Hallo und guten Tag!
Mein Mann (Tinnitus—Patient) bekam am 11.6. beidseitig ein Hörgerät.
Am 15.6. erlitt er einen heftigen Kleinhirninfarkt.
Können Hörgeräte unter Umständen einen Schlaganfall auslösen?
Hat Jemand schon mal irgendetwas darüber gehört?
Kann das Benutzen von Hörgeräten einen Schlaganfall auslösen?
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Ohrenklempner
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Re: Kann das Benutzen von Hörgeräten einen Schlaganfall auslösen?
Das halte ich für ausgeschlossen. Ein Schlaganfall ist ein Infarkt im Gehirn durch Gefäßverschluss.
...zufällig bin ich Experte auf diesem Gebiet... 
Zu audiologischen Ratschlägen, Anpassberatungen oder Hörgeräte-Offerten fragen Sie nicht mich sondern Ihren Hörakustiker (m/w/d)!
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Re: Kann das Benutzen von Hörgeräten einen Schlaganfall auslösen?
Halte ich auch für ausgeschlossen, da kein Kausalzusammenhang herstellbar ist. Eine Verstärkung des Hörinputs, hat keinen Einfluss auf die Verstopfung von Blutgefäßen, oder deren Ruptur/Zerreißen. Das sind die 2 Varianten, die einen Schlaganfall verursachen.
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
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Re: Kann das Benutzen von Hörgeräten einen Schlaganfall auslösen?
Es ist aber durchaus möglich und gar nicht ungewöhnlich, daß beides durch die gleichen Ursachen bedingt ist.
Blutgefäßverengungen, -verkalkungen und verminderte Elastizität der kleinen Blutgefäße haben gemeinsame Risikofaktoren: Alter, Bluthochdruck, Rauchen, erhöhte Blutfette, Zuckerkrankheit, Gicht und noch einige mehr. Auch wenn bei Tinnitus andere Ursachen zahlenmäßig im Vordergrund stehen, vor allem in jüngeren Jahren, sind Gefäßveränderungen und Durchblutungsstörungen zumindest als mitverantwortlich anzusehen.
Blutgefäßverengungen, -verkalkungen und verminderte Elastizität der kleinen Blutgefäße haben gemeinsame Risikofaktoren: Alter, Bluthochdruck, Rauchen, erhöhte Blutfette, Zuckerkrankheit, Gicht und noch einige mehr. Auch wenn bei Tinnitus andere Ursachen zahlenmäßig im Vordergrund stehen, vor allem in jüngeren Jahren, sind Gefäßveränderungen und Durchblutungsstörungen zumindest als mitverantwortlich anzusehen.
