Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

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wasilismusik
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Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#1

Beitrag von wasilismusik »

Hallo

Bin auf der Suche nach einer Otoplastik Firma die Sonderwünsche erfüllt und zwar geht es um eine große Otoplastik in Folie Form die im Innern Platz für den Lautsprecher hat, und auch Platz für eine Dämmung um dem Lautsprecher herum hat. Die Otoplastik sollte die Ohrmuschel befüllen.

So eine Dämmung in der Otoplastik bringt bessere Ergebnisse als jede andere Otoplastik ohne Dämmung. Sprachverstehen wird besser aber vor allem wird natürlicher. Die extremen Störgeräusche werden minimiert. Musikhören wird zu Genuss. Die Tief - und Mitteltöne werden verstärkt.

Bei den Akustikern stoße ich auf Wiederstand, weil sie die Erfahrung nicht besitzen. Bei den Otoplastik Produzenten komme nicht durch. Sie bedienen nur die Akustiker.

Diese Variante könnte vielleicht andere HG Träger helfen. Vielleicht sagt mir Jemand wo man sowas bestellen kann.

Danke
rabenschwinge
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#2

Beitrag von rabenschwinge »

Ach guck, er ist wieder da 😂
Ohrenklempner
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#3

Beitrag von Ohrenklempner »

Das geht leider nicht zu bauen, weil die Lautsprecherdämmung die psionische Energie der Hörgeräte-KI absorbieren würde.
...zufällig bin ich Experte auf diesem Gebiet... 🤓

Zu audiologischen Ratschlägen, Anpassberatungen oder Hörgeräte-Offerten fragen Sie nicht mich sondern Ihren Hörakustiker (m/w/d)! 👍
emilsborg
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#4

Beitrag von emilsborg »

Ohrenklempner hat geschrieben: 23. Feb 2026, 07:45 …psionische Energie der Hörgeräte-KI absorbieren würde…
Danke für diese tiefgründige Antwort 😉
Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war. (Françoise Sagan)
Ohrenklempner
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#5

Beitrag von Ohrenklempner »

Ich will ja die sorgfältig aufgepustete Filterblase nicht platzen lassen. :mrgreen:
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wasilismusik
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#6

Beitrag von wasilismusik »

Sehen Sie der rabenschwinge lacht über mich. Das nenne ich absolute Frechheit. Leute die in bestimmten Themen in diesem Forum keine Erfahrung haben, sollten nichts sagen und die Anderen verunsichern.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Lieber Ohrenklempner, mit dir kann man mindestens Gedanken austauschen. Danke für dein Interesse und dass du meine Gedanken aufgenommen hast.
Ich befasse mich nicht mit Telepathie und das interessiert mich nicht. Wie die KI arbeitet und wie im Menschen Gehirn wirkt, kannst du und ich nicht wiesen. Ich befasse mich mit Realitäten. Und die Realität die ich festgestellt habe ist diese die ich beschrieben habe.
Ein Akustiker der Fachmann im Bereich der allgemeinen Akustik ist, sollte man Schwerpunkt legen wie man als Akustiker die von den Hörgeräten wunderbar erzeugte Töne in das Ohr, in das Gehirn hinein bringt. Wir haben vieles in der Physik gelernt aber setzen weniger ein um das Hörerlebnis der Schwerhörigen zu verbessern.
Das was ich seit längere Zeit praktiziere - bei einer sehr alten große Otoplastik - mit einfachen mitteln, funktioniert erstaunlich gut. Ohne Okklusionen. In kleinem Format macht bereit etwas ähnliches die Fa. Hörlux.
Es wäre vielleicht eine gute Zeitinvestition für dich oder vielleicht auch für anderen Akustiker mit dem Thema zu befassen und von den Otoplasik Firmen entsprechende Lösungen zu fordern.
Liebe Grüße
Zitteraal
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#7

Beitrag von Zitteraal »

Da stellt sich mir die Frage ob ein versierter Modellbauer sowas nicht anfertigen könnte? Gibt 3D-Scanner und Drucker. Aus einem Abdruck einen Abguss machen sollte auch funktionieren. Nur mal so "gebrainstormed"...
..............................................................

