterale CI-Trägerin Grinning
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#4 25.05.2018, 09:43
streeter1985 Abwesend
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Betreff: Re: Druckausgleich , HBO-Therapie
Hallo Jani

vielen lieben Dank! :))


Liebe Grüße!
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#5 25.05.2018, 12:42
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Druckausgleich , HBO-Therapie
Die Kurven sind ganz schön zackig und unregelmäßig. Ein Tympanogramm sieht normalerweise viel schöner aus, fast wie eine Gauß-Kurve im Mathematikbuch. Wink
Das rechte Ohr scheint einen Überdruck im Mittelohr aufzuweisen, darum ist der Stapediusreflex bei 500 Hz negativ und die Tympanometrie zeigt eine etwas größere Zacke weiter rechts. Das könnte von deinem "Luftdruckmanöver" kommen.
Links scheint die Trommelfell-Gehörknöchelchen-Konstruktion nicht ganz optimal mitzuschwingen. Ursachen gibt's verschiedene. Da wäre eine Audiometrie mal ganz interessant.
Allons-y!
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#6 25.05.2018, 14:05
streeter1985 Abwesend
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Betreff: Re: Druckausgleich , HBO-Therapie
Hallo Ohrenklempner,

du Retter in der Not - wiedermal! Smiling

Keine Ahnung warum der HNO so "zackig" ist Smiling Ich habe leider nur das eine Tympanogramm erhalten. Muss wohl an dem Gerät liegen wie das aufgezeichnet wird deine schöne Gauß-Kurve habe ich teilweise auf Monitore gesehen.

Ich wurde zu Beginn links behandelt als hätte ich eine Belüftungsstörung. Angeblich war das Trommelfell immer nach Innen gezogen. Mittlerweile wird da aber auch nichts mehr getan. Keine Ahnung mir scheint linksseitig dahingehend ggf wirklich etwas nicht zu passen. Sind die Werte im Normbereich? Ich hab da keinerlei Anhaltspunkte zwecks Grenzwerte/Richtwerte usw.

Mit der Audiometrie meinst du den Hörtest? - alles anbei. Mehr hab ich leider nicht.

Dank dir und liebe Grüße!

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#7 25.05.2018, 15:43
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Druckausgleich , HBO-Therapie
Mist, dein Audiogramm passt mir überhaupt nicht. Grinning
Im Tieftonbereich liegt keine Einschränkung in der Schallleitung vor, was ich aber vermutet hatte aufgrund der Stapediusreflexe. Dafür aber in den hohen Tönen, was oft symptomatisch z.B. für leichte Paukenergüsse oder zu "wabbelige" Gehörknöchelchen ist. Dagegen spricht wiederum die Tympanometrie -- bei Paukenerguss wäre die Kurve viel flacher und bei wabbeliger Mittelohrmechanik hätte sie einen viel stärkeren Ausschlag. Der "Peak" bei 0,5 bis 1,5 ist der Normalbereich und ist von Ohr zu Ohr unterschiedlich.
Allons-y!
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#8 25.05.2018, 19:25
streeter1985 Abwesend
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Betreff: Re: Druckausgleich , HBO-Therapie
Ja, so kommt mir das auch grad alles vor Smiling

OK das ist schonmal gut, dass sich alles in den Grenzwerten bewegt. Dank dir für die Erklärung - ich hatte schon Bedenken hinsichtlich der HBO zwecks Belüftungsstörung etc.

Ich denke mal ich werde mir die HBO antun - zwar schon etwas her der Hörsturz mit August 2017, aber was tut man nicht alles. Die Mittelohrspritze habe ich auch erst fast 2 Monate nach dem Hörsturz erhalten.

Hinsichtlich der Differenz Luft- und Knochenleitung und der verzerrten Sinustöne in den betroffenen einzelnen Frequenzen bin ich derzeit bei einer Virologin in Betreuung und mache neben der HBO da auch noch eine Therapie. Mal schauen dann habe ich wirklich alles durch.
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