Ich bin neu hier und möchte mich vorstellen
Verfasst: 25. Mär 2012, 15:01
Hallo liebes Forum,
ich bin 35 Jahre alt und habe Mitte Juli 2010 Zwillings-Mädchen bekommen.
Bei einer Tochter hatte ich mit ca. 7-8 Monaten den Verdacht, dass sie schlecht bzw. nichts hört. Ich war mir nicht sicher, habe sie beobachtet und mit der Zwillingsschwester verglichen. Letztendlich (erst ca. 3-4 Monate später im Juli 2011) habe ich uns einen Termin im Olgäle Stuttgart in der Pädaudiologie geben lassen.
Diagnose Paukenerguss. Am 1.9.11 wurde sie operiert, Paukenröhrchen eingesetzt. Abschließende BERA normal.
Meine Tochter war sichtlich anders, da sie auf einmal hören konnte. Sie fing an zu sprechen, konnte Mama sagen.
Ca. 4 Monate später war das rechte PR bereits nicht mehr sichtbar. Dies hat der Kinderarzt festgestellt ... wir waren dort zum impfen. Daraufhin rief ich im Olgäle an und fragte nach ob ich nicht kommen sollte, da ich auch wieder das Gefühlt hatte, sie hört wieder nicht. Aber ich wurde abgewimmelt, sollte "ganz locker" bleiben, es reicht wenn wir zum geplanten Kontrolltermin Mitte März 12 kommen. Nach einer Mittelohrentzündung Anfang Februar 12 stellte der Kinderarzt dann fest, dass auch das linke PR nicht mehr sichtbar ist. Ich rief erneut im Olgäle an und lies mich diesmal nicht abwimmeln, und bekamm einen Termin Ende Februar. Die PR lagen im Gehörgang und wurden entfernt. Erneuter Paukenerguss wurde festgestellt. Der Hörtest war sehr sehr schlecht. Vergangenen Freitag (23.3.) wurde sie wieder operiert, wieder PR eingesetzt und zusätzlich die Rachenmandeln entfernt.
Die abschließende BERA deutet auf eine hochgradige Schalleitungs- bzw. kombinierte Schwerhörigkeit beidseitig hin. Sie konnten aber nicht die Ursache feststellen. Die Ärzte sind sehr überrascht über die starke Verschlechterung nach so kurzer Zeit. Nach der ersten OP gab es auch keinerlei Hinweise auf einen defekt des Innenohres.
Den ersten Schock haben wir verdaut, sind aber nach wie vor noch mit der Situation überfordert. Habe mir jetzt zwei Bücher bestellt "Diagnose Hörgeschädigt" sowie "Tommys Gebärdenwelt".
Wir sind jetzt dabei für unsere Tochter ein Hörgerät zu besorgen. Habe mit viel Druck einen Termin am Dienstag bekommen. Sobald unsere Tochter dann mit den Hörgeräten ausgestattet ist, sollen weitere Untersuchungen wie Computertomographie etc. nach der Ursache der Schwerhörigkeit folgen.
Mir stellen sich viele Fragen:
Wird sie sprechen lernen?
Wird sie eine "normale" Schule/Kindergarten besuchen können?
Wird ihr Leben eingeschränkt sein?
etc. ...
Dann läuft unsere Tochter auch noch nicht. An der Hand schon, mittlerweile traut sie sich wenige Schritte in der Wohnung zu gehen, aber sie ist sehr wackelig. Klar, das Gleichgewicht sitzt im Innenohr. Ich wünsche ihr so sehr, dass sie das bald packt.
Jetzt habe ich mich hier im Forum angemeldet, um Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen, Tipps zu bekommen, eigene Erfahrungswerte etc.
Viele Grüße, Moni
ich bin 35 Jahre alt und habe Mitte Juli 2010 Zwillings-Mädchen bekommen.
Bei einer Tochter hatte ich mit ca. 7-8 Monaten den Verdacht, dass sie schlecht bzw. nichts hört. Ich war mir nicht sicher, habe sie beobachtet und mit der Zwillingsschwester verglichen. Letztendlich (erst ca. 3-4 Monate später im Juli 2011) habe ich uns einen Termin im Olgäle Stuttgart in der Pädaudiologie geben lassen.
Diagnose Paukenerguss. Am 1.9.11 wurde sie operiert, Paukenröhrchen eingesetzt. Abschließende BERA normal.
Meine Tochter war sichtlich anders, da sie auf einmal hören konnte. Sie fing an zu sprechen, konnte Mama sagen.
Ca. 4 Monate später war das rechte PR bereits nicht mehr sichtbar. Dies hat der Kinderarzt festgestellt ... wir waren dort zum impfen. Daraufhin rief ich im Olgäle an und fragte nach ob ich nicht kommen sollte, da ich auch wieder das Gefühlt hatte, sie hört wieder nicht. Aber ich wurde abgewimmelt, sollte "ganz locker" bleiben, es reicht wenn wir zum geplanten Kontrolltermin Mitte März 12 kommen. Nach einer Mittelohrentzündung Anfang Februar 12 stellte der Kinderarzt dann fest, dass auch das linke PR nicht mehr sichtbar ist. Ich rief erneut im Olgäle an und lies mich diesmal nicht abwimmeln, und bekamm einen Termin Ende Februar. Die PR lagen im Gehörgang und wurden entfernt. Erneuter Paukenerguss wurde festgestellt. Der Hörtest war sehr sehr schlecht. Vergangenen Freitag (23.3.) wurde sie wieder operiert, wieder PR eingesetzt und zusätzlich die Rachenmandeln entfernt.
Die abschließende BERA deutet auf eine hochgradige Schalleitungs- bzw. kombinierte Schwerhörigkeit beidseitig hin. Sie konnten aber nicht die Ursache feststellen. Die Ärzte sind sehr überrascht über die starke Verschlechterung nach so kurzer Zeit. Nach der ersten OP gab es auch keinerlei Hinweise auf einen defekt des Innenohres.
Den ersten Schock haben wir verdaut, sind aber nach wie vor noch mit der Situation überfordert. Habe mir jetzt zwei Bücher bestellt "Diagnose Hörgeschädigt" sowie "Tommys Gebärdenwelt".
Wir sind jetzt dabei für unsere Tochter ein Hörgerät zu besorgen. Habe mit viel Druck einen Termin am Dienstag bekommen. Sobald unsere Tochter dann mit den Hörgeräten ausgestattet ist, sollen weitere Untersuchungen wie Computertomographie etc. nach der Ursache der Schwerhörigkeit folgen.
Mir stellen sich viele Fragen:
Wird sie sprechen lernen?
Wird sie eine "normale" Schule/Kindergarten besuchen können?
Wird ihr Leben eingeschränkt sein?
etc. ...
Dann läuft unsere Tochter auch noch nicht. An der Hand schon, mittlerweile traut sie sich wenige Schritte in der Wohnung zu gehen, aber sie ist sehr wackelig. Klar, das Gleichgewicht sitzt im Innenohr. Ich wünsche ihr so sehr, dass sie das bald packt.
Jetzt habe ich mich hier im Forum angemeldet, um Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen, Tipps zu bekommen, eigene Erfahrungswerte etc.
Viele Grüße, Moni