Keine Ahnung, ich putze hier nur......
rabenschwinge
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#8

Beitrag von rabenschwinge »

Die absolute Frechheit ist weiblich 😉
beate_r
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#9

Beitrag von beate_r »

klingt nach einem lustigen Faden
So eine Dämmung in der Otoplastik bringt bessere Ergebnisse als jede andere Otoplastik ohne Dämmung. Sprachverstehen wird besser aber vor allem wird natürlicher. Die extremen Störgeräusche werden minimiert. Musikhören wird zu Genuss. Die Tief - und Mitteltöne werden verstärkt.
Letzteres bekommt man vergleichsweise billig mit den Musiker-Filtern von Elacin. Bei vielen Akustikern, zumindest aber von Geers. Mit Elacin-Filtern in angepassten Otoplastiken hört man vor allem die Höhen minimiert . Die Tiefen und Mitten physikalisch bedingt weniger. Folge: sie sind relativ zu den Höhen verstärkt. Genau das, was Du gerade beschieben hast ;-)

Wenn Du selbst basteln willst: es gibt da eine Firma, die "Hüllen" für in Ear Hörer auf Maß anfertigt. Also letzlich sehr große Otoplastiken: https://www.scheinhardt.de/in-ear-monit ... er-modelle.
Einfach für ein Deiner Meinung nach für Deinen Zweck geeignetes InEar-System beschaffen und dann nach Herzenslust Dämmaterial hineinstopfen. Die müssen gar nicht wissen, was Du wirklich vorhast, und sie fragen auch nicht danach. Sie fertigen eine Otoplastik an, in die Du einen von Dir auf einer Liste ausgewählten Hörer hineinpacken kann. Von einigen ihrer Werke gibt es Bilder.
Ohrenklempner
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#10

Beitrag von Ohrenklempner »

Ja, wasislismusik, bitte entschuldige meinen satirischen Beitrag. Du hast aber in der Vergangenheit hier im Forum gezeigt, dass du beratungsresistent bist, dich von deinem aus gefährlichem Halbwissen und falschen Schlussfolgerungen aufgebauten Standpunkt nicht abbringen lässt und dir sachliche Argumente nicht helfen. Darum bleibt mir leider keine andere Wahl, als auf deine Beiträge entweder gar nicht oder humorvoll und sinnentleert zu antworten.

Aber ich will mal nicht so sein. Was du suchst, ist eine geschlossene Otoplastik. Die kann dir jedes Labor nach Auftrag von deinem Akustiker anfertigen. Wenn dein Akustiker das nicht möchte, dann hat das wohl Gründe.
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Rancher
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#11

Beitrag von Rancher »

In Richtung Musiker-Umfeld schauen, war auch mein erster Gedanke, die Musiker tragen doch alle was in den Ohren. Ich kenne mich aber in der Szene nicht aus und kann somit keine Ratschläge geben.
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Gerhard Weber
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#12

Beitrag von Gerhard Weber »

So ganz habe ich das auch nicht verstanden. Also was genau er will. Eine Otoplastik aus Silikon und dann als Schalenform würde doch seinen Zweck erfüllen oder? Optimale Abdichtung bei Hören über die HG. Und wenn die Geräte ausgeschaltet sind, ist eine gewisse Dämmung vorhanden. Ist aber ja eigentlich Standard bei jedem Akustiker, wenn man dass denn so will und über die Vor- und Nachteile bescheid weiss......
wasilismusik
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#13

Beitrag von wasilismusik »

Das Forum ist für alle da, auch für diese, die etwas neues, etwas anderes was manche Akustiker nicht wahrnehmen können, wiesen.

