Meine Mutter ist 87 Jahre alt und hat seit April 2024 ein Hörgerät, mit dem sie nicht wirklich gut zurechtkommt. Sie hat große Probleme, das Gerät einzusetzen und hat es deswegen nur wenig getragen. Dazu kommt, dass die Leistung des Geräts wohl nicht wirklich sehr gut ist; insbesondere beim Telefonieren hatten sie das Gefühl, sie hört eher schlechter als besser.
Ich hatte danach wiederholt angeboten, dass wir uns nach einem anderen Gerät umgucken können und sollten, aber bis vor kurzem ist sie darauf nicht eingegangen. Sie war der Ansicht, sie kommt noch ganz gut ohne zurecht.
Jetzt war sie aber vor kurzem bei einem nachmittäglichen Kaffeetrinken und da ist ihr wohl sehr aufgefallen, dass sie manchen Gesprächsteilen schwer folgen kann. Und jetzt konnte ich sie überzeugen, dass sie ein neues Gerät braucht.
Sie wohnt in einem kleinen Ort, in dem es eine Geers-Filiale gibt, von der sie das Gerät hat. Des weiteren gibt es eine Filiale von Amplifion und einen Hörakustiker, der zu einer kleineren Kette gehört, die im Umkreis einige Läden hat. Da Sie die Bedienung bei Geers nett findet, möchte sie aber dort wieder hin. Das schränkt natürlich die Auswahl etwas ein.
Ich möchte mich vorab so gut wie möglich informieren, damit die Sache diesmal einen echten Mehrwert hat und wäre dankbar für Beratung hier im Forum.
Dazu ein paar Infos zum Hintergrund: Derzeit hat sie eine Basisversorgung. Das Gerät heißt Audio Nova T50 R 312 laut der Unterlagen, die ich mir von Geers habe zuschicken lassen. Das ist wohl die absolute Basisversorgung, soweit ich das übersehe.
Wie geschrieben, hat sie Probleme damit, das Gerät einzusetzen und das bezieht sich vor allem auf den Teil, der hinter das Ohr zu klemmen ist; das bekommt sie nur sehr schlecht hin. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Im-Ohr-Gerät ihr weniger Probleme machen würde, allerdings weiß ich nicht, ob das für die Schwere ihrer Hörstörung passt. Wobei ich mir auch schon gedacht habe, na ja, vielleicht ist eine nicht perfekte Hörverbesserung durchaus eine Möglichkeit, wenn sie das Gerät dann besser einsetzen kann; dann trägt sie es wenigsten. Und ein halbvolles Glas ist besser als ein leeres.
Da ich nicht vor Ort bin (da liegen 250 km zwischen), kann ich ihr das Gerät leider nicht jeden Tag einsetzen. Und meine Mutter hat keine Lust auf Pflegedienst, wobei ich auch nicht weiß, ob die sowas machen würden. Also muss es eine Lösung geben, mit der sie selbst zurechtkommt.
Ich habe von Geers den Anpass- und Abschlussbericht bekommen. Da ich mich noch nie in meinem Leben mit Hörtests auseinandergesetzt habe, blicke ich nicht wirklich durch. Deshalb gebe ich erst mal Folgendes an (so wie es im Bericht steht):
Nutzschall 65db 65db
Störschall 60db
Ohne Hörsystem 55% 0%
Mit Hörsystem 90% 30%
Hörgewinn 35% 30%
Wenn weitere Daten gebraucht werden für eine Einschätzung, lasst es mich wissen.
Soweit.
Grüße
