#1 07.06.2018, 23:31
nixverstehn Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 07.06.2018
Beiträge: 2


Betreff: Was ist da passiert?
Moin aus dem Urlaub,

daher keine Angabe von Hörkurve etc. möglich. Ich habe eine Frage:

Ich, 55 Jahre, verstand meine Frau immer schlechter, akustisch, war daher bei einer HNO-Ärtztin, die meinte, Hörgeräte müssten her – 75 dB … Also zum Hörberater (Audicien) aus dem Ort, zwei Mittelklassegeräte mit EX und Schirmchen, 2.200 Euro Zuzahlung ohne Rep. als Vorschlag. Es folgte eine Einstellung derselben.

War mir viel zu laut und grell nach zwei Tagen Probe zuhause und auf dem Rad. Zweimal neu eingestellt mit Verständlichkeitsprobe und Mittenanhebung, weil ich die kaum hörte. Das erschien mir wieder sehr laut, wieder Senkung um 3 dB auf 65 dB. Dann in den Urlaub.

1.000 km Autobahn nach Frankreich, unterwegs empfand ich von Anfang an das Abrollgeräusch (neuer Fiat 500) als wirklich extrem laut und fand einen Knopf am Hinterohrdingsbums, damit wurde es nach Signalton etwas leiser, aber nicht viel. So dann den Rest der Strecke – vielleicht Gewöhnungssache, dachte ich. Abends im Hotelzimmer "Stöpsel" aus dem Ohr – Schock:

Meine Frau bewegte die Lippen, aber ich hörte so gut wie keinen Ton!

Am nächsten Tag Hören etwas besser, aber immer noch sehr dumpf, etwa wie mit viel Watte im Gehörgang. Doch der eigentliche Schreck kam erst am dritten Tag, als wir unsere kleine Städtetour beginnen wollten. Die Hörgeräte hatte ich nicht mehr angefasst, aber auch ohne diese waren und sind aktuell die Abrollgeräusche für mich wieder extrem laut. So als sei in diesem Frequenzbereich für mich eine „Überhörigkeit entstanden. Fahren ist jetzt bei nicht ganz glatter Straße echte Qual.

Mein Hörberater meinte vor meiner Abfahrt, meine anfänglichen Probleme würden mit einem In-Ohr-Gerät gleicher Güte verschwinden, da man das besser auf meinen Gehörgang etc. einstellen könne? Aber eigentlich habe ich jetzt schon die Nase voll und möchte, falls möglich, einfach nur mein schlechtes Hören „von vorher“ wiederhaben.

Gibt es zu meinem „Phänomen“ eine Erklärung und/oder Erfahrungen?

Danke für freundliche Antworten
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#2 08.06.2018, 00:13
BenB Abwesend
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Dabei seit: 24.01.2018
Beiträge: 221


Betreff: Re: Was ist da passiert?
nixverstehn,

hallo in den Urlaub! Genießt ihn!!!

Nun, der "audicien" mag eher eher ein belgischer Begriff sein... Solltest Du jetzt gerade aktuell in Frankreich Probleme haben mit den HGs. und euer Urlaubsort ist nicht weiter als Haguenau oder maximal Straßburg, und Not am Mann sein, komm ich gern mal kurz rüber und helfe beim Übersetzen gegenüber Arzt usw., falls erforderlich.

Ansonsten weiterhin besten Urlaub im "Hexagon"!!!

Gruß aus der Südpfalz,

BenB
Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, das letzte Mal am 08.06.2018, 00:36 von BenB. ↑  ↓

#3 08.06.2018, 06:46
rhae Abwesend
Administrator
Dabei seit: 08.07.2002
Beiträge: 1.122


Betreff: Re: Was ist da passiert?
Hallo nixverstehn (nicht zu verwechseln mit dem schon bekannten User nixverstahn),

klingt sehr nach einem akuten Hörsturz, vermutlich wegen Stress. Gleichzeitig eine Form von Lärmüberempfindlichkeit. Entspannung, Meditation o.ä. wäre jetzt mein laienhafter Vorschlag zu einer ersten Lösung.

Willkommen im Boot - vg Ralph
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#4 08.06.2018, 09:29
rabenschwinge Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 22.11.2017
Beiträge: 782


Betreff: Re: Was ist da passiert?
Ich hab einen ähnlichen Verdacht wie rhae:Hörsturz aufgrund von Stress. Mein Rat wäre viel Ruhe und viele Runden durch den Wald und ruhiger Umgebung sowie ein Arztbesuch.
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. Wink
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#5 08.06.2018, 10:52
nixverstehn Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 07.06.2018
Beiträge: 2


Betreff: Re: Was ist da passiert?
Hallo, danke für die Antworten,

ich wandere hier kilometerweite Strände hoch- und runter und schaue abends den Möwen beim Segeln in der Abenbrise zu - entspannend. Schauen wir mal, wie das wird. Ich bin eigentlich guten Mutes, denn mein Körper hat mich bisher noch nie im Stich gelassen, da gibt es ein gewissen "Grundvertrauen zwischen uns beiden".

@BenB Ich bin leider einige hundert Kilometer weg von der Südpfalz - danke für das Angebot!

Ich würde sagen, im Innenohr ist bei der Fahrt eine Resonanzschwingung aufgetreten, die ich als Verstärkung "akzeptiert" habe, die aber einen Dämpfungmechanismus außer Gefecht gesezt hat für bestimmte Frequenzen. Aber ich lasse das Thema jetzt einfach mal ruhen und schaue, was der Körper wieder in Ordnung bringen kann, wenn ich gedanklich noch etwas mehr loslasse.

Was leider auch heißt: Autofahren nur mit zugestopften Ohren. Muss die Frau halt für mich hören.

Grüße aus der Normandie
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