Eine geschlossene Otoplastik macht nicht das was eine Dämpfung macht. Sie macht das Gegenteil. Die eigene Stimme klingt hohl oder dumpf. Das Hören wirkt unnatürlich. Man verliert die Verbindung zu der Außenwelt.

Ich beschreibe kurz was in einer offenen Otoplastik – kein Schirmchen – passiert und was eine Dämpfung bringt.

Der Lautsprecher der HG der in der OP steckt strahlt den Schall nicht nur nach vorne Richtung Trommelfehl aber auch seitlich in das Gehäuse der OP. Der Lautsprecher hat vorne bei seinem Ausgang ein Filter wo der Schall gezwungenerweise ihn trifft und teil davon in das Gehäuse zurück reflektiert wird. Also im Gehäuseinneren der OP wird der Schall reflektiert und entstehen Resonanzen. Diese verzehren den Ton. Besonders bei höheren Frequenzen, entstehen stehende Schallwellen zwischen den Gehäusewänden. Das Dämpfungsmaterial absorbiert diese Schallwellen und wandelt die Energie in Wärme um. So bleibt die OP angenehm für die Haut.  

Dämpfungsmaterial verringert Resonanzen im Gehäusevolumen der OP und absorbiert meistens den Störschall - der höhere Frequenzen hat - der sonst durch den Lautsprecher nach außen dringen und den Klang verfälschen würde. Die Störgeräusche werden somit stark reduziert.

Durch die Dämpfung werden Verzerrungen reduziert  was zu einer sauberen und präziseren Wiedergabe der Tief - und Mitteltönen führt. Der Ton wird merklich natürlicher und voller. Er hat einen größeren Anteil an Tief und Mitteltönen.
KatjaR
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#14

Beitrag von KatjaR »

:roll: :crazy: :roll:
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beate_r
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#15

Beitrag von beate_r »

nichts für ungut, aber stehende Wellen sind in dem engen volumen eines Gehörgangs vollkommen irrelevant. rechne mal die Wellenlänge aus: bei 20 kHz sind das ca. 2 cm. bei 6 kHz schon mehr als das dreifache. Die Wellenlänge einer Schwingung ist der Mindestabstand zwischen zwei reflektierenden Wänden, den es für eine stehende Welle benötigt.

in bezug auf Resonanzen mag das anders aussehen. Aber da wird es m.E. eher um Eigenschwingungen des das Ohr umgebenden Schädels gehen.
rabenschwinge
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#16

Beitrag von rabenschwinge »

KatjaR hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:30 :roll: :crazy: :roll:

😂 Du lässt nach @KatjaR
KatjaR
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#17

Beitrag von KatjaR »

rabenschwinge hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:47
KatjaR hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:30 :roll: :crazy: :roll:

😂 Du lässt nach @KatjaR
Ich habe es aufgegeben mit (manchen) Tauben (oder Hörgeschädigten) Schach zu spielen.....
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777
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#18

Beitrag von 777 »

Was ist hier los? :?
Moin Moin und viele Grüße aus dem nördlichsten Bundesland :wave:
Ohrenklempner
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#19

Beitrag von Ohrenklempner »

Ich würde gerne einmal sachlich gegenargumentieren, aber da müsste ich mir einen halben Tag frei nehmen. Ich mache das aber später...
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Ohrenklempner
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#20

Beitrag von Ohrenklempner »

wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17 Eine geschlossene Otoplastik macht nicht das was eine Dämpfung macht.
Zur der "Dämpfung", wie du sie dir vorstellst, später.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17Sie macht das Gegenteil. Die eigene Stimme klingt hohl oder dumpf.
Wenn die Otoplastik sehr verschlossen ist, man im Tieftonbereich noch weitgehend gut hört, und wenn die Otoplastik engen Kontakt mit dem Gehörgangsteil hat, welcher mit dem Kiefergelenk in engem Kontakt steht, ja. Darum versorgt man Menschen, die im Tieftonbereich noch gut hören, auch nicht komplett verschlossen sondern immer offen -- wenigstens ein bisschen offen.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17Man verliert die Verbindung zu der Außenwelt.
Nur, wenn das Hörgerät ausgeschaltet ist.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17Das Hören wirkt unnatürlich.
Hören mit Hörgerät ist immer unnatürlich.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17 Der Lautsprecher der HG der in der OP steckt strahlt den Schall nicht nur nach vorne Richtung Trommelfehl aber auch seitlich in das Gehäuse der OP.
Nein, das tut er nicht. Wenn man den Schallaustritt mit einem Finger zuhält, dann hört man gar nichts mehr und man kann auch keine Rückkopplung mehr provozieren, weil der Schall nur vorne aus dem Hörer rausgeht und nichts wirklich Wahrnehmbares in andere Richtungen abstrahlt.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17 Der Lautsprecher hat vorne bei seinem Ausgang ein Filter wo der Schall gezwungenerweise ihn trifft und teil davon in das Gehäuse zurück reflektiert wird.
Die Filter sind extra so konstruiert, dass der Schall nicht reflektiert wird. Wenn du ein Hörgerät ohne Filter trägst und dann einen neuen Filter einsetzt, merkst du keinen Unterschied.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17 Also im Gehäuseinneren der OP wird der Schall reflektiert und entstehen Resonanzen. Diese verzehren den Ton. Besonders bei höheren Frequenzen, entstehen stehende Schallwellen zwischen den Gehäusewänden.
Da gibt es drei Szenarien:
  1. Offene Versorgung: Die natürliche Resonanz (was du mit "stehenden Wellen" meinst) des Gehörgangs bleibt erhalten. Die liegt im Bereich 3...4 kHz und ist erwünscht, weil diese Resonanz für unsere Ohren natürlich klingt und sprachrelevante Informationen enthält. Wenn man da etwas wegfiltern würde, muss das Hörgerät diese Filterung durch zusätzliche Verstärkung kompensieren.
  2. Versorgung mit Otoplastik (geschlossen): Nein, es tritt kein Schall vom Hörergehäuse nach außen oder in das Otoplastikgehäuse, und es wird auch kein Schall am Filter in Richtung Otoplastikgehäuse reflektiert, wie oben schon beschrieben. Wenn das doch geschieht, ist etwas defekt. Wie auch immer, haben wir im Restvolumen des Gehörgangs nun eine Resonanzfrequenz, die deutlich nach oben verschoben ist, auf mindestens 8 kHz. Diese Resonanz ist aber nutzlos und wirkungslos, weil:
    1. Hörgeräte selten über 8 kHz verstärken
    2. bei verschlossen Versorgungten Schwerhörigkeiten eine Verstärkung über 8 kHz nicht relevant ist
    3. über 8 kHz keine sprachrelevanten Informationen mehr übertragen werden
  3. Otoplastik mit Belüftung: Das akustische System wird nun sehr komplex. Es entsteht ein Helmholtz-Resonator, der tiefere Töne durchlässt und hohe Töne im Gehörgang hält. Das funktioniert aber auch in die andere Richtung, und zwar für den Schall, der auf natürlichem Weg von außen in Richtung Gehörgang geht. Tiefe Töne werden also auch reingelassen, hohe Töne nicht.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17Das Dämpfungsmaterial absorbiert diese Schallwellen und wandelt die Energie in Wärme um. So bleibt die OP angenehm für die Haut.
Nein, beim besten Willen nicht. Wenn du eine 0,1 cm³ große Kunststoffotoplastik hast mit einer spezifischen Wärmekapazität (Kunststoff) von ca. 1,5 kJ / (kg · K) und sagen wir mal 0,5 cm² Stirnfläche zur Schallquelle, dann brauchst du ca. 1,7 Joule Energie, um diese Otoplastik um 1 Grad zu erwärmen. Klingt nicht viel. Aber nehmen wir den Schall eines Presslufthammers mit 100 dB Schallleistungspegel (= 0,01 W / m²), der auf eine ca. 0,5 cm² große Otoplastikfläche trifft, dann werden der Otoplastik nur 0,5 Mikro(!)watt Energie zugeführt. Das macht Pi mal Daumen etwa zehn Stunden, bis die Otoplastik sich um einen Grad erwärmt hat. Das ist also ein vernachlässigbarer Effekt.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17Dämpfungsmaterial verringert Resonanzen im Gehäusevolumen der OP[/qoute]
Wir haben ja schon erörtert, dass es da keine Resonanzen gibt. Zumindest keine Nennenswerten.
und absorbiert meistens den Störschall - der höhere Frequenzen hat - der sonst durch den Lautsprecher nach außen dringen und den Klang verfälschen würde. Die Störgeräusche werden somit stark reduziert.
Störschall hat in der Regel tiefere Frequenzen. Stimmgewirr, Straßenverkehr, Maschinengeräusche...
und selbst wenn deine Annahmen zutreffen würden (Schall gelangt vom Lautsprecher nach außen, Störschall hat hohe Frequenzen), dann wäre es total unerheblich für den Hörgeräteträger, dass außerhalb seines Ohrs der vom Hörgerät erzeugte Schall gedämpft wird. Im Ohr drin wird er ja nicht gedämpft, denn die Dämpfung wäre ja außen in der Otoplastik. Die Dämpfung kann außerdem nicht unterscheiden, ob es Nutz- oder Störschall ist (Sprache oder Geräusche) und würde alles wegfiltern. Also dieses Argument von dir ist wirklich von vorne bis hinten, in allen Annahmen und Schlussfolgerungen falsch, Sorry.
wasilismusik hat geschrieben: 23. Feb 2026, 21:17Durch die Dämpfung werden Verzerrungen reduziert  was zu einer sauberen und präziseren Wiedergabe der Tief - und Mitteltönen führt. Der Ton wird merklich natürlicher und voller. Er hat einen größeren Anteil an Tief und Mitteltönen.
Nein, warte mal. Verzerrungen durch Resonanzen und Stehwellen sind lineare Verzerrungen, d.h. es handelt sich dabei um Signalverstärkungen, ohne das Signal an sich zu verändern. Eine "Verzerrung" im allgemeinen Sprachgebrauch, die du womöglich meinst" ist aber eine nichtlineare Verzerrung, bei der das Signal an sich verändert wird und unnatürlich wahrgenommen wird. Aber auch davon mal abgesehen, würde diese Veränderung der Resonanzen/Verzerrungen ja nur außerhalb des Gehörgangs-Restvolumens (vor dem Trommelfell) stattfinden und damit für den Hörgeräteträger nicht erlebbar werden.

So, ich hoffe, das war jetzt verständlich und nachvollziehbar.
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wasilismusik
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#21

Beitrag von wasilismusik »

Weitere Erkenntnisse über die Funktion einer Otoplastik.

In das Gehäuse der Otoplastik treffen sich verschiedene Schallwellen. Auch aus dem gesamten Gehäuse des Lautsprechers werden Schallwellen reflektiert und treffen das Gehäuse der Otoplastik. Nicht unbedeutend sind auch die Schallwellen die nicht über die Lautsprecher sondern von außen in die Otoplastik einmarschieren und auf das Gehäuse des Lautsprechers und der Otoplastik sich reflektieren. Diese gehen unverarbeitet weiter in das Ohr. Also es entsteht eine Wirrwarr von Schallwellen. Um diese ordentlich zu ordnen und gezielt aufzustellen, ist mir nicht bekannt, dass es durch das HG geht.

Wir können sie nur filtern. Und zwar nicht mit dem Einsatz einer KI im HG, sondern physikalisch durch mechanische Filter. Das habe ich praktiziert und das funktioniert.

Wenn zwei gleichfrequente Schallwellen mit entgegengesetzter Richtung aufeinandertreffen, etwa durch Reflexion an Wänden wird die Schallwelle räumlich nicht fortbewegt. Wird nicht weiter transportiert, sie bleibt stehen, sie schwingt auf der Stelle. Das passiert auch in einer Otoplastik. Das bedeutet Verzerrungen. Kein klarer Erkenntnis der gesprochenen Wörter. Das erkennen Sie indem Sie einen Kopfhörer verwenden und hören Sie das gleiche gesprochene ohne Hörgeräte.

Die Hörgeräte selbst wiedergeben verstärkt das Gesprochene oder das was die Mikrophone aufnehmen ohne Verzerrungen, auch wenn eine KI eingebaut ist.

Durch meine Beobachtungen und viele Versuche glaube ich, dass die Verzerrungen die mit dem Sprachverstehen zusammenhängen, auf dem Weg zum Ohr entstehen.

Das Nichtverstehen von Sprache ist eine akustische Verzerrung.

Ursache wie gesagt liegt an der Übertragung des Hörsignals vom Hörgerät zum Ohr.

Schuld tragen auch die neuesten Hörgeräte die extrem Hohe Frequenzen übertragen die vermehrt in der Otoplastik sich wie beschrieben wandern die, auf Grund ihre hohe Dynamik und Geschwindigkeit die Mittel und Tiefe Töne verdrängen. Man kann sie meistens nicht optimal einstellen. Der Hochtonanteil der aus dem HG rauskommt, ist meistens sehr hoch. Das Kompensationsverhältnis ist bei den meisten Geräten nicht einstellbar. Du brauchst die hohe Töne nicht unbedingt, bekommst du sie aber trotzdem gratis dazu.

Ich bin nicht unbedingt der gleicher Meinung die behauptet: Verstehen kann man nur wenn man die Hochtöne bis zu 8.000Hz... verstärkt und die Lautstärke auch noch, wenn die Akustik uns sagt: Das menschliche Sprachverstehen findet in einem Frequenzbereich von ca. 250 Hz bis 4.000 Hz (4 kHz) statt!!!
777
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#22

Beitrag von 777 »

Ich versuche diesem Strang zu folgen, schaffe es aber nicht.
Was genau ist denn dein Punkt wasilismusik? Was erwartest du hier genau?
Moin Moin und viele Grüße aus dem nördlichsten Bundesland :wave:
Rancher
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#23

Beitrag von Rancher »

wasilismusik hat geschrieben: 22. Feb 2026, 23:07 Bin auf der Suche nach einer Otoplastik Firma die Sonderwünsche erfüllt
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Ohrenklempner
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#24

Beitrag von Ohrenklempner »

Ich hab's geahnt. Wasilismusik, du mischst vage Vermutungen mit halbem Halbwissen und ziehst daraus unzulässige Schlüsse. Was du schreibst, vermutest und glaubst, stimmt einfach nicht. Warum mache ich mir die Mühe und erkläre das alles? Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis. Trotzdem nochmal langsam und zum Mitschreiben:

1. Bei offener Versorgung sind die Resonanzen im Gehörgang natürlich und erwünscht. Sie können auch nachgemessen werden und haben einen Namen: REUG (Real Ear Unaided Gain).

2. Mit einer Otoplastik wandern kaum hochfrequenten Töne zurück ins Otoplastik-Gehäuse. Auch der Hörer gibt nur nach vorne durch seine Öffnung Schall ab und strahlt nichts ins "Gehäuse" der Otoplastik. Wenn's mit einer Otoplastik rückkoppelt (vielleicht ist das ja das Phänomen, um welches du dir gerade deine Phantasieblase aufpustest), dann ist die Belüftung etwas zu groß, sie sitzt nicht richtig, du hast Cerumen im Gehörgang oder irgend etwas anderes ist nicht in Ordnung.
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Re: Otoplastik mit Dämmung für HDO Geräte

#25

Beitrag von rabenschwinge »

Pssst, Rückkopplung sind auch dann möglich wenn das HG an seine Grenzen stößt und ein stärkeres vonnöten ist.